Acht Rennwochenenden in drei Ländern – Gemeinschaftsevents mit HESG und SAE – Saisonstart im April in Großlöbichau
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Saison 2026 laufen beim ECHT Endurocup bereits die Vorbereitungen für das kommende Jahr. Nun steht auch der vorläufige Terminkalender für die Saison 2027 fest. Insgesamt sind acht Rennwochenenden zwischen April und September vorgesehen. Neben bekannten Austragungsorten in Deutschland geht es erneut zu zwei Gastspielen nach Polen sowie zu einem Lauf nach Tschechien.
Den Auftakt bildet am 17./18. April 2027 Großlöbichau. Damit startet der ECHT Endurocup bereits früh im Jahr in seine neue Saison. Nur zwei Wochen später folgt am 01./02. Mai mit Bembenik das erste internationale Gastspiel in Polen.
Großes Gemeinschaftsevent in Meltewitz
Ein besonderes Highlight wartet am 12./13. Juni in Meltewitz. Dort ist ein großes Gemeinschaftsevent geplant, bei dem gleich drei Serien zusammenkommen: der ECHT Endurocup, die AUNER HardEnduroSeries Germany und der SAE.
Damit treffen auf dem traditionsreichen Endurogelände unterschiedliche Rennformate und Fahrerfelder aufeinander. Wie der genaue Ablauf des Wochenendes aussehen wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
Bereits zwei Wochen danach führt der Kalender den ECHT Endurocup erneut nach Polen. Am 26./27. Juni steht Bogatynia auf dem Programm. Anschließend folgt am 10./11. Juli mit Trstenice in Tschechien das dritte internationale Rennwochenende der Saison.
Kemmlitz neu im Kalender – Reetz erneut gemeinsam mit SAE
Nach der Sommerpause geht es am 28./29. August in Kemmlitz weiter. Damit wartet im zweiten Teil der Saison ein neuer Austragungsort im Kalender des ECHT Endurocup.
Am 11./12. September kehrt die Serie anschließend nach Reetz zurück. Nachdem die Integration des SAE beim Rennwochenende 2026 hervorragend funktioniert hatte, wird auch 2027 wieder ein Gemeinschaftsevent mit dem SAE ausgetragen. Die lange und abwechslungsreiche Runde mit Sand-, Feld- und Waldpassagen wird damit erneut ein großes Fahrerfeld erleben.
Saisonfinale erneut in Döbritz
Der Saisonabschluss findet am 25./26. September 2027 in Döbritz statt. Bereits 2026 wurde das Finale erstmals dort ausgetragen. Im direkten Umfeld der ECHT-Organisation bot Döbritz mit seinem umfangreichen Rennprogramm und den anschließenden Ehrungen einen passenden Rahmen für den Abschluss des Jahres.
2027 kehrt der ECHT Endurocup deshalb zum Finale erneut in sein „Wohnzimmer“ zurück. Dort werden Ende September die letzten sportlichen Entscheidungen der neuen Saison fallen.
Der vorläufige Kalender des ECHT Endurocup 2027 im Überblick:
Damit erwartet die Fahrer auch 2027 wieder eine abwechslungsreiche Saison mit acht Rennwochenenden in Deutschland, Polen und Tschechien. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, Rennformaten und zur Einschreibung für die neue Saison werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.
Alle Termine sind vorläufig und Änderungen weiterhin möglich.
Letzter Akt im DTM-Titelkampf 2026: Der Hockenheimring Baden-Württemberg ist vom 9. bis 11. Oktober Schauplatz der Meisterschaftsentscheidung. Sechs Fahrer von fünf Herstellern kämpfen auf dem Traditionskurs um die DTM-Krone. Die besten Aussichten hat Spitzenreiter Thomas Preining (A/Manthey). Der Porsche-Werkspilot reist mit 23 Punkten Vorsprung zum Finale und will zum zweiten Mal Champion werden. Ihm auf den Fersen sind Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) und Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport), die bei 56 noch zu vergebenden Zählern ebenfalls gute Titelchancen haben. Vom Gesamtsieg träumen auch Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) und Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing). Das Trio braucht ein perfektes Wochenende und muss auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen. Die perfekte Einstimmung auf den Showdown liefert am Samstagabend Sasha als Dick Brave.
Tickets für das DTM-Finale in Hockenheim gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV – Rennstart ist am Samstag um 13:30 und am Sonntag um 16:30 Uhr. Im kostenlosen Livestream sind beide Meisterschaftsläufe bei Joyn, ran.de, ServusTV On und auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.
Keyfacts, Hockenheimring, Hockenheim, Saisonrennen 15 und 16 von 16
Streckenlänge: 4.574 Meter
Layout: 17 Kurven (elf Rechts-, sechs Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2025, Rennen 1: Thomas Preining (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)
Engel und Wittmann im Windschatten: Behält Preining die Nerven? Der 28-jährige Preining präsentierte sich in der zweiten Saisonhälfte meisterlich. Er stand sechsmal in Folge auf dem Podium und startete fünfmal aus der ersten Reihe. Nach dieser starken Serie ist der Österreicher Meisterschaftsfavorit, zumal er in Hockenheim bereits dreimal gewonnen hat. Mit der Favoritenrolle steigt jedoch der Druck – auch bei seinem Team Manthey. Preining gibt sich gelassen: „Wenn man Meister werden will, hat man immer Druck. Aber auf diese Situation haben wir hingearbeitet und können damit umgehen. Entschieden ist noch nichts, auch wenn sich 23 Punkte Vorsprung gut anhören.“
Engel erlebte dagegen einen völlig anderen Saisonverlauf. Nach einer starken ersten Hälfte zeigte der bis dahin souverän auftretende Mercedes-AMG-Fahrer zuletzt Nerven. Zweimal blieb er ohne Punkte und verlor die Tabellenführung. In Hockenheim muss Engel in den Angriffsmodus schalten, will er sein bisher erfolgreiches Jahr mit dem ersten DTM-Titel krönen. „Es ist ein gutes Gefühl, in Hockenheim zum dritten Mal hintereinander am Meisterschaftskampf beteiligt zu sein. Ich mag diese wichtigen Momente und kann mit dem Druck gut umgehen. Unser gesamtes Team ist für das Finale bereit“, versichert Engel.
