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DTM auf dem Lausitzring Turn 1: Auftaktsieger Lucas Auer will kein One-Hit-Wonder sein

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Lausitzring

Der Respekt der Weltklassepiloten der DTM ist groß: vor der spektakulären Steilkurve Turn 1 und vor der enormen Ausgeglichenheit im Rekord-Starterfeld. Bei aller Coolness ist eine gewisse Anspannung vor dem Auftritt am Wochenende (20.-22. Mai) auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero auch in der Pressekonferenz spürbar. Für Lucas Auer, der dort 2016 im Team des Berliners Peter Mücke seinen ersten DTM-Sieg feierte und nun als Auftaktsieger von Portimão in die Lausitz kommt, ist das Ziel klar: „Ich will kein One-Hit-Wonder sein“, sagt der Österreicher. Doch Teamchef Peter Mücke weiß nur zu genau: „Diese DTM ist eine der härtesten Meisterschaften weltweit, eine Prognose ist absolut unmöglich. Von Platz 1 bis 29 ist alles möglich.“

Vor allem beschäftigt Turn 1 die Fahrer. Turn 1 – das ist die erste Kurve der 4,601 Kilometer langen Rennstrecke bei Klettwitz, leicht erhöht, eben eine „Steilkurve light“, die der DTM exklusiv vorbehalten ist. Der Neigungswinkel ist nicht so groß wie in amerikanischen Steilkurven, deswegen geht Turn 1 nicht mit Vollgas. „Nein, diese Kurve geht nicht mit Vollgas, jedenfalls nicht ganz“, weiß der Schweizer Nico Müller aus dem Team Rosberg aus dem Vorjahr. Genau das ist die Schwierigkeit: Was bedeutet das? Wo ist das Limit? Darauf muss jeder der 29 Piloten aus 15 Nationen – so international war die DTM noch nie – seine Antwort finden. „Im vergangenen Jahr habe ich mir in dieser Kurve fast in die Hose gemacht“, gibt Audi-Pilot Müller zu, der in Portimão das Sonntagrennen gewann. Und Nicki Thiim (DEN), Sohn der DTM-Legende und des ehemaligen Champions Kurt Thiim, der für das Dresdner Team T3 Motorsport seine erste DTM-Saison im Lamborghini Huracán bestreitet, beschreibt es mit den legendären Worten von Torwart-Titan Oliver Kahn: „Da brauchst Du Eier!“ Das gilt umso mehr, weil in diesem Jahr ein Rekord-Starterfeld mit 29 Boliden von Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche durch diese anspruchsvolle Kurve donnern wird – und das mit nahezu Tempo 250!

Lucas Auer setzt darauf, dass er sich mit seinem WINWARD Mercedes-AMG über die gesamte Saison mit insgesamt 16 Rennen – „von mir aus dürften es gerne mehr sein“ – in der Spitzengruppe festsetzen kann. „Wichtig ist, dass man seinen Rhythmus findet und im Qualifying eine möglichst frei Runde hat“, so Auer. Das sieht der zweimalige DTM-Vizemeister Nico Müller etwas anders: „Es würde mich sehr überraschen, wenn immer die gleichen Fahrer vorne sein würden. Das Feld ist so stark, so ausgeglichen.“ Nicki Thiim pflichtet dem Schweizer bei: „Die Autos sind auch sehr unterschiedlich, so dass die Rennen garantiert abwechslungsreich und bunt gemischt sein werden.“

Der Blondschopf sprüht vor Freude, je näher das zweite DTM-Wochenende rückt. „Ich liebe mein Leben, meinen Job und meine Herausforderung. In der DTM lebe ich meinen Traum und freue mich auf den Lausitzring.“ Auer freut sich auf viele Fans. „Die DTM ist ein großartiges Spektakel, mit so vielen Autos und mit einem tollen Sound – die Fans werden ihre pure Freude haben.“ Auch Peter Mücke ist voller Vorfreude, schließlich ist Mücke Motorsport das einzige Team, dass in der DTM sowie in der Talentschmiede DTM Trophy und in der DTM Classic – unter anderem mit dem spektakulären Opel Calibra V6, mit dem Ex-Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg 1995 in der DTM fuhr – teilnimmt. „Das ist schon ein riesiges Paket für uns, aber wir fühlen uns auf dem tollen Lausitzring immer wohl”, so der 75-Jährige.

Auch Andrea Kaiser, Moderatorin von DTM-TV-Partner ProSieben, kann das Wochenende kaum erwarten. „Die DTM ist großartig, mit 29 verrückten Typen. Da wird es nie langweilig. Das ist der beste Grund, sich die Rennen anzuschauen“, so die Münchnerin, die vor einer Runde durch Turn 1 im Red Bull Formel-1-Doppelsitzer schon jetzt eine gewisse Nervosität spürt.

Eintrittskarten gibt es ab zehn Euro – Kinder bis sechs Jahre sind kostenfrei, Kinder bis 14 Jahre zahlen immer nur zehn Euro – unter 01806 991166, tickets.dtm.com oder erstmals auch unter eBay.de sowie an den Tageskassen. Live übertragen werden die beiden DTM-Rennen, die am Samstag und Sonntag jeweils um 13:30 Uhr MESZ starten, von ProSieben (Übertragung jeweils ab 13:00 Uhr MESZ), darüber hinaus zeigen die Streaming-Plattformen ran.de, ServusTV On (servustv.com) und DTM Grid (grid.dtm.com) das Lausitzring-Geschehen nahezu komplett.

Foto: DTM

Motocross-Weltmeisterschaft in Teutschenthal am 11. und 12. Juni 2022 – Die Vorfreude steigt

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Teutschenthal

Gut vier Wochen vor dem deutschen Motocross-Saisonhighlight 2022, dem MX Grand Prix of Germany, lud der am 11. und 12. Juni gastgebende MSC Teutschenthal zur Pre-Event-Pressekonferenz. Den Medienschaffenden standen neben Vertretern des Clubs die deutschen WM-Piloten Tom Koch und Noah Ludwig Rede und Antwort.

