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DID 520 ERVT G&G – die Enduro-Racing-Kette für maximale Performance bei Enduro4you

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Schmal, leicht und für härtesten Offroad-Einsatz entwickelt

Wer im Enduro- und Offroadsport unterwegs ist, braucht eine Antriebskette, die hohe Belastbarkeit mit geringem Gewicht und möglichst wenig Reibung verbindet. Die DID 520 ERVT G&G Enduro Racing X-Ring VT Kette wurde speziell für diesen Einsatzbereich entwickelt.

Dank ihrer besonders schmalen Bauweise reduziert die DID ERVT den Kontakt und damit den zusätzlichen Verschleiß an der Kettenführung. Gleichzeitig arbeitet die hochwertige X-Ring-Abdichtung besonders reibungsarm und hält Schmiermittel zuverlässig zwischen Bolzen und Buchsen.

Die Vorteile der DID 520 ERVT

  • extra schmale Racing-Ausführung für Enduro und Offroad
  • geringer Reibwert für eine direkte Kraftübertragung
  • besonders leicht für eine abgedichtete X-Ring-Kette
  • komplett goldfarbene G&G-Beschichtung
  • geeignet für Motorräder bis 500 ccm
  • hohe Zugfestigkeit von 37,5 kN
  • 118 Glieder inklusive Clipschloss
  • Teilung 520

Mit einem Gewicht von nur rund 1,74 kg pro 100 Glieder kombiniert die DID 520 ERVT hohe Belastbarkeit mit geringem rotierendem Gewicht. Das macht sie besonders interessant für sportlich bewegte Enduro-, Motocross- und Offroad-Motorräder. 

Entwickelt für anspruchsvolle Endurofahrer

Schlamm, Sand, Wasser und permanente Lastwechsel stellen hohe Anforderungen an den kompletten Antrieb. Die DID ERVT wurde deshalb für Fahrer entwickelt, die eine leichte, schmale und gleichzeitig robuste Kette suchen.

Die goldene Außen- und Innenbeschichtung sorgt zusätzlich für eine hochwertige Racing-Optik und verbessert den Korrosionsschutz.

Enduro4you Special

DID 520 ERVT G&G Enduro Racing X-Ring VT Kette

UVP: 119,00 Euro

Special-Preis: 79,99 Euro

  • 118 Glieder
  • Clipschloss inklusive
  • sofort ab Lager verfügbar
  • schnelle Lieferung in 1 bis 2 Werktagen

Jetzt online bestellen bei:

www.enduro4you.de unter 

https://www.enduro4you.de/p/did-520-ervt-g-und-g-enduro-racing-x-ring-vt-kette

Enduro4you – Enduro- und MX-Teile seit 1994.

Arena-Action in Oschersleben: Ring frei für die DTM

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Zur Ferienzeit wird es in Oschersleben heiß: Die DTM schaltet in der Motorsport Arena einen Gang höher und startet vom 24. bis 26. Juli mit den Meisterschaftsläufen neun und zehn in die zweite Saisonhälfte. Ein Wikinger ist auf der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands der Gejagte. Der Däne Nicki Thiim (Comtoyou Racing) hat nach seinem triumphalen Wochenende am Norisring die Tabellenführung übernommen. Mit Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) und Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) liegt jedoch ein starkes Mercedes-AMG-Duo in Schlagdistanz. Während auf dem Bördekurs um jede Zehntelsekunde gekämpft wird, genießen die Zuschauer dank des besonderen Arena-Charakters beste Sicht auf die Strecke. Tickets gibt es ab 49 Euro unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV. Die Übertragung beginnt am Samstag und Sonntag jeweils um 13 Uhr. Im kostenlosen Livestream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joynran.deServusTV On und auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.

Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben, Saisonrennen 9 und 10 von 16

  • Streckenlänge: 3.667 Meter
  • Layout: 14 Kurven (sieben Rechts-, sieben Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
  • Sieger 2025, Rennen 1: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf, Mercedes-AMG GT3)
  • Sieger 2025, Rennen 2: Ayhancan Güven (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)

Setzt Thiim seinen Höhenflug fort?
Thiim geht als Fahrer der Stunde in das Oschersleben-Wochenende. Nach der maximalen Ausbeute von 56 Zählern auf dem Norisring führt der Aston-Martin-Pilot erstmals die DTM-Gesamtwertung an. „Ich bin immer noch ein wenig fassungslos, Tabellenführer der DTM zu sein. Mein Vater ist lange in dieser Serie gefahren, für mich war es immer ein Kindheitstraum, ihm nachzueifern. Die Motorsport Arena ist so etwas wie meine Heimstrecke. Sie ist nur rund vier Stunden von Dänemark entfernt, deshalb wird meine Familie mit dabei sein und mich unterstützen“, sagt Thiim.

