Manthey gewinnt das kürzeste 24h Rennen auf dem Nürburgring

Obwohl es als eines der kürzesten Rennen in der 49 jährigen Geschichte wurde, war es an Dramatik kaum zu überbieten. Schon zu Beginn sorgten starke Regenfälle für viele Ausfälle, dagegen fuhr das Manthey Team ein schnelles und sicheres Rennen.

Als der Regen dann am Abend nachließ kam der Nebel in die Eifel. 21.30 Uhr musste Rennleiter Walter Hornung das Rennen unterbrechen. Aus einer zunächst angekündigten Pause bis 22.30 Uhr wurde dann eine ruhige Nacht in der Eifel. Erst 12.00 Uhr wurden am Sonntag die Ampeln wieder auf grün geschalten. Was dann folgte war ein intensives Rennen, mit erneut vielen Ausfällen, geschuldet durch die Verkürzung wodurch ein Sprintrennen entstand.

Am Ende war es das Manthey Team mit Estre, Christensen, Cairoli und Lars Kern die die 49 Auflage im Porsche für sich entscheiden konnten. Platz 2 ging an Rowe Racing vor Getspeed Mercedes.

Manthey Geschäftsführer Nicki Raeder: Auch wenn es für die Zuschauer hier an der Strecke und daheim vor dem Fernseher schade war: Der Abbruch des Rennens heute Nacht war in puncto Sicherheit alternativlos. So wurden aus dem 24-Stunden-Klassiker zwei überaus spannende Sprintrennen über die kürzeste Distanz in der Geschichte dieser Veranstaltung. Dennoch mussten wir unter schwierigsten Rahmenbedingungen von der ersten bis zur letzten Runde maximal attackieren und alles geben. Aber wir freuen uns maximal über diesen Erfolg, den wir püntklich zum 25. Jubiläum von Manthey besonders gerne feiern.

Foto: Gruppe C Photography

Denis Guenther
Denis Günther ist der Kopf vom motorsport-life.com Network. Seit 2003 hauptberuflich im Motorsport tätig ist er auf allen Rennstrecken in Europa zuhause. Egal ob Tourenwagen oder Endurosport, in allen Bereichen ist er der Experte.