Seinen dritten DTM-Titel visiert BMW-Pilot Wittmann an. Die Formkurve zeigt steil nach oben: Zwei der vergangenen drei Rennen hat er gewonnen. Das sind beste Voraussetzungen, um den 24-Punkte-Rückstand wettzumachen und Preining auf der Zielgeraden noch abzufangen. „Wir sind in der Jägerposition und haben nichts zu verlieren, sondern können nur gewinnen. Ich muss am Samstag vor Thomas Preining ankommen, dann ist im letzten Rennen am Sonntag einiges drin“, erklärt der 36-Jährige, der in Hockenheim bereits viermal erfolgreich war. Mit Außenseiterchancen gehen Mercedes-AMG-Pilot Auer, Ferrari-Fahrer Cairoli und Thiim im Aston Martin Vantage GT3 ins Finale: Bei Rückständen von 45, 47 und 50 Punkten auf Preining sind sie auf Fehler der Konkurrenz angewiesen.
Teamwertung hart umkämpft, Kalender führt die „Rookie of the Year“-Wertung an In der Team- und Herstellerwertung werden noch 90 Punkte vergeben. Hochspannung herrscht bei den Teams: Manthey führt mit 20 Zählern Vorsprung vor dem Mercedes-AMG Team Winward Racing. Dahinter folgt auf Platz drei Schubert Motorsport mit 13 Punkten Rückstand. Emil Frey Racing liegt als Vierter ebenfalls noch in Schlagdistanz. Bei den Herstellern hat Tabellenführer Mercedes-AMG mit 68 Zählern ein komfortables Polster. Nur Porsche könnte der Marke mit dem Stern noch gefährlich werden. In der „Rookie of the Year“-Wertung ist Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf) Spitzenreiter. Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) und Nicolas Baert (B/Comtoyou Racing) belegen die Plätze zwei und drei.
Rock ’n’ Roll mit „Dick Brave“, Track Safari und vier weitere Titelentscheidungen Die DTM-Ticketinhaber erleben am Samstagabend kostenlos ein hochkarätiges Live-Konzert: Auf der „DTM Powerstage presented by Pirelli“ heizt Sasha als Dick Brave den Besuchern mit Rock ’n’ Roll und Rockabilly ein. Am Freitag haben die Fans letztmals in diesem Jahr die Gelegenheit, bei der Track Safari im Bus gemeinsam mit den DTM-Fahrzeugen den Hockenheimring zu umrunden. Auf der Rennstrecke fallen neben der DTM in vier weiteren Serien die Titelentscheidungen: Das ADAC GT Masters, die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland ermitteln ihre neuen Champions.
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Die ADAC GT4 Germany geht 2027 in ihre neunte Saison und intensiviert im kommenden Jahr die Nachwuchsförderung im Rahmen der „Road to DTM“, die einen durchgängigen Karrierepfad vom Kartsport bis in die DTM eröffnet. Der Preisgeldtopf der ADAC GT4 Germany steigt dabei auf rund 330.000 Euro in Geld- und Sachpreisen, wovon der größte Teil in den Gewinn der „Road to DTM“ einfließt. Die Rennen werden auch im kommenden Jahr im bewährten Umfeld der reichweitenstarken DTM-Plattform ausgetragen. Die Serie startet vom 23. bis 25. April auf dem spektakulären Red Bull Ring vor atemberaubender Bergkulisse in die Saison. Die Champions werden beim Finale vom 8. bis 10. Oktober auf dem Hockenheimring gekrönt.
Das etablierte und erfolgreiche Programm „Road to DTM“, das junge Talente vom Kartsport bis in die DTM unterstützt, wird in seiner vierten Saison noch stärker in der ADAC GT4 Germany verankert. Dabei wird eine neue Road-to-DTM-Wertung eingeführt, die analog der bereits im ADAC GT Masters etablierten Wertung nicht nur Erfolge im Rennen, sondern auch die Leistung im Qualifying, aber auch die sportliche Fairness belohnt. Dem Sieger der Road-to-DTM-Wertung winkt dabei ein sattes Preisgeld von 235.000 Euro, unter anderem in Form des Nenngelds, Reifenpreisen und Geld für eine Saison im ADAC GT Masters, um den nächsten Karriereschritt in Angriff zu nehmen.
Bestes Beispiel für den erfolgreichen Weg über die „Road to DTM“ ist Finn Zulauf. Der 22-Jährige gewann in der Saison 2024 sowohl das „Road to DTM“-Paket als auch den Titel in der ADAC GT4 Germany und machte mit seinem Einstieg in das ADAC GT Masters ein Jahr später den nächsten Schritt. Bereits in seiner zweiten Saison in der GT3-Nachwuchsliga überzeugt er mit mehreren Siegen und Podiumsplatzierungen. Zum Saisonfinale reist er als einer der Titelkandidaten nach Hockenheim.