Seitens des Clubs informierten der Vorsitzende Jens-Uwe Jahnke und der Geschäftsführer Andreas Kosbahn über den Stand der Vorbereitungen sowie zu sonstigen Fragen des Ablaufes. So sagte Jens-Uwe Jahnke: „Wir sind schon fleißig am vorbereiten der Veranstaltung an unserem traditionellen Termin im Juni und liegen voll im Plan. Wir setzen alles daran, um den Aktiven beste Bedingungen zu schaffen und den Fans ein weiteres unvergessliches Wochenende zu bereiten. Der Kartenvorverkauf läuft gut, zudem werden wir in diesem Jahr ohne Corona-Beschränkungen auch wieder Tickets an der Tageskasse anbieten. Dennoch empfehlen wir den Online-Ticketvorverkauf zu nutzen, weil man dadurch nicht nur fünf Euro pro Ticket, sondern auch Wartezeit im Eingangsbereich sparen kann. Trotz in fast allen Bereichen steigender Preise haben wir die Eintrittspreise nicht angehoben. Das ist auch möglich, dank guter und treuer Sponsoren. An dieser Stelle an diese schon einmal ein herzliches Dankeschön.“

Zu Jens-Uwe Jahnkes letzten angesprochenen Punkt ergänzte Andreas Kosbahn: „Natürlich sind wir über jeden Sponsor froh, aber ebenfalls ganz wichtige Sponsoren sind für uns die Fans. Fast naturgemäß sind Eintrittsgelder immer zu hoch, doch seien Sie versichert, dass sich mit dem Motocross Grand Prix von Deutschland keiner eine goldene Nase verdient, schon gar nicht unsere vielen ehrenamtlichen Helfer.“ Darüber hinaus verwies Andreas Kosbahn auf den Event-Charakter des Rennwochenendes im Teutschenthaler Talkessel mit tollem Rahmenprogramm sowie das vollgepackte und wieder buntgemischte Renn-Programm am Samstag und am Sonntag mit den zwei Weltmeisterschafts- und zudem den zwei wichtigsten EM-Klassen als Sprungbrett für die WM.

Auf Grund eines straffen Trainings- und Testprogramms war der Thüringer Permanentstarter in der Top-Klasse MXGP, Henry Jacobi, nicht persönlich anwesend, wurde aber per Videokonferenz zugeschaltet. Der Pilot vom Team JM Honda Racing aus Bad Sulza sagte: „Meine bisherige Saison war grundsätzlich nicht schlecht, nur sind mir bis jetzt noch ein bisschen die Highlights ausgegangen, die ich letztes Jahr noch hatte. Aber ich bin bis jetzt verletzungsfrei geblieben und möchte demnächst schon mit dem einen oder anderen Top-10-Ergebnis zuschlagen. Vielleicht mit der obligatorischen Extraportion an Motivation in Teutschenthal.“

Ebenfalls in der MXGP wird der zweite Deutsche in der MXGP, Tom Koch aus dem ebenfalls thüringischen Wormstedt, auf Punktejagd gehen. Der Pilot vom KTM Kosak Team war einer der zwei Live-Gäste als Fahrer bei der PK. Nach guten Ergebnissen bei den ersten Saisonrennen, durchkreuzte eine Trainingsverletzung mit nachfolgender Operation zwischenzeitlich seine weiteren Pläne. Am kommenden Wochenende will der 24-Jährige erstmals wieder in den Sattel steigen und dann natürlich im Juni auch fit zu seinem Heim-GP antreten. Dazu äußerte er folgende Gedanken: „Ich freue mich schon auf die WM in Teutschenthal. Ich erwarte von mir für das Rennen das gleiche, was ich immer von mir erwarte. Aber mein Heimspiel will ich auch genießen. Das ist immer ein unbeschreiblich geiles Gefühl, wenn die Hänge voll mit Zuschauern sind und man an jedem Teil der Strecke angefeuert wird. Auch die Atmosphäre im Fahrerlager ist immer etwas ganz Besonderes. Ich freue mich mega auf das Event und freue mich auch auf jeden Zuschauer der vorbeikommt. Das wird auf jeden Fall wieder geil wie jedes Jahr.“

In der WM-Nachwuchsklasse MX2 (bis 23 Jahre) will der Lokalmatador Noah Ludwig aus Aschersleben nach ebenfalls überstandener Krankheitspause bei seinem Heimrennen an seine guten Leistungen vom Saisonbeginn anknüpfen. Der 17-jährige Clubfahrer des MSC Teutschenthal vom Team KTM Theiner/Becker Racing erklärte dazu: „Meine Saison hat ganz gut begonnen, doch nach einer Infektion musste ich ein paar Wochen Pause machen. Mittlerweile bin ich wieder ganz gut unterwegs und freue mich, in Frankreich wieder in die WM einzusteigen und dann natürlich auch auf Teutschenthal eine Woche später.“

Weitere Infos gibt es unter: www.mxgp-germany.de und/oder www.msc-teutschenthal.de.

Grobzeitplan
Samstag, 11. Juni 2022                           Sonntag, 12. Juni 2022
Training:                                  ab 07:30 Uhr            Rennen Support-Klassen:       ab 09:45 Uhr
Rennen Support-Klassen:       ab 14:45 Uhr            Warm-up MX2 + MXGP:        ab 10:25 UhrQuali-Rennen MX2 + MXGP:  ab 16:25 Uhr            Rennen MX2 + MXGP:           ab 13:15 Uhr

Ticketpreise (im Vorverkauf)
Vollzahler (ab 12 Jahre):                         Junior (6 – 11 Jahre)
Samstag:                                 60,00 €                  Samstag:                                 40,00 €
Sonntag:                                  70,00 €                  Sonntag:                                  45,00 €
Wochenende:                          80,00 €                  Wochenende:                          50,00 €
VIP Samstag:                        180,00 €                  VIP Samstag:                          90,00 €
VIP Sonntag:                         200,00 €                  VIP Sonntag:                           100,00 €
VIP Wochenende:                  260,00 €                  VIP Wochenende:                   130,00 €

Camping (im Vorverkauf, für den Zeitraum ab Freitag-Vormittag bis Montag-Vormittag)
1 Fahrzeug + Wohnwagen oder 1 Wohnmobil inkl. Personen                          75,00 €
1 Kleinbus/Transporter inkl. Personen                                                               65,00 €
1 PKW inkl. Personen                                                                                           45,00 €

Text & Foto: Thorsten Horn

DOWATEK HardEnduroSeries Germany: Fanguide Heaven or Hell Xtreme Enduro Crimmitschau – Alle wichtigen Infos auf einem Blick 4 Tage vorm Event

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Fanguide

Endlich sind wieder Zuschauer erlaubt, um einen Überblick zu geben was beim ersten Lauf der DOWATEK HardEnduroSeries Germany 2022 in Crimmitschau zu erwarten ist, gibt es hier die Facts zum Event.