Nur neun beziehungsweise elf Punkte hinter Thiim lauern mit Engel und Auer zwei Mercedes-AMG-Piloten. Der Zweitplatzierte Engel punktete in dieser Saison gewohnt zuverlässig und stand in Oschersleben 2024 und 2025 auf dem Treppchen. Auer überzeugte bisher ebenfalls mit großer Konstanz und sammelte bereits vier Podiumsplätze – mehr als jeder andere Fahrer im Feld. Sein Erfolgsrezept: „Ich denke immer nur von Rennen zu Rennen. In der DTM liegt alles dicht zusammen, hier sind nur Top-Fahrer am Start. Es kann sich jederzeit alles ändern, deshalb liegt mein Fokus immer nur auf der nächsten Aufgabe. Sei es Freies Training, Qualifying oder Rennen. Die Motorsport Arena Oschersleben liegt uns und vor allem dem Mercedes AMG GT3 als sehr gutem Allrounder“, verrät der Österreicher, der im vergangenen Jahr in der Magdeburger Börde einen Sieg feierte.

Auch in der Verfolgergruppe hinter dem Top-Trio geht es heiß her: Den Tabellenvierten Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) und Ford-Youngster Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) auf Rang zehn trennen nur 20 Punkte. Cairoli hat im Ferrari 296 GT3 Evo als einziger Fahrer neben Thiim zwei Saisonsiege auf dem Konto und könnte mit einem starken Auftritt in Oschersleben wieder zur Spitzengruppe aufschließen. Die Formkurve von Wiebelhaus zeigte zuletzt steil nach oben. Auf dem Norisring lieferte sich der „Road to DTM“-Sieger ein packendes Duell mit Thiim und beendete das Sonntagsrennen auf Rang zwei. „Oschersleben ist für mich eine echte Oldschool-Strecke“, erzählt Wiebelhaus. „Es gibt kaum Diskussionen über Tracklimits, weil neben der Strecke direkt Gras oder Kies wartet. Man fährt ans Limit heran und merkt sofort, wenn man es überschritten hat. Das gefällt mir. Die Strecke ist eng, technisch und hat einen schönen Rhythmus.“

Heimspiel für Schubert Motorsport beim Arena-Spektakel
Die Motorsport Arena Oschersleben zählt zu den technisch anspruchsvollsten Strecken im DTM-Kalender. Charakteristisch für den 3,667 Kilometer langen Kurs in der Nähe von Magdeburg sind die zahlreichen Kurven mit unterschiedlichsten Radien. Die höchste Geschwindigkeit wird am Ende der rund 700 Meter langen Start-Ziel-Geraden mit knapp 250 km/h erreicht. Vor der anschließenden engen Linkskurve bieten sich die besten Überholmöglichkeiten. Ein besonderes Merkmal ist der Arena-Charakter der Strecke – die Zuschauer können das Vollgas-Spektakel aus luftiger Höhe perfekt mitverfolgen. Im Fokus der Fans stehen die beiden BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport. Das Team hat seinen Sitz nur wenige Minuten von der Rennstrecke entfernt. Mit dem zweifachen Champion Marco Wittmann (Fürth) und Kelvin van der Linde aus Südafrika will Schubert Motorsport den Heimvorteil nutzen.

Stars von morgen und Kultautos
Im Rahmenprogramm der DTM gehen die Stars von morgen an den Start: Die ADAC GT4 Germany und der ADAC Tourenwagen Junior Cup bieten Nachwuchstalenten eine professionelle Plattform, um Erfahrungen zu sammeln und sich im Rennsport zu etablieren. Einen Kontrast dazu bilden die Showrunden historischer DTM-Fahrzeuge. Die legendären Autos mit dem unverwechselbaren Sound drehen an allen drei Veranstaltungstagen ihre Runden und nehmen die Zuschauer mit auf eine nostalgische Reise durch vier Jahrzehnte DTM.

Picture by Gruppe C Photography

ECHT Endurocup begeistert mit anspruchsvollem Rennwochenende in Trstenice

Nach den beiden Saisonstationen in Polen gastierte der ECHT Endurocup am vergangenen Wochenende traditionell im tschechischen Trstenice. Seit vielen Jahren gehört die Veranstaltung unweit von Marienbad zum festen Bestandteil des Rennkalenders und zählt mittlerweile zu den beliebtesten Austragungsorten der Serie. Dies spiegelte sich auch in der Teilnehmerliste wider, die neben zahlreichen Fahrern aus Deutschland und Tschechien erneut internationale Gäste, unter anderem aus Österreich, begrüßen durfte.