Der Kalender der ADAC GT4 Germany überzeugt 2027 durch Konstanz und Vielfalt. Auf allen sechs Rennstrecken war die Serie bereits in der Vergangenheit zu Gast. Nach dem Saisonstart beim einzigen Auslandsgastspiel auf dem Red Bull Ring in Österreich reist die Serie direkt zur nördlichsten Rennstrecke Deutschlands. Für den Auftritt vom 7. bis 9. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben kehrt die ADAC GT4 Germany im kommenden Jahr auf den bewährten Termin im Frühjahr zurück. Das absolute Highlight findet vom 2. bis 4. Juli auf dem Norisring in Nürnberg statt und markiert zugleich die Saisonhalbzeit. Vom 20. bis 22. August beginnt auf dem traditionsreichen Nürburgring die zweite Saisonhälfte. Die entscheidende Phase im Titelkampf wird vom 24. bis 26. September auf dem Sachsenring bei Chemnitz eingeläutet. Das Saisonfinale bestreitet die ADAC GT4 Germany traditionsgemäß auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.
Termine ADAC GT4 Germany 2027 (Änderungen vorbehalten)
Zur diesjährigen 48. Ausgabe des traditionsreichen „Novemberpokal“ hat der MC Woltersdorf wieder die Enduro-Europameisterschaft zu Gast. Wie schon 2015, 2022 und 2024 richtet der Motorsportclub am östlichen Stadtrand von Berlin am 31. Oktober und 1. November wieder das Finale aus.
Während die einen noch einmal um EM-Punkte und fallweise um die Titel und Medaillen kämpfen, können andere auch in diesem Jahr am Saisonende in Woltersdorf in einem „nationalen“ Wettbewerb noch einmal aktiv werden und sich mit einem anspruchsvollen letzten Enduro des Jahres in die Winterpause verabschieden.
In diesem Jahr wartet auf die Teilnehmer eine veränderte Streckenführung gegenüber der Vorjahre. So wird erstmalig in entgegengesetzter Richtung gefahren und unweit der Ortschaft Herzfelde vom MC Woltersdorf e. V. im ADMV eine neue ca. 3,5 Kilometer lange Sonderprüfung (Cross-Test) vorbereitet. Die Sonderprüfungen Extrem-Test und Enduro-Test befinden sich hingegen wieder im Gebiet Kesselsee Rüdersdorf.
Der Extrem-Test wird dieses Jahr auf rund drei Fahrminuten eingekürzt, ist jedoch wie immer mit spektakulären Auf- und Abfahrten, Steinfeldern und diversen Hindernissen bestückt. Umfahrungen sind vorhanden. Die deutsche Bundeswehr präsentiert diesen Test mit dem Slogan „Härtetest der Bundeswehr“.
Der Enduro-Test ist spektakulär lang, geschmeidig zu fahren und beinhaltet wieder die „Mausefalle“ sowie viele andere bekannte Streckenabschnitte.
Start und Ziel beider Tests ist im Areal am Kesselsee. Dort befinden sich auch ein umfassender Catering-Bereich und eine Eventfläche.
Für die Teilnahme an der Europameisterschaft müssen die Fahrer eine internationale FIME-Jahreslizenz oder Tageslizenz besitzen. Gefahren wird in den Klassen Youth, J1, J2, E1, E2, E3, Sen. 40, Sen. 50 und Women. Das Nenngeld beträgt 250 Euro und ist an den Serien-Promotor zu entrichten. Der Wettbewerb geht über zwei Tage (Samstag/Sonntag). Die Runde ist ca. 50 Kilometer lang und mit drei Sonderprüfungen gespickt. Gefahren werden drei Runden.
Nennschluss ist der 5. Oktober 2026.
Für die nationale Klasse benötigen die Teilnehmer eine nationale DMSB-Jahreslizenz oder eine „Racecard“. Ausgeschrieben sind die Klassen E1/E2, E3 und Senioren ab 40 Jahre.
Das Nenngeld beträgt hierfür 80 Euro. Gefahren wird nur am Samstag (31.10.) und über zwei der besagten Runden mit je 3 Sonderprüfungen. Startberechtigt sind Fahrer ausschließlich mit anerkannten Enduro-Motorrädern, die polizeilich zugelassen sind. Der Fahrer muss in Abhängigkeit des Hubraums den dafür gültigen Führerschein besitzen. Nennungen können über das System vorstart.de abgegeben werden. Nennschluss ist der 17. Oktober. Die Nennbestätigung (Zulassung zur Teilnahme) erfolgt digital und mit Veröffentlichung der Teilnehmerliste bis zum 20. Oktober.
Fulminanter Showdown im Motodrom: Der Hockenheimring wird vom 9. bis 11. Oktober zur großen Bühne für Motorsport, Musik und Entertainment. Während auf dem Traditionskurs um den DTM-Titel gekämpft wird, erwartet die Besucher neben der Strecke ein volles Programm mit Live-Musik, Party und Unterhaltung für die ganze Familie. Von Rock’n’Roll mit Sasha als Dick Brave auf der „DTM Powerstage presented by Pirelli“ über Live-Radio mir Rock FM aus der DTM Fan Zone und den Cupra Run and Rave bis zur Legendary Tour der New England Patriots: Beim Saisonfinale sorgen zahlreiche Attraktionen für Festival-Feeling in Hockenheim. Tickets für das DTM-Wochenende gibt es ab 49 Euro unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.
Dick Brave rockt die „DTM Powerstage presented by Pirelli“ Am Samstagabend wird die DTM Powerstage zur großen Open-Air-Bühne. Dick Brave, der Meister des modernen Rock’n’Rolls, heizt dem Publikum mit seiner Band ein. Bereits am Dekra Lausitzring hatte Dick Brave für Stimmung gesorgt und stellte anschließend fest: „Motorsport und Musik passen gut zusammen. Beide haben viel Feuer und Power.“ Eröffnet wird das Live-Spektakel von The Stereolines, eine der spannendsten neuen Bands Deutschlands. Die vier Musiker aus Stuttgart haben im vergangenen Jahr den Deutschen Rock & Pop Preis gewonnen und überzeugen mit eingängigen Melodien, pulsierenden Beats und markanten Basslines. Der Zugang zur „DTM Powerstage presented by Pirelli“ ist für alle DTM-Ticketinhaber kostenlos.
New England Patriots bringen NFL-Feeling nach Hockenheim American Football trifft DTM: Die New England Patriots machen mit ihrer Legendary Tour Station beim Saisonfinale in Hockenheim. Der sechsmalige Super-Bowl-Champion und Partner der DTM bringt dafür seinen Championship-Container in die DTM Fan Zone. Dort können die Besucher bei der Quarterback Challenge ihre Wurfkünste testen, Erinnerungsfotos in der Patriots-Fotobox machen oder beim Cornhole auf einem Stück Kunstrasen aus dem Gillette Stadium antreten. Auch Patriots-Maskottchen Pat Patriot ist mit dabei und sorgt für Game-Day-Atmosphäre im Motodrom.
Rock-Radio aus der DTM Fan Zone Rock im Motodrom gibt es bereits ab Freitag: Die Radiostation Rock FM sorgt am finalen DTM-Wochenende für Stimmung auf dem Hockenheimring. Dafür verlegt der Sender am Freitagnachmittag sein Studio in die DTM Fan Zone und sendet mit „Rockenende“-Moderatorin Astrid Jacoby live von der Rennstrecke. Neben der Musik erhalten die Hörer dabei auch Einblicke hinter die Kulissen der DTM.
Run and Rave mit Cupra Sport und Musik verbindet Cupra am Freitagabend beim Run and Rave. Teams, Fahrer, Fans und weitere Mitglieder des DTM-Kosmos gehen gemeinsam auf eine lockere Laufrunde um den 4,574 Kilometer langen Hockenheimring. Angeführt wird die Laufgruppe vom neuen Cupra Raval, den ein Live-DJ mit elektronischer Tanzmusik bespielt. Ein Anmeldung für die limitierten Teilnehmerplätze ist hier möglich: https://app.guestoo.de/public/event/17a7e4e6-b653-4600-a2fd-f352163a6e8c/frame
Track Invasion: Fans feiern mit Fahrern auf der Strecke Der 16. und finale DTM-Lauf startet am Sonntag um 16:30 Uhr und ist der Schlusspunkt des Rennwochenendes auf dem Hockenheimring. Nach dem Schwenken der Zielflagge gehört der Kurs den Fans: Sobald die Titelentscheidung gefallen ist, öffnet die DTM die Tore an der Südtribüne und der Haupttribüne für die Track Invasion.
Volles Programm in der DTM Fan Zone, letzte Track Safari des Jahres Zahlreiche Attraktionen erwarten die Besucher in der DTM Fan Zone. Europas größtes mobiles Bällebad, ein Action-Parcours, die Reaction Wall und eine Hüpfburg sorgen vor allem bei Familien für Spaß und beste Unterhaltung. Gleichzeitig kommen die Besucher den Teams und Fahrern besonders nah: Beim Pitwalk am Samstag und Sonntag ist die Boxengasse geöffnet, zudem haben alle Ticketinhaber freien Zugang zum Fahrerlager. Ein weiteres Highlight wartet bereits am Freitagnachmittag mit der letzten Track Safari der Saison. Dabei umrunden die Fans in Bussen die Strecke, während die DTM-Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit an ihnen vorbeiziehen.
Nach vier ereignisreichen Tagen rund um Zschopau fand die FIM Enduro Vintage Trophy am Samstag mit dem traditionellen Abschlussmotocross in Venusberg ihren sportlichen Höhepunkt. Hinter den Teilnehmern lagen zu diesem Zeitpunkt bereits sehr unterschiedliche Tage: vom kurzen Auftakt mit der Beschleunigungsprüfung in Weißbach über die beiden langen Fahrtage mit insgesamt sechs Prüfungen pro Tag bis hin zum schwierigen Freitag mit Nebel, Nieselregen und zunehmend rutschigen Strecken.
Gerade der Regen des Vortages sorgte für den Finaltag allerdings für nahezu ideale Bedingungen. Die Strecke in Venusberg präsentierte sich zunächst griffig und weitgehend staubfrei. Erst in den letzten Heats trocknete der Boden zunehmend ab, sodass sich stellenweise wieder etwas Staub entwickelte.
Insgesamt standen 15 Läufe mit jeweils sechs Runden auf dem Programm. Dabei wurden die Fahrer noch einmal nach ihren jeweiligen Klassen und Wertungen auf die Motocrossstrecke geschickt, bevor endgültig feststand, wer die FIM Enduro Vintage Trophy 2026 erfolgreich beenden würde.
Schon lange vor dem ersten Start wurde allerdings deutlich, dass dieser Finaltag noch einmal eine ganz besondere Atmosphäre bekommen sollte. Zuschauermassen strömten nach Venusberg und bevölkerten bereits zum Auftakt das gesamte Areal rund um die Strecke. Mit einem derart großen Zuspruch hatte im Vorfeld wohl kaum jemand gerechnet.
Das zeigte sich besonders bei der Anreise. Für die Fahrt vom Paddock zur Strecke, die unter normalen Umständen kaum mehr als zehn Minuten dauert, musste zeitweise mehr als eine Stunde eingeplant werden. Rund um Venusberg herrschte Ausnahmezustand – und für die Fahrer bot sich damit zum Abschluss noch einmal eine Kulisse, die der Bedeutung dieser Veranstaltung mehr als gerecht wurde.
Nach den langen Etappen, wechselnden Wetterbedingungen und zahlreichen Prüfungen der vergangenen Tage war damit alles angerichtet für den großen Schlusspunkt der FIM Enduro Vintage Trophy in Zschopau.
Dramatischer Abschluss für das deutsche Trophy-Team
Auch sportlich hatte der Finaltag in Venusberg noch einmal einiges zu bieten. Eine der Geschichten des Tages schrieb dabei Johannes Steinel. Bereits unmittelbar nach dem Start wurde der Deutsche in einen Crash verwickelt und konnte das Rennen erst fast am Ende des Feldes wieder aufnehmen.
Aufgeben kam für Steinel allerdings nicht infrage. Der bis dahin stärkste deutsche Trophy-Pilot arbeitete sich Runde für Runde wieder nach vorn und schloss schließlich sogar zum führenden Italiener auf. Für ein Überholmanöver reichte es bis zur Zieldurchfahrt jedoch nicht mehr. Gerade dieser eine Platz hätte für die deutsche Mannschaft noch einmal große Bedeutung gehabt, denn damit wäre im Kampf um das Podium möglicherweise doch noch etwas möglich gewesen.
Zuvor hatte bereits Uwe Weber seinen Lauf absolviert und dabei zunächst sogar Boden auf die Konkurrenz gutmachen können. Am Ende verteidigte Italien jedoch Rang drei in der Trophy-Teamwertung, während Deutschland knapp außerhalb der Podestplätze blieb.
Auch an den ersten beiden Positionen änderte sich am Finaltag nichts mehr. Die USA brachte ihren Vorsprung souverän ins Ziel und sicherte sich damit den Gesamtsieg. Besonders Billy Burns und Fred Hoess unterstrichen dabei noch einmal die Stärke des amerikanischen Teams und überzeugten auch im Abschlussmotocross vor den zahlreichen Zuschauern – darunter auffallend viele mitgereiste Fans aus den USA.
Damit blieb die Reihenfolge an der Spitze auch nach dem letzten sportlichen Akt der Veranstaltung bestehen: USA vor Österreich und Italien. Für die deutsche Mannschaft endete die Mission Titelverteidigung nach einem starken Auftritt auf Rang vier.
Italien gewinnt die Silver-Vase-Wertung
Auch in der Silver-Vase-Wertung fiel am Samstag die endgültige Entscheidung. Den Gesamtsieg sicherte sich Vintage Silver Vase Italia mit Stefano Bosco, Federico Fregnan und Giuseppe Gallino. Das italienische Trio beendete die Veranstaltung mit einer Gesamtzeit von 1:19,782 Minuten und gewann damit deutlich vor Silver Vase 17 Kramer Werkxx auf Rang zwei.
Den dritten Platz holte sich der MC Simson Suhl mit Jens Ziegenhahn, Oliver Ritz und Matthias Heller. Knapp dahinter folgte der MC Scuderia Norelli auf Rang vier. Silver Vase Germany 1 mit Ole Fleischer, Jürgen Althaus und Peter Zink schloss die FIM Enduro Vintage Trophy auf einem starken fünften Platz ab.
Damit setzte sich Italien nach vier Fahrtagen auch in dieser mit insgesamt 47 Teams stark besetzten Mannschaftswertung durch.
Tagliamento 1 gewinnt die Club-Teamwertung
In der Club-Teamwertung setzte sich am Ende Tagliamento 1 durch. Mauro Sant, Valerio Battaino und Stefano Molinaro brachten den Vorsprung auch durch das Abschlussmotocross und gewannen die Gesamtwertung mit 7:32,010 Minuten.
Dahinter gingen gleich zwei Podestplätze an deutsche Mannschaften. Club Team Germany 12 mit Marcel Triebel, Paul Maria Listl und Mike von Ahlen belegte Rang zwei, während Club Team Germany 2 mit Davide von Zitzewitz, Jörg Wildhagen und Richard Minderlein auf Platz drei folgte. Der MSC Mauer beendete die Trophy auf Rang vier vor U.S. Leonessa D’Italia 1903.
Ebenfalls weit vorn landete der MSV MZ-Stadt Zschopau auf Platz neun. Insgesamt wurden in der umfangreichsten Mannschaftswertung 64 Club-Teams klassiert.
Glanzvoller Abschluss in der Festhalle
Den würdigen Schlusspunkt setzte am Abend ab 20 Uhr die große Siegerehrung in der Festhalle. Vor vollem Haus wurden noch einmal alle Wertungen der FIM Enduro Vintage Trophy auf die Bühne gebeten und die erfolgreichsten Fahrer und Teams für ihre Leistungen der vergangenen Tage ausgezeichnet.
Dabei erhielten die Sieger und Platzierten die eigens für die Veranstaltung angefertigten Pokale von Lieber Holz. Nach vier intensiven Fahrtagen, wechselnden Bedingungen, tausenden Zuschauern entlang der Strecken und einem spektakulären Abschlussmotocross fand die Veranstaltung damit auch abseits der Strecke einen glanzvollen Abschluss.
Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits nach vorn: 2027 wird die 11. Ausgabe der FIM Enduro Vintage Trophy in der Slowakei ausgetragen. Für viele Teilnehmer dürfte damit schon jetzt feststehen, dass das nächste große Wiedersehen der internationalen Vintage-Enduro-Szene nicht lange auf sich warten lässt.
Der dritte Fahrtag der FIM Enduro Vintage Trophy in Zschopau brachte nicht nur neue Wertungsprüfungen, sondern auch völlig veränderte Bedingungen. Nachdem der Donnerstag noch bei beinahe sommerlichen Temperaturen absolviert worden war, zeigte sich das Erzgebirge am Freitag von seiner deutlich raueren Seite.
Heute neu die Prüfung in Willischthal
Neu im Programm waren die Prüfungen in Willischthal und Venusberg. In Venusberg fällt am morgigen Samstag mit dem Abschlusscross auch die endgültige Entscheidung der diesjährigen Vintage Trophy. Als dritte Wertungsprüfung stand erneut der inzwischen bestens bekannte Skihang in Zschopau auf dem Programm.
Ganz verschwunden waren die bisherigen Schauplätze allerdings nicht. Die lange Etappe führte die Fahrer auch weiterhin durch die Bereiche in Weißbach und Witzschdorf. Die dortigen Prüfungen wurden am Freitag jedoch nicht mehr auf Zeit gefahren, sondern waren Bestandteil der Verbindungsetappen.
Eine zusätzliche Herausforderung stellte das Wetter dar. Vor allem in den höher gelegenen Abschnitten rund um Börnichen sorgte dichter Nebel zeitweise für deutlich eingeschränkte Sicht. Dazu kam immer wieder Nieselregen, der die ohnehin anspruchsvollen Strecken zunehmend rutschig machte. Damit mussten sich die Fahrer nach den trockenen und staubigen Bedingungen des Vortages innerhalb kürzester Zeit auf ein völlig anderes Terrain einstellen.
Als Führende der Trophy-Teamwertung gingen die US-Amerikaner in diesen dritten Fahrtag. Eine weitere Änderung gab es bei der Startreihenfolge: Gestartet wurde nun nach den Einzelergebnissen der ersten beiden Fahrtage. Dadurch lagen die Fahrer mit ähnlichem Leistungsniveau enger beieinander, und Behinderungen durch deutlich langsamere Teilnehmer konnten weitgehend reduziert werden.
Damit war bereits vor den ersten Entscheidungen klar: Der Freitag würde noch einmal ein ganz anderer Fahrtag werden als der Donnerstag – mit schwierigeren Bedingungen, neuen Prüfungen und einem zunehmend enger werdenden Blick auf das große Finale am Samstag in Venusberg.
USA verteidigt Führung – Deutschland verbessert sich auf Rang vier
In der offiziellen Trophy-Teamwertung behauptete das Team aus den USA auch nach dem dritten Fahrtag die Spitzenposition. Fred Hoess und Billy Burns blieben bislang ohne Strafzeit, während Terry Cunningham insgesamt 1:49,768 Minuten beisteuert. Damit führen die Amerikaner mit einer Gesamtzeit von 1:49,768 Minuten.
Dahinter bleiben die Österreicher mit Bernhard Walzer sowie Johann und Christian Kaiser die ersten Verfolger. Mit 3:02,259 Minuten beträgt ihr Rückstand auf die USA vor dem entscheidenden Samstag rund 1:12 Minuten. Italien folgt mit 4:31,274 Minuten auf Rang drei.
Das deutsche Titelverteidiger-Team konnte sich am Freitag wieder nach vorn arbeiten. Johannes Steinel, Uwe Weber und Bert von Zitzewitz liegen nun mit 5:19,401 Minuten auf Rang vier. Besonders Steinel und Weber kamen bislang mit nur sehr geringen Strafzeiten durch die Veranstaltung, während von Zitzewitz den größten Teil des Rückstands trägt.
Johannes Steinel
Dahinter folgt Tschechien auf Rang fünf vor Portugal und Spanien.
Damit führt die USA die Trophy-Wertung vor dem abschließenden Samstag weiterhin an, während Österreich mit noch überschaubarem Abstand in Schlagdistanz bleibt.
Italien behauptet Spitze bei den Silver-Vase-Teams
Auch in der Silver-Vase-Wertung mit insgesamt 47 Teams bleibt Italien nach dem dritten Fahrtag an der Spitze. Die Vintage Silver Vase Italia mit Stefano Bosco, Federico Fregnan und Giuseppe Gallino führt die offizielle Wertung mit 57,605 Sekunden an. Dahinter folgt Silver Vase 17 Kramer Werkxx auf Rang zwei vor dem MC Simson Suhl auf Platz drei.
Auf Rang vier liegt der MC Scuderia Norelli, während sich Silver Vase Germany 1 mit Ole Fleischer, Jürgen Althaus und Peter Zink auf Platz fünf verbessert hat. Dahinter folgt der MC Ohrdruf auf Rang sechs. Silver Vase 4 EMC Witzschdorf wird nach dem dritten Fahrtag auf Platz acht geführt.
Damit bleibt auch in dieser stark besetzten Mannschaftswertung vor dem Abschlusscross in Venusberg noch einiges offen. Insgesamt werden weiterhin 47 Silver-Vase-Teams in der offiziellen Wertung geführt. Tagliamento 1 weiter vorn – deutsche Teams auf den Plätzen zwei und drei
In der Club-Teamwertung mit insgesamt 64 Mannschaften führt nach dem dritten Fahrtag weiterhin Tagliamento 1. Das italienische Team mit Mauro Sant, Stefano Molinaro und Valerio Battaino liegt mit einer Gesamtzeit von 4:51,627 Minuten an der Spitze.
Direkt dahinter folgen zwei deutsche Mannschaften: Club Team Germany 12 mit Marcel Triebel, Paul Maria Listl und Mike von Ahlen liegt auf Rang zwei, während sich Club Team Germany 2 mit Davide von Zitzewitz, Jörg Wildhagen und Richard Minderlein auf Platz drei verbessert hat. Dahinter folgen U.S. Leonessa D’Italia 1903 auf Rang vier und der MSC Mauer auf Platz fünf.
Auch weiter hinten ist die Clubwertung stark deutsch geprägt. Der MSV MZ-Stadt Zschopau wird auf Rang neun geführt, gefolgt vom KBS Team Praha Club und DMV/AMC Rodheim-Bieber 1.
Mit 64 gewerteten Teams bleibt die Clubwertung auch nach dem dritten Fahrtag die umfangreichste Mannschaftskategorie der FIM Enduro Vintage Trophy.
Hoess erneut schnellster Fahrer – zahlreiche Ausfälle bei schwierigen Bedingungen
Auch in der Einzelwertung hinterließ der Wetterumschwung deutliche Spuren. Durch Nieselregen, rutschige Strecken und eingeschränkte Sicht schafften zahlreiche Fahrer die geforderten zwei Runden nicht und wurden entsprechend als DNC gewertet. Zu den prominenten Ausfällen zählte auch Publikumsliebling Harald Sturm, der den zweiten Umlauf nicht vollständig beenden konnte.
An der Spitze setzte sich erneut Fred Hoess aus den USA durch. Der Amerikaner kam im Category Ranking der Trophy-Fahrer auf 28:48,421 Minuten und war damit auch am dritten Fahrtag der Schnellste. Dahinter folgte Tullio Pellegrinelli mit 29:11,299 Minuten, nur 0,256 Sekunden vor dem stark fahrenden Uwe Weber. Johannes Steinel lag mit 29:17,251 Minuten ebenfalls unmittelbar dahinter.
Bei den Silver-Vase-Fahrern setzte Giuseppe Gallino mit 28:59,637 Minuten die Bestzeit seiner Kategorie.
Der dritte Fahrtag zeigte damit besonders deutlich, wie schnell sich die Anforderungen bei der Vintage Trophy verändern können. Nach dem warmen und teilweise staubigen Donnerstag wurde der Freitag für viele Fahrer und Maschinen zu einer echten Bewährungsprobe.
Am zweiten Fahrtag der FIM Enduro Vintage Trophy in Zschopau wurde es für die rund 430 Teilnehmer erstmals richtig lang. Zwei komplette Runden standen auf dem Programm, jeweils mit den drei Prüfungen in Amtsberg, Witzschdorf und am Skihang in Zschopau. Damit waren die Fahrer am Donnerstag mehr als sechs Stunden unterwegs und mussten sowohl auf den Etappen als auch in den Wertungsprüfungen Kondition und Konzentration unter Beweis stellen.
Begleitet wurde der Fahrtag erneut von zahlreichen Zuschauern entlang der Strecke und an den Prüfungen. Bei bestem Herbstwetter herrschten dabei Bedingungen, die für das Erzgebirge schon beinahe sommerlich waren. Temperaturen von bis zu 26 Grad sorgten für einen ungewöhnlich warmen Oktobertag und ließen die Strecken im Laufe des Tages zunehmend abtrocknen. An einigen Stellen wurde es dadurch bereits deutlich staubiger.
Für den Freitag könnte sich das Bild allerdings wieder etwas verändern. Leichte Regenfälle sind möglich und könnten damit nicht nur für kühlere Temperaturen, sondern auch für veränderte Bodenverhältnisse sorgen. Nach dem trockenen und schnellen Donnerstag dürfte damit am dritten Fahrtag erneut eine andere Herausforderung auf die Teilnehmer warten.
Hoess setzt am zweiten Fahrtag die Bestmarke
Sportlich setzte am Donnerstag Fred Hoess aus den USA das Ausrufezeichen. Der Amerikaner war im Category Ranking der Trophy-Fahrer mit einer gewerteten Gesamtzeit von 29:27,988 Minuten der schnellste Fahrer des Tages. Dahinter folgten Tullio Pellegrinelli aus Italien mit 30:16,802 Minuten und Lubomir Vojkuvka mit 30:25,361 Minuten.
Auch das deutsche Trophy-Team mischte weit vorn mit. Uwe Weber kam auf 30:40,693 Minuten und lag damit in dieser Tageswertung auf dem fünften Rang. Johannes Steinel folgte mit 30:53,893 Minuten ebenfalls im vorderen Bereich. Für Bert von Zitzewitz verlief der Tag dagegen schwieriger; mit 34:21,126 Minuten fiel er in der Tageswertung weiter zurück.
Uwe Weber
Bemerkenswert war auch die Leistung von Giuseppe Gallino, der im Silver-Vase-Feld mit 29:47,049 Minuten die schnellste Zeit seiner Kategorie erzielte. Bei den Club-Fahrern lag Marcel Triebel mit 31:01,838 Minuten an der Spitze, während bei den Einzelstartern Francesc Puey mit 32:42,835 Minuten vorne lag.
Damit war Fred Hoess nicht nur innerhalb des Trophy-Feldes, sondern auch beim Vergleich der Spitzenzeiten der einzelnen Kategorien der schnellste Fahrer dieses zweiten Fahrtages.
USA führt die Trophy-Teamwertung an
In der Trophy-Teamwertung hat sich nach dem zweiten Fahrtag die USA an der Spitze behauptet. Direkt dahinter folgt ein stark auftretendes Trophy Team aus Österreich auf Rang zwei. Italien liegt auf dem dritten Platz, gefolgt von Frankreich und Tschechien. Das deutsche Titelverteidiger-Team mit Johannes Steinel, Uwe Weber und Bert von Zitzewitz wird nach dem Donnerstag auf Rang sechs geführt. Dahinter folgen Spanien und Portugal.
Damit bleibt vor allem der Kampf zwischen den führenden Teams für den nächsten langen Fahrtag spannend.
Italien führt bei insgesamt 47 Silver-Vase-Teams
Deutlich größer ist das Feld in der Silver-Vase-Wertung: Insgesamt sind 47 Teams klassiert. An der Spitze liegt nach dem zweiten Fahrtag die Vintage Silver Vase Italia mit Stefano Bosco, Federico Fregnan und Giuseppe Gallino. Dahinter folgt Silver Vase 17 Kramer Werkxx auf Rang zwei, während sich der MC Simson Suhl auf dem dritten Platz behauptet.
Auf Rang vier folgt MC Scuderia Norelli, vor Silver Vase 4 EMC Witzschdorf auf Platz fünf. Silver Vase Germany 1 liegt derzeit auf Rang sechs, gefolgt von France Enduro Vintage und dem MC Ohrdruf.
Mit insgesamt 47 gewerteten Mannschaften zeigt sich gerade in der Silver-Vase-Wertung die enorme internationale Breite der FIM Enduro Vintage Trophy.
64 Mannschaften in der Club-Wertung
Zum Abschluss lohnt sich auch der Blick auf die umfangreiche Club-Teamwertung, in der insgesamt 64 Mannschaften geführt werden. An der Spitze liegt nach dem zweiten Fahrtag Tagliamento 1 vor Club Team Germany 12 und dem MSC Mauer. Dahinter folgen U.S. Leonessa D’Italia 1903 auf Rang vier sowie Club Team Germany 2 und Club Team Germany 5 auf den Plätzen fünf und sechs.
Gerade die Club-Wertung zeigt damit noch einmal die enorme Breite des internationalen Starterfeldes. Neben zahlreichen deutschen Teams sind Mannschaften aus vielen weiteren Nationen vertreten – und auch hier dürfte sich am dritten Fahrtag noch einiges verschieben. Insgesamt reicht die Wertung aktuell bis Rang 64.
Am Freitag wartet auf die Teilnehmer der zweite lange Fahrtag. Dann stehen erneut zwei Runden auf dem Programm, diesmal mit den Prüfungen in Venusberg, Willischthal und erneut am Skihang in Zschopau. Der erste Fahrer startet bereits um 8:00 Uhr auf dem Marktplatz in Zschopau.
Nach dem trockenen und warmen Donnerstag könnten die Bedingungen dabei erneut eine Rolle spielen. Vor allem mit Blick auf die angekündigten leichten Regenfälle dürfte der dritte Fahrtag noch einmal eine andere Herausforderung für Fahrer und Motorräder werden.
Nach der feierlichen Eröffnung am Vorabend wurde es am Mittwoch erstmals auch sportlich bei der FIM Enduro Vintage Trophy in Zschopau. Der erste Fahrtag fiel dabei noch vergleichsweise kurz aus und diente den gut 430 Teilnehmern vor allem dazu, sich auf die kommenden Aufgaben einzustimmen. Mit der Beschleunigungsprüfung in Weißbach gab es dennoch bereits den ersten Kampf gegen die Uhr.
Bevor die Motoren am Mittag endgültig zum sportlichen Teil der Veranstaltung gestartet wurden, stand am Morgen zunächst noch die Technische Abnahme der Trophy-Teams auf dem Programm. Bei erneut bestem Herbstwetter bot sich den zahlreichen Fans damit noch einmal die Gelegenheit, einige der bekanntesten Fahrer und ihre historischen Motorräder aus nächster Nähe zu erleben.
Besonders groß war der Andrang bei den deutschen Fahrern. Deutschland geht als Titelverteidiger in die diesjährige FIM Enduro Vintage Trophy und vertraut dabei auf die gleiche Besetzung wie beim Vorjahreserfolg: Johannes Steinel, Bert von Zitzewitz und Lokalmatador Uwe Weber.
Um 13 Uhr wurde es dann ernst. Vom Marktplatz in Zschopau aus machten sich die Fahrer auf die erste Etappe. Der Mittwoch stellte allerdings noch keinen der langen Fahrtage dar, die ab Donnerstag warten. Neben der Etappe stand lediglich die Beschleunigungsprüfung in Weißbach auf dem Programm. Diese hatte es vor allem durch die besondere Atmosphäre in sich: Ebenso wie der Start auf dem Zschopauer Markt war auch die Prüfung von zahlreichen Zuschauern bestens besucht.
Sportlich gab es dabei bereits die ersten kleinen Abstände. Nach dem derzeit noch inoffiziellen Stand führt das Trophy Team der USA mit einer Gesamtzeit von 1,545 Sekunden vor Deutschland mit 4,620 Sekunden. Für das deutsche Team steuerten Uwe Weber 0,850 Sekunden, Bert von Zitzewitz 1,220 Sekunden und Johannes Steinel 2,550 Sekunden bei. Damit beträgt der Rückstand auf die USA nach diesem kurzen Auftakt lediglich 3,075 Sekunden. Österreich folgt mit 8,945 Sekunden auf Rang drei, dahinter liegen Spanien und Frankreich.
Harald Sturm
Die Aussagekraft dieses Zwischenstandes ist nach nur einer kurzen Beschleunigungsprüfung natürlich noch begrenzt. Entscheidend werden vor allem die beiden langen Fahrtage am Donnerstag und Freitag. Dann stehen jeweils zwei Runden mit drei Prüfungen pro Runde auf dem Programm und damit deutlich mehr Möglichkeiten, größere Zeitabstände herauszufahren – oder wieder aufzuholen.
Der erste sportliche Vorgeschmack ist damit absolviert. Ab Donnerstag beginnt nun der deutlich anspruchsvollere Teil der FIM Enduro Vintage Trophy rund um Zschopau.
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