Rennablauf

Der erste Saisonlauf in Crimmitschau wird im allgemeinen Modus der DOWATEK HardEnduroSeries Germany ausgetragen. Zunächst findet ein Prolog statt, dort fährt jeder Teilnehmer eine Runde auf Zeit. Die Ergebnisse bestimmen die Gruppeneinteilungen. 2 Gruppen fahren je 1 Rennen über eine Fahrzeit von 90 Minuten.  Die besten 40 Fahrer jeder Gruppe erreichen das Finale, sollten Gastfahrer unter diesen 40 Fahrern liegen, wird der nachfolgende Fahrer der DOWATEK HardEnduroSeries Germany zusätzlich für das Finale zugelassen. Die Maximalzahl der Gastfahrer die ins Finale einziehen beträgt pro Gruppe maximal 5 Fahrer.

Im Finale auf der anspruchsvollsten Strecke des Tages wird in 90 Minuten um den Sieg gefahren wird.

Zeitplan

Samstag 21.05.2022

9.00 Uhr Sächsischer Offroadcup

16.00 Uhr – 17.30 Uhr Anmeldung Heaven or Hell Superenduro

17.45 Uhr – 21.00 Uhr Heaven or Hell Superenduro

Ab 21.00 Uhr Raceparty

Sonntag 22.05.2022

ab 07.00 Uhr Papier und Technische Abnahme
9.00 Uhr GIBSON Tyres Prolog Award

10.30 Uhr Autogrammstunde

11.10 Uhr Gruppenrennen 1 – 2 inkl. HESG Kids 85ccm, Damen

14.45 Uhr HESG Kids 50&65ccm
15.45 Uhr Finale
17.30 Uhr Siegerehrung

Rahmenprogramm

  • Heaven or Hell Superenduro (21.05.)
  • Sächsischer Offroadcup (21.05.)
  • HardEnduroSeries Village
  • Autogrammstunde mit den Topfahrern der Serie in der EVS Sports HESG Village

Eintrittspreise

Tageskarte 4,00 Euro

Wochenende inklusive Sächsischer Offroadcup 6,00 Euro

Kinder bis 16 Jahre frei

Anfahrtsbeschreibung

Das Gelände vom Saisonauftakt liegt Verkehrsgünstig nahe der A4 Erfurt – Dresden. Achtung die Auf- und Abfahrt Meerane ist gesperrt, bitte die umliegenden Abfahrten nutzen. Google Maps Link: https://goo.gl/maps/tHWp6oQZrc52

Parkplätze sind ausgeschildert.

Lageplan

Starterliste

www.hardenduro-germany.de/wp-content/uploads/2022/04/StarterlisteCrimmitschau22.pdf

60 Sec Preview

Foto: Tobis Fotografie

MANUEL LETTENBICHLER BEREIT FÜR DIE XROSS HARD ENDURO RALLYE

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Lettenbichler

Manuel Lettenbichler von Red Bull KTM Factory Racing kehrt heute in den Wettkampfbetrieb zurück, wenn er die zweite Runde der FIM Hard Enduro World Championship – Xross Hard Enduro Rally – in Angriff nimmt. Der junge Deutsche musste den ersten Lauf der Serie nach einer Operation am linken Knie aussetzen, ist aber nun auf dem besten Weg zur vollen Fitness.

Die Xross Hard Enduro Rallye ist neu im Kalender der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft und ist eine langjährige Veranstaltung, die über vier Tage in den Bergen von Serbien stattfindet. Die Veranstaltung beginnt mit einem Prolog am Mittwochabend, den 18. Mai, bei dem es um den richtigen Rhythmus geht. Dann folgen drei volle Tage harter Enduro-Rallye-Rennen in den Wäldern und Hügeln in der Nähe der Gastgeberstadt Zlatibor. An jedem Tag werden rund 100 Kilometer auf schwierigem Terrain zurückgelegt, wobei Fahrer und Maschinen bis an ihre Grenzen gebracht werden. Der Sieger wird nach Abschluss des Rennens am Samstag, dem 21. Mai, gekürt.

Nach einem starken Auftritt bei der ersten Runde der FIM SuperEnduro Weltmeisterschaft 2021, bei der er den zweiten Platz belegte, hatte Manuel Lettenbichler sich zunächst darauf gefreut, die Hallensaison zu beenden, bevor er bei der ersten Runde in Israel einen starken Start in die HEWC hinlegte. Doch nach einer Knieverletzung, die den Red Bull KTM-Star seit fünf Jahren plagte, wurde Ende 2021 klar, dass eine Operation notwendig war, um den sich verschlechternden Zustand seines linken Knies zu beheben.

Red Bull KTM Factory Racing hat sich mit Mani getroffen, um alle Details zu seiner Genesung vor der zweiten Runde der FIM Hard Enduro World Championship Saison 2022 zu erfahren.

Mani, wie geht es dir jetzt, was Kraft und Fitness betrifft?

Manuel Lettenbichler: “Ich fühle mich ganz gut, um es mal so zu sagen. Ich bin sicher nicht bei 100 Prozent, aber ich will das Rennen ausprobieren und sehen, wo wir stehen. Ich betrachte Xross eher als Trainingseinheit – hoffentlich wird es bei drei langen Tagen nicht zu hart, aber ich stehe nicht unter Druck, um Ergebnisse zu erzielen, ich will einfach nur wertvolle Zeit auf dem Rad sammeln, und wenn ich mir ein paar Meisterschaftspunkte sichern kann, ist das ein Bonus.”

Erzählen Sie uns mehr über Ihr Knie – wann haben Sie es verletzt, wie verlief die Operation und wie ist Ihre Genesung verlaufen?

ML: “Ich habe mir vor fünf Jahren das Innenband und den Meniskus gerissen. Es war nicht allzu schlimm, und damals wurde beschlossen, zu versuchen, dass es von alleine heilt, ohne Operation. Gegen Ende des Jahres 2021 begann mein Knie ein paar Mal zu blockieren, und im Dezember wurde es ziemlich schlimm, so dass ich wusste, dass eine Operation die einzige Option war. Ursprünglich dachten die Ärzte, dass ich nach der Behandlung der Verletzung schon nach ein paar Wochen wieder fit sein sollte, aber nach weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Schaden viel schlimmer war und die Genesung dementsprechend viel länger dauerte. Die Ärzte sagten mir anfangs drei bis sechs Monate, und in den ersten sechs Wochen konnte ich natürlich nichts tun. Danach habe ich sehr eng mit dem Team des Red Bull Training Centers in Salzburg zusammengearbeitet, und von da an ist meine Reha sehr gut verlaufen. Ich hatte gehofft, für Israel und die erste Runde wieder dabei zu sein, aber ich war noch nicht so weit. Hoffentlich läuft es in Serbien gut, und ich kann von dort aus weiter aufbauen.

Wie fühlst du dich jetzt vor Xross auf dem Motorrad, wie nahe bist du an 100 Prozent?

ML: “Ich bin nicht bei 100 Prozent, das ist sicher. Mein Knie ist nicht allzu schlimm, aber mir fehlt eine Menge Zeit auf dem Rad. Ich wollte dabei sein, aber ich werde mich nicht zu sehr anstrengen, sondern einfach sehen, wie es läuft. Mit Blick auf die Zukunft möchte ich auf jeden Fall für den Erzberg bereit sein, das ist im Moment das Hauptziel.”

Was sind deine Gedanken zu Xross? Wird es ähnlich wie bei Romaniacs sein?

ML: “Ich bin wirklich sehr aufgeregt – die Landschaft und die Szenerie sehen fantastisch aus, also sollte es ein gutes Rennen mit einigen guten Fahrten werden. Ich war noch nie in Serbien, also bin ich gespannt darauf, das Land zum ersten Mal zu sehen. Es wird wahrscheinlich ein bisschen wie in Rumänien sein, natürlich nicht so lange Tage, und das Terrain klingt so, als ob es an einigen Stellen etwas felsiger sein könnte, aber das Format klingt ähnlich.”

Was denkst du über die Meisterschaft – du hast die erste Runde verpasst, kannst du noch um den Titel kämpfen?

ML: “Ich will jetzt auf jeden Fall bei jedem Rennen alles geben, aber bei so wenigen Runden wird es schwer, die verpassten Punkte wieder aufzuholen. Wie wir wissen, kann alles passieren, also werde ich ein Rennen nach dem anderen nehmen, bis zum Ende der Saison pushen, und hoffentlich sind wir dann in einer guten Position. Wenn ich ein paar solide Podiumsplatzierungen einfahren kann, wäre ich wirklich glücklich. Die Rennen sehen in diesem Jahr großartig aus – wir haben ein paar neue Veranstaltungen im Kalender – und ich freue mich wirklich darauf, loszulegen. Ich freue mich auf ein weiteres solides Jahr!”

Die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft 2022 wird mit der zweiten Runde fortgesetzt – der Xross Hard Enduro Rally, die vom 18. bis 21. Mai in Serbien stattfindet.

Foto: Future7Media – KTM Media Library

Highspeed in Spielberg: ADAC TCR Germany startet auf dem Red Bull Ring

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Red Bull Ring

Zweite Station der ADAC TCR Germany, zweite Runde im Duell Honda gegen Hyundai, Team Engstler gegen Roja Motorsport. Die Tourenwagenserie des ADAC absolviert ihr erstes von zwei Gastspielen in Österreich, auf dem Red Bull Ring in der Steiermark geht es am Wochenende vom 20. bis 22. Mai zur Sache. Zu den Favoriten zählen in Österreich die Honda des Team Engstler und de Hyundai von Roja Mototsport, die zuletzt beim Auftakt in Oschersleben die Laufsiege unter sich ausmachten. Die beiden Rennen vom Highspeedkurs in den Alpen gibt es am Samstag um 18.15 Uhr und am Sonntag um 15.35 Uhr live bei sport.de und auf adac.de/motorsport

„Das Auftaktwochenende verlief besser als gedacht und ich komme mit dem Hyundai i30 N TCR super zurecht“, sagt René Kircher, der in Spielberg sein zweites Rennwochenende für Roja Motorsport in der ADAC TCR Germany absolvieren wird und aktuell die Junior-Wertung anführt: „Der Red Bull Ring ist meine Lieblingsstrecke im Kalender und liegt mir sehr. Ich möchte an die guten Ergebnisse anschließen und meine Führung in der Junior-Wertung ausbauen.“

Auch Robin Jahr, Roja-Teamchef und Pilot in Personalunion, will in Österreich angreifen. Nachdem er beim Saisonstart in Oschersleben noch Pech hatte, will er nun kräftig punkten. „Ich freue mich sehr auf den Red Bull Ring, ich mag die Strecke gern und bekomme die Chance, endlich anzugreifen“, zeigt sich der 31-Jährige angriffslustig. Neben Kircher und Jahr steuert Jessica Bäckman (24, Schweden, Roja Motorsport) den dritten Roja-Hyundai und will an ihr erfolgreiches Debütwochenende anknüpfen. 

Der Spitzenreiter will indes weiter Punkte sammeln. Martin Andersen (27, Dänemark, Liqui Moly Team Engstler) ist in Oschersleben ein fast perfektes Auftaktwochenende gelungen. Dort feierte er einen Sieg und holte sich zweimal die Pole – entsprechend führt der Däne die Meisterschaft mit 65 Zählern an. Maximal sind an einem Wochenende 70 Punkte möglich. Auch in Spielberg will der 27-Jährige nun um die vorderen Plätze mitfahren. „Ich mag den Red Bull Ring sehr“, sagt Andersen: „In diesem Jahr freue ich mich umso mehr, mit unserem Honda und dem Boost aus dem ersten Rennen anzutreten. Wir werden alles für weitere Podiumsplätze geben.“ Den zweiten Platz in der Fahrerwertung belegt Jonas Karklys (32, Litauen, NordPass), der Hyundai-Pilot hat aktuell 50 Punkte auf dem Konto. Bäckman folgt mit 44 Punkten dicht dahinter.

Auch Andersens Teamkollegen, Szymon Ladniak (19, Polen) und Roland Hertner (62, Heilbronn), gehen in Spielberg wieder auf Punktejagd. Ladniak ist Zweiter der Junior-Wertung und Hertner führt die Trophy-Wertung an. Beide sind darauf hinaus, ihre Wertungen nach dem Wochenende anzuführen.

Auch die beiden Audi-Fahrer Max Gruhn (22, Dannenberg, Gruhn Stahlbau Racing) und Kai Rosowski (28, Nordhorn, K-Ro Racing) sowie Hyundai i30 N TCR-Pilot Patrick Sing (30, Crailsheim, RaceSing) kämpfen am Red Bull Ring um Meisterschaftspunkte. Der Schweizer Rennstall Maurer Motorsport mit den beiden Fahrern Michael Maurer (29, Schweiz) und Vincent Radermecker (55, Belgien) will in Spielberg mit den Holden Astra TCR erneut angreifen und um Punkte fahren. Schon in der Vergangenheit war der Astra TCR in Österreich erfogreich. „In Oschersleben habe ich meine ersten zwei TCR-Rennen überhaupt bestritten, es war eine unbeschreibliche Erfahrung. Ich konnte mich während des gesamten Wochenendes steigern und mich mehr und mehr an mein Fahrzeug gewöhnen“, beschreibt Maurer seine Erfahrungen. „Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns, deshalb richte ich meinen Fokus voll und ganz auf die Läufe drei und vier am Red Bull Ring.“

Sendezeiten ADAC TCR Germany Red Bull Ring

Samstag, 21. Mai
18.15 Uhr – Rennen 1 Live – sport.de / adac.de/motorsport

Sonntag, 22. Mai
15.35 Uhr – Rennen 2 Live – sport.de / adac.de/motorsport

Foto: Gruppe C Photography

Spektakuläre Premiere im DTM Classic Cup: Der ehemalige Opel Calibra V6 von Keke Rosberg kehrt auf die Rennstrecke zurück

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Mücke

Überraschendes Debüt: Der Opel Calibra V6 4×4, mit dem der ehemalige Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg 1995 in der DTM sein letztes Rennen bestritt, kehrt auf die Rennstrecke zurück. Mücke Motorsport Classic bringt den legendären Boliden erstmals beim Saisonauftakt im DTM Classic Cup am Wochenende (20.-22. Mai) auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero an den Start. In den beiden Rennen am Samstag und Sonntag wird der Ex-Rosberg-Calibra vom ehemaligen DTM-Fahrer Stefan Mücke (Berlin) und von Ronny Scheer (Dresden) pilotiert.

Der Opel Calibra hat zwischen 1993 und 1996 die Ära der Klasse-1-Tourenwagen geprägt. Obwohl ab dem Debüt beim Saisonfinale 1993 in Hockenheim von technischen Defekten zunächst eingebremst, war das Coupe der Liebling vor allem der Opel-Fans, die in Scharen zu den Rennstrecken pilgerten. Nicht zuletzt mit der Unterstützung der Formel-1-erfahrenen Unternehmen Williams (Hydraulik) und Cosworth (Motor) wurde der Calibra zum Siegerauto. Dabei beeindruckte der Rüsselsheimer Renner nicht nur mit markanter Optik, sondern mit einem über 500 PS starkem 2,5-Liter-V6-Triebwerk, das bei bis zu 12.000 Umdrehungen einen infernalischen Sound entwickelte, der heute noch die Fans begeistert.

Keke Rosberg, mit Williams Formel-1-Weltmeister von 1982, saß schon beim Calibra-Debüt am Steuer, zunächst für das Opel Team Joest, ab 1995 in seinem neu gegründeten Team Rosberg. Sein Teamkollege Klaus Ludwig ließ beim Saisonfinale am 16. Oktober 1995 in Hockenheim mit zwei Siegen die Opel-Fans jubeln, die das Motodrom in ein weiß-gelbes Fahnenmeer verwandelten, zumal Manuel Reuter und Uwe Alzen für zwei Doppelsiege sorgten. Der Jubel galt aber auch Keijo Erik „Keke“ Rosberg, der beim Abschied frenetisch gefeiert wurde.

Noch heute ist der Name Rosberg fester Bestandteil der DTM. So wurde René Rast (GER) 2017, 2019 und 2020 mit dem Audi Sport Team Rosberg dreimal DTM-Champion. Und beim Auftakt der DTM 2022 in Portimão feierte das Team Rosberg mit Nico Müller (SUI) im Audi R8 einen weiteren DTM-Sieg.

Der Ex-Rosberg-Calibra wurde seit Januar 2022 von Mücke Motorsport Classic aufwändig vorbereitet und optisch auf den Stand der 95-er Saison gebracht. Bei der Premiere des DTM Classic Cups mit Tourenwagen aus der Zeit von 1984 bis 2007 werden Stefan Mücke, der zwischen 2002 und 2006 61 DTM-Rennen bestritt, und Ronny Scheer abwechselnd den Allrad-Calibra und zusätzlich einen Ford Sierra RS 500 Cosworth aus der britischen Tourenwagen-Meisterschaft von 1990 fahren. „Einmal fahre ich den Ford und Ronny den Opel, im zweiten Rennen ist es umgekehrt“, so Stefan Mücke.

Für Mücke Motorsport mit Sitz in Berlin-Altglienicke bedeutet das Rennwochenende auf dem südlich von Berlin gelegenen Rennstrecke ein Heimspiel, aber auch einen anspruchsvollen Großeinsatz. Denn das Team um den populären Teamchef Peter Mücke ist als einziger Rennstall in allen drei DTM-Serien mit insgesamt fünf Rennwagen am Start. Neben der DTM Classic startet das Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport mit Maximilian Buhk (GER) in der Topliga DTM, darüber hinaus setzt BWT Mücke Motorsport zwei Mercedes-AMG für den Franzosen Edouard Cauhaupé und den Mosambikaner Rodrigo Dias Almeida in der Talentschmiede DTM Trophy ein.

Die Rennen zum DTM Classic Cup werden live auf ServusTV On (servusTV.com), der Video- und Streaming-Plattform von ServusTV, sowie DTM Grid (grid.dtm.com) übertragen. Am Lausitzring erfolgt der Start der Classic-Rennen am Samstag und Sonntag jeweils um 17:00 Uhr. Tickets zum „DTM Lausitzring Turn 1 powered by Autohero“ gibt es unter 01806 991166, tickets.dtm.com und erstmals auch via eBay.de.

Foto: Mücke Motorsport

Erstes WM-Podest – Luca Fischeder fuhr in Portugal auf Rang drei

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Fischeder

Seit er aktiv in den Enduro-Sport eingestiegen ist, war ein WM-Podium der langersehnte Traum von Luca Fischeder. Diesen erfüllte sich der Pilot vom Team Sherco Academy Deutschland am vergangenen Wochenende. Beim zweiten Weltmeisterschaftslauf 2022 wurde der 23-Jährige aus Geringswalde am Sonntag, dem zweiten Fahrtag in Portugal, Dritter der Klasse Junior 1 und konnte sein Glück kaum fassen.

Der Saisonauftakt der Enduro-Weltmeisterschaft 2022 fand vom 6. bis 8. Mai im Lalin in Nordwestspanien statt. Dort startete Luca Fischeder am Samstag mit einem fünften Platz in der Klasse Junior 1 sowie Gesamtrang elf aller Junioren in seine zweite komplette WM-Saison. Tags darauf lief es mit den Plätzen sechs (Junior 1) und 13 (Gesamt) nicht ganz so gut, doch ein Anfang war gemacht.

Gleich am darauffolgenden Wochenende ging es im nur rund 100 Kilometer südlich gelegenen Peso da Regua im Norden Portugals weiter. Die Zeit zwischen den beiden Rennen nutzte Luca Fischeder mit seinem Sherco-Team und einem speziellen Fahrwerkstechniker, um das Fahrwerk komplett umzubauen und zu testen.

Am ersten Fahrtag in Portugal agierte er dann am Morgen noch etwas zu zögerlich und musste sich auch über den restlichen Tag mit seinem neu eingestellten Motorrad weiter vertraut machen. Somit wirkten sich die definitiv erzielten Verbesserungen noch nicht unmittelbar aus. Mit Platz sechs in der Junior 1 sowie Rang zehn in der Junior-Overall-Wertung lag er zunächst noch im Bereich von Spanien. „Hinzu kam, dass es typische schnelle portugiesische Strecken mit viel losem Boden, Staub und blanken Steinen waren. Mitunter hat man die Hindernisse kaum gesehen. Es war zwar nicht übermäßig gefährlich, aber man musste schon die ganze Zeit zu 100 Prozent konzentriert sein“, kommentierte er den ersten Fahrtag.

Dann kam der zweite, an dem Luca Fischeder richtig einen raus haute. Als Fünftschnellster aller Junioren sowie Rang drei in der Junior 1 hatte er sich seinen Podest-Traum erstmalig erfüllen können. „Mit dem dritten Platz bin ich natürlich mega happy. Das war ein super Fahrtag, an dem alles perfekt lief. Ich bin am Morgen auf dem Enduro-Test sehr gute Zeiten gefahren, wo ich den Grundstein für den restlichen Tag gelegt habe. Kurz vor Ende der dritten Runde war ich nur zwei Sekunden hinter dem Zweitplatzierten und hätte sogar Zweiter werden können. Das war dann noch ein enger Kampf. Ich bin aber trotzdem mega zufrieden mit meinem ersten WM-Podium und dass das gleich bei der zweiten Veranstaltung des Jahres geklappt hat. Das ist mein schönster und mir bis jetzt wichtigster Erfolg in meiner Karriere“, strahlte er anschließend.

Somit kann Luca Fischeder die nächsten Rennen mit einem guten Gefühl, voller Selbstbewusstsein und zusätzlich motiviert angehen. „Das war auf jeden Fall eine richtig gute Motivation für die nächsten Rennen und Lohn der ganzen Arbeit. Ich weiß jetzt, dass, wenn ich gut fahre und alles klappt, ich das Potenzial habe, vorn mitzufahren. Ich habe auch analysiert, an was ich bis zum nächsten Lauf noch arbeiten muss und werde jetzt gleich damit beginnen. Ich möchte in diesem Jahr noch mal aufs Podest fahren, am besten gleich beim nächsten Rennen“, fügte Luca Fischeder voller Tatendrang an. Und weiter: „Ich bin jetzt Tabellenvierter und möchte die Saison gern in den Top 3 beenden.“

Hocherfreut über Luca Fischeders Leistung war auch sein Deutschland-Teamchef und Mentor Marcus Kehr, der seinen Schützling auch bei den WM-Läufen auf der iberischen Halbinsel begleitete. Er sagte dazu: „Wir sind schon mit einer gewissen Erwartungshaltung zu den ersten beiden WM-Läufen gefahren und haben dort zwei super schwere WM-würdige Veranstaltungen mit unterschiedlichen Bedingungen vorgefunden. Das was wir in diesem Jahr bisher im Rahmen der Deutschen Enduro Meisterschaft gefahren sind und was bei der WM abging, sind einfach zwei Welten. Dabei hat sich Luca sehr gut verkauft, zumal die Junioren-Klassen sehr stark besetzt sind. Wir haben mit dem Team Azzalin eine sehr gute Basis und ein sehr harmonisches Umfeld, was ja auch wichtig ist. Wir haben auch eine sehr solide Technik, die bei solchen harten Bedingungen hält. Das ist auch für uns als Team Sherco Academy Deutschland ein super Erfolg und wir versuchen jetzt, darauf aufzubauen. Ein großer Dank gilt unseren Sponsoren, dass dieses Abenteuer für unser Team und für Luca überhaupt realisierbar ist.“

Der nächste Lauf findet vom 24. bis. 26. Juni im italienischen Carpineti statt. Das WM-Finale steigt vom 14. bis 16. Oktober in und „Rund um Zschopau“.

Foto: Mastorgne Photographie Text: Thorsten Horn

Mit Vollgas durch die überhöhte Kurve: Rekord-Starterfeld der DTM auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero

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Lausitzring
Portimao: DTM race at Portimao 2022
Spektakulärer Motorsport garantiert: Wenn die 29 Weltklassepiloten mit ihren Rennwagen durch die überhöhte erste Kurve Turn 1 donnern, die der DTM exklusiv vorbehalten ist, wird es eng auf dem Lausitzring. Die Steilkurve „light“ hat es in sich: eine Herausforderung für alle, ein atemberaubendes Highlight für jeden Fan. Zu zweit, zu dritt oder gar zu viert nebeneinander werden die Rennwagen von Audi, BMW, Mercedes-AMG, Ferrari, Lamborghini und erstmals Porsche mit etwa Tempo 250 durch diese magische erste Kurve jagen – und die Zuschauer haben von der alles überragenden, 36 Meter hohen Haupttribüne den besten Blick auf das Spektakel.

Den ersten Schlagabtausch der Saison lieferten sich die DTM-Piloten bereits beim Auftakt in Portimão. Mit dem Österreicher Lucas Auer im WINWARD Mercedes-AMG und dem Schweizer Nico Müller im Rosberg Audi R8 gab es gleich zu Saisonbeginn zwei Sieger unterschiedlicher Marken. Mehr noch: Mit Mirko Bortolotti kommt ein Italiener mit einem italienischen Sportwagen, einem Lamborghini Huracán aus dem Team von Grasser Racing, als erster Tabellenführer durch seinen zweiten und dritten Platz beim Auftakt, nach Klettwitz. Der hochgehandelte Werksfahrer führt mit 35 Punkten vor Müller (28), Auer (26), Kelvin van der Linde (RSA, 20) im ABT Sportsline Audi R8 und Felipe Fraga (BRA, 19) im Red Bull Ferrari 488. Von den 29 Fahrern aus 15 unterschiedlichen Nationen – so international war die DTM noch nie – kommt fast jeder für einen Sieg in Frage. Die besten Voraussetzungen für eine spannende Fortsetzung auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero.

Während Titelverteidiger Maximilian Götz (GER) im WINWARD Mercedes-AMG, der im Vorjahr am Lausitzring siegte, und der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (GER) im Walkenhorst BMW M4 bereits erste Punkte eingefahren haben, ist das Konto des dreimaligen Meisters René Rast (GER, Team ABT Sportsline Audi R8 ), der nach einjähriger Fahrer-Abstinenz zurückgekehrt ist, noch leer. Erstmals ins Geschehen eingreift auch der Neuseeländer Nick Cassidy, der in Portimão seinen AlphaTauri Ferrari 488 dem neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb (FRA) überließ. Mit einem Sieg bei den berühmten 12h Bathurst reist Luca Stolz (GER, HRT Mercedes-AMG) direkt aus Australien zum zweiten DTM-Wochenende an.

Lausitzring Turn 1 – das ist heimisches Terrain für zwei DTM-Teams. Peter Mücke, eine Institution im ostdeutschen Motorsport, bringt als Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport einen Mercedes-AMG mit spezieller Space-Drive-Lenkung für Maximilian Buhk (GER) an den Start. Mücke Motorsport tritt zudem auch in der DTM Trophy und in der DTM Classic an. Die zweite Mannschaft mit Heimvorteil ist T3 Motorsport aus Dresden. Mit Nicki Thiim (DEN), dem zweimaligen FIA-Endurance-Weltmeister, sitzt ein siegfähiger Fahrer im T3 Lamborghini Huracán, während die Britin Esmee Hawkey – als einzige Rennfahrerin im Feld – ihre zweite Saison bestreitet. Zudem setzt T3-Teamchef Jens Feucht zwei Audi R8 in der DTM Trophy ein.

Lausitzring Turn 1 powered by Autohero ist das erste von vier Rennwochenenden der 36. DTM-Saison in Deutschland. Die DTM-Organisation ITR bietet in der Lausitz  eine Fülle an Fan-Attraktionen, auf und neben der Rennstrecke. Während die DTM als Topliga ihren zweiten Lauf austrägt, beginnt für die Talentschmiede DTM Trophy, den neuen DTM Classic Cup mit faszinierenden Autos vergangener DTM-Zeiten sowie den Einsteiger-Markenpokal BMW M2 Cup die Saison in der Lausitz mit Renn-Action im Doppelpack am Samstag und am Sonntag. Zum Fan-Erlebnis in der Lausitz gehören traditionell der Pitwalk, die Pit-View-Box, die Show-Bühne, Mitmach-Events mit Gewinnchancen sowie der spektakuläre Formel-1-Doppelsitzer von Red Bull.

Eintrittskarten gibt es ab zehn Euro – Kinder bis sechs Jahre sind kostenfrei, Kinder bis 14 Jahre zahlen immer nur zehn Euro – unter 01806 991166, tickets.dtm.com oder erstmals auch unter eBay.de sowie an den Tageskassen. Staatsbürger der Ukraine haben gegen Vorlage des Ausweises freien Eintritt. Live übertragen werden die beiden DTM-Rennen, die am Samstag und Sonntag jeweils um 13:30 Uhr MESZ starten, von ProSieben (Übertragung jeweils ab 13:00 Uhr MESZ), darüber hinaus zeigen die Streaming-Plattformen ran.de, ServusTV On (servustv.com) und DTM Grid (grid.dtm.com) das Lausitzring-Geschehen nahezu komplett.

Foto: Hoch Zwei

DOWATEK HardEnduroSeries Germany: Endlich geht es los wer sind die Favoriten der Saison 2022?

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HardEnduroSeries

Mit einer bisher nie dagewesenen Teilnehmerzahl startet die DOWATEK HardEnduroSeries Germany, am kommenden Sonntag in die Saison 2022. Mit knapp 250 Teilnehmern haben sich in Crimmitschau so viele Fahrer wie noch nie angemeldet.

An Fahrervielfalt ist das Feld kaum zu überbieten. Extremendurofahrer, Fahrer der Deutschen Enduromeisterschaft, Superenduro Junioren WM Spitzenfahrer, eine Enduro Weltmeisterin, Wintersportler sowie Teilnehmer die ihre Motorsportkarriere auf 4 Rädern erfolgreich gemeistert haben sind dabei.

Doch wer sind die Favoriten, wer wird Leon Hentschel, den zweimaligen Titelträger herausfordern?
Die größte Überraschung kam dabei in der letzten Woche neu ins Fahrerfeld. Kein geringerer wie der erste Meister der Serie im Jahr 2018 Kevin Gallas kommt zurück in die HESG. Gallas vertraut dabei wie auch Hentschel auf die Marke GasGas. Ein Wort um den Titel will natürlich auch Marc Wulf mitreden. Der Vizemeister aus dem letzten Jahr konnte zuletzt in Rumänien Top Platzierungen einfahren, deshalb kommt er nun motiviert nach Deutschland zurück. Paul-Erik Huster wurde im letzten Jahr dritter der Gesamtwertung in diesem Jahr will der GibsonTyreTech Fahrer diesen Platz mindestens verteidigen.

Hinter dem Start von Max Faude steht derzeit nach einer Verletzung noch ein Fragezeichen. Faude verlor im letzten Jahr beim vorzeitigen Saison Schluss In Schwepnitz noch seinen sicher geglaubten dritten Platz, denn aufgrund einer Erkrankung konnte er dort nicht teilnehmen, dass er nun vielleicht wieder nicht starten kann ist umso bitterer für ihn.

Nach einer langen Verletzung kommt Milan Schmüser ins Feld zurück. Dass er mit Hindernissen umgehen kann bewies er im Winter, als er in der Junioren SuperEnduro Weltmeisterschaft mehrmals auf das Podest fahren konnte. Sein Ziel für die HESG sollte mindestens der Titel bei den Junioren sein. Beim einzigen Lauf im Jahr 2020 schaffte er in Reetz aber auch in der Gesamtwertung Platz 2.
Die großen Unbekannten werden Chris Gundermann und Robert Riedel sein. Beide sind im klassischen Enduro ein Garant für Spitzenplatzierungen, was sie im Hardenduro erreichen können wird sich nach dem Lauf in Crimmitschau zeigen.

Vielleicht ist es aber auch ein ganz anderer Fahrer der sich auf den vorderen Plätzen wieder findet. Im großen Teilnehmerfeld kann sich immer wieder eine Überraschung herausbilden.

Maria Franke

Maria Franke steigt in die Damenwertung ein

Kurzfristig hat sich die Serienorganisation dazu entschieden eine Damenwertung einzuführen. Immerhin zehn Damen werden in Crimmitschau an den Start gehen. Mit Maria Franke wird sogar die erfolgreichste Enduro Pilotin Deutschlands am Start sein. Die Enduro Weltmeisterin von 2017 hatte aufgrund einer Babypause einige Jahre pausiert, dass sie nun in die HESG einsteigt ist für viele eine positive Überraschung. Die Amazonen werden ihre Tagesplatzierungen bereits in den Gruppenrennen ausfahren, sollte natürlich eine von Ihnen auch das Finale erreichen, darf sie dort natürlich auch starten.

HardEnduroSeries
Timo Jungmann

Wer gewinnt die Junioren, Senioren und Amateurwertung, viele Starter machen eine Vorhersage unmöglich

Wer in den anderen Wertungen der Favorit ist lässt sich schwer vorhersagen. In der neuen Amateurwertung werden in Crimmitschau über 100 Fahrer dabei sein, Favoriten gibt es deshalb sicherlich viele. Bei den Senioren trifft Jahresmeister 2021 Timo Jungmann auf Dirk Peter der die Saison 2018 und 19 für sich entscheiden konnte, aber auch viele weitere Spitzenfahrer wie zum Beispiel Tino Bauer oder Rudolph Stütz aus Tschechien sollte man nicht unterschätzen. Neu im Feld ist auch Rene Dietrich der Mittelsachse der auch als Trainer aktiv ist, war bereits Pokalsieger und konnte auch das Red Bull Sea to Sky in der Türkei gewinnen.

Milan Schmüser

Nach dem Paul-Erik Huster im letzten Jahr die Juniorenwertung gewonnen hat, ist er dort nicht mehr Startberechtigt. Favorit auf seine Nachfolge sollte Milan Schmüser sein der Norddeutsche hat immerhin auch WM Erfahrung. Louis Richter, Lenny Geretzky, Eric Seifert, Arvid Meyer, der Däne Magnus Beck Rasmussen oder Florian Geisenhofer sind auch nicht zu unterschätzen.
Eine erste Standortbestimmung werden wir am Sonntag sehen, wenn der erste Lauf der Saison in Crimmitschau vorüber ist.

Weitere Informationen sind immer aktuell unter www.hardenduro-germany.de abrufbar.

Fotos: TK420 / Toni Keller, DG Design / Denis Günther

Volles Feld zum Auftakt des ECHT Endurocup in Döbritz

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Döbritz

Mit einem vollen Feld von rund 250 Teilnehmern, startet der ECHT Endurocup am Wochenende in die Saison. Am traditionellen Veranstaltungsort in Döbritz erwarten die Fahrer eine anspruchsvolle Strecke, die alle Enduroherzen erfreuen wird. Viele Auf- und Abfahrten, Steinpassagen aber auch schnelle Abschnitte werden auf der rund 20 Minuten langen Strecke alle fordern aber auch viel Spaß bereiten. Ohne Corona Einschränkungen kann die ECHT Gemeinde nun wieder aus den vollen Schöpfen und den besonderen Enduroflair auch mit allen Zuschauern erleben.

Für den Samstag stehen zunächst die Fahrer des 4h Rennens im Vordergrund. Neben einer längeren Etappe wird die Entscheidung auf der Sonderprüfung fallen, wo es um Bestzeiten geht. Aufgrund des großen Fahrerfeldes wird es zwei Läufe geben, am Morgen ab 9.00 Uhr starten zunächst die Klassen 5,6,7 und 9.

Für den Nachmittag ab 14.30 Uhr sind die versierten Fahrer der Klassen 1,2,3,4 und 8 an der Reihe. Als Favorit auf den Gesamtsieg steht sicherlich Garry Dittmann für viele an erster Stelle, der Fahrer aus der Deutschen Enduromeisterschaft und Enduro Europameisterschaft wird mit seiner GasGas auch etwas Internationales Flair in den Steinbruch bringen.

Etwas länger ausschlafen dürfen die Fahrer dann am Sonntag für das 3h Enduro. Sie starten um 10.00 Uhr auf die Strecke und werden das Rennwochenende abschließen.

Link zur Starterliste: http://endurocup.de/images/downloads/2022/doebritz/Starterliste.pdf

Zeitplan:

Freitag, 20.05.2022

ca. 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr   Anmeldung für alle

Samstag, 21.05.2022

07:00 Uhr bis 8:30 Uhr Anmeldung Lauf 1 (Klassen 5,6,7,9)

08:45 Uhr Fahrerbesprechung Lauf 1

09:00 Uhr Start Lauf 1

Ca. 13 Uhr Ende Lauf 1

ca.14:30 Siegerehrung Lauf 1

12:00 Uhr bis 13:30 Uhr Anmeldung Lauf 2 (Klassen 1,2,3,4,8)

14:15 Uhr Fahrerbesprechung

14:30 Uhr Start Lauf 2

ca. 18:30 Uhr Ende Lauf 2

ca. 19 Uhr Siegerehrung Lauf 2

Sonntag, 22.05.2022

08:00 Uhr bis 09:30 Uhr   Anmeldung 3. Lauf 3 Stunden Enduro

09:45 Uhr  Fahrerbesprechnung

10:00 Uhr  Start 3. Lauf (alle Klassen)

ca. 13:15 Uhr  Ende 2. Lauf

ca. 14:30 Uhr  Siegerehrung 2. Lauf

Weitere Infos unter www.endurocup.de .