Das Wetter zeigte sich während des gesamten Wochenendes von seiner wechselhaften Seite. Während es am Samstagvormittag noch überwiegend trocken blieb, zog pünktlich zum 3-Stunden-CrossCountry am Nachmittag ein kräftiger Gewitterschauer über das Fahrerlager. Auch am Sonntag regnete es bis kurz nach dem Start des zweiten CrossCountry-Laufs, wodurch sich die Strecke stellenweise in eine rutschige und schlammige Herausforderung verwandelte. Dennoch bot Trstenice beste Voraussetzungen für spannenden Offroadsport.

Besonders gelungen präsentierte sich in diesem Jahr die Durchfahrt durch den kleinen Bach. Die Veranstalter hatten gleich mehrere Linien angelegt: Mutige Fahrer konnten den Bach mit einem Sprung überwinden, während die alternative, deutlich breitere Durchfahrt zwar sicherer erschien, sich durch den Regen aber schnell in eine schlammige Passage verwandelte und so ebenfalls ihre Tücken bereithielt. Diese Streckenführung sorgte nicht nur für spektakuläre Szenen, sondern bot den Fahrern auch unterschiedliche taktische Möglichkeiten.

Größtes Starterfeld des Jahres im Endurosprint

Bereits am Samstagmorgen gingen die Fahrer des 4-Stunden-Endurosprints auf die Strecke. Mit dem bislang größten Starterfeld der Saison war das Interesse an der traditionsreichen Veranstaltung in Trstenice erneut enorm. Die rund 25 Minuten lange Runde bot den Teilnehmern alles, was den klassischen Endurosport ausmacht. Neben schnellen Passagen und technisch anspruchsvollen Waldstücken warteten gleich zwei Enduro-Sonderprüfungen auf die Fahrer. Besonders die erste Sonderprüfung sorgte für Abwechslung, denn hier integrierten die Veranstalter einen komplett neuen Streckenabschnitt, den die Teilnehmer des ECHT Endurocup bislang noch nicht kannten.

Pascal Sadecki

Sportlich setzte sich am Ende Gastfahrer Pascal Sadecki durch und sicherte sich den Gesamtsieg. Hinter ihm belegte Arvid Meyer den zweiten Platz und sammelte damit wichtige Meisterschaftspunkte. Da sein ärgster Konkurrent Kevin Nieschalk in Trstenice nicht am Start war, konnte Meyer seine Führung in der Sportfahrer-Gesamtwertung weiter ausbauen und reist nun mit einem komfortableren Vorsprung in die zweite Saisonhälfte.

Auch in der Teamwertung gab es eine interessante Veränderung. Nachdem Felix Bopp zu Saisonbeginn kurzfristig den verletzten Kevin Schürer ersetzt hatte, ging er in Trstenice erstmals gemeinsam mit Nachwuchstalent Erik Neubert an den Start. Die neue Fahrerpaarung harmonierte auf Anhieb und dominierte den Wettbewerb. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherte sich das Duo souverän den Sieg in der Teamwertung und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen in neuer Besetzung.

Erik Neubert

Auch in den weiteren Klassen wurde um jeden Meisterschaftspunkt gekämpft. Piet Fischer gewann die Enduro 1 vor Lenny Krumbiegel und Stefan Schulz. In der Enduro 2 setzte sich Marcel Kreutzer durch, während Karl Rink in der Enduro 3 seinen nächsten Klassensieg feierte. Bei den Senioren gewann Bernd Preisser die Enduro 5, Otakar Kotbra setzte sich in der Enduro 6 durch und Jürgen Althaus entschied die Enduro 7 für sich. Oskar Jaeschke siegte in der Jugendklasse, während Kim Sobania die Damenwertung gewann und Rene Albrecht die Elektroklasse.

Maik Schubert feiert den Doppelsieg im CrossCountry

Nach dem 4-Stunden-Endurosprint standen am Samstagnachmittag sowie am Sonntag die beiden Läufe der 3-Stunden-CrossCountry-Meisterschaft auf dem Programm. Wie bereits in Bogatynia meinte es der Wettergott auch in Trstenice mit den CrossCountry-Fahrern nicht besonders gut. Während am Samstag pünktlich zum Rennstart ein kräftiger Regenschauer über die Strecke zog, regnete es am Sonntag sogar bis kurz nach dem Start. Dadurch wurden zahlreiche Waldpassagen rutschig und teilweise schlammig, was die Fahrer vor zusätzliche Herausforderungen stellte. Trotz der schwierigen Bedingungen verliefen beide Rennen weitgehend reibungslos.

Maik Schubert

In der Sportfahrerklasse war an diesem Wochenende jedoch kein Vorbeikommen an Maik Schubert. Mit zwei souveränen Vorstellungen setzte er sich sowohl am Samstag als auch am Sonntag deutlich gegen seine Konkurrenz durch und feierte einen perfekten Doppelsieg in Trstenice. Hinter ihm belegte an beiden Renntagen Denis Brausse Rang zwei, während Tino Fricke jeweils den dritten Platz erreichte.

Auch in den weiteren Klassen wurden an beiden Tagen wichtige Meisterschaftspunkte vergeben. Am Samstag gewann Jan Vondrasek die Enduro 1 nur sechs Sekunden vor Luis Kästner, während Karl Rink die Enduro 3 für sich entschied. Max Hunger gewann die Enduro 2 und Günter Höpfler setzte sich in der Enduro 6 durch.

Karl Rink

Am Sonntag gingen die Klassensiege an Max Reichel (Enduro 1), Markus Einert (Enduro 2) sowie Toni Klein, der sich in der stark besetzten Enduro 3 gegen Karl Rink durchsetzen konnte. In der Jugendklasse gewann Max Brausse, während Lynn Bilischek den Sieg bei den Damen feierte.

Auch in der Teamwertung setzte sich der Erfolg des Vormittags fort. Felix Bopp und Erik Neubert gewannen sowohl den Samstagslauf als auch den zweiten CrossCountry-Lauf am Sonntag und machten damit das perfekte Wochenende komplett. Nach dem Sieg im 4-Stunden-Endurosprint sicherte sich das Duo damit insgesamt drei Teamerfolge an einem Wochenende und setzte ein deutliches Ausrufezeichen in der Meisterschaft.

Premiere in Lauchhammer wartet

Nach dem erfolgreichen Rennwochenende in Trstenice bleibt den Teilnehmern nur eine kurze Verschnaufpause. Bereits in drei Wochen wartet mit Lauchhammer der nächste Saisonstopp des ECHT Endurocup. Dort feiert die Serie am 08. und 09. August ihre Premiere auf einer komplett neuen Strecke, die für Fahrer und Teams gleichermaßen Neuland sein wird.

Die Vorfreude auf das neue Veranstaltungsgelände ist bereits groß. Wer sich einen Startplatz sichern möchte, muss nicht lange warten: Die Online-Nennung für das Rennwochenende in Lauchhammer öffnet bereits am heutigen Montagnachmittag. Damit beginnt gleichzeitig die nächste spannende Phase der Saison, in der die Fahrer weitere wichtige Meisterschaftspunkte sammeln können.

Alle weiteren Infos gibt es wie immer unter:  www.endurocup.de

Fotos aller Teilnehmer des Rennen sind in unseren neuen Fotoshop bestellbar: https://www.motorsport-life.com/fotoshop/

Fotos: DG Design/Denis Günther

ECHT Endurocup kehrt nach Trstenice zurück – Neue Waldpassagen warten auf die Fahrer

Nach zwei anspruchsvollen Rennwochenenden in Polen reist der ECHT Endurocup am kommenden Wochenende ( 18./19.07.2026 ) weiter nach Tschechien. Zuvor sorgte der zweite Saisonstopp in Bogatynia noch einmal für echten Endurosport. Trotz sommerlicher Temperaturen um die 30 Grad machten kräftige Gewitter die Strecke zu einer rutschigen und kräftezehrenden Herausforderung. Während Edward Hübner den ersten Lauf des 4-Stunden-Endurosprints für sich entscheiden konnte, setzte sich Kevin Nieschalk am zweiten Renntag durch. Auch im 3-Stunden CrossCountry verlangten die schlammigen Bedingungen den Fahrern alles ab.

Nun wartet mit Trstenice bereits die nächste Station im Meisterschaftskalender. Seit vielen Jahren gehört die Veranstaltung zum festen Bestandteil des ECHT Endurocup und hat sich längst zu einem beliebten Treffpunkt für Fahrer und Fans entwickelt. Die Strecke unweit von Marienbad überzeugt nicht nur mit ihrem abwechslungsreichen Charakter, sondern auch mit ihrer guten Erreichbarkeit. Besonders aus Thüringen, Sachsen und Bayern ist die Anreise vergleichsweise kurz. Dass sich der Weg lohnt, zeigt auch ein Blick in die aktuelle Starterliste, in der neben zahlreichen deutschen und tschechischen Teilnehmern diesmal sogar Fahrer aus Österreich vertreten sind.

Sportlich wartet erneut ein abwechslungsreiches Programm auf die Teilnehmer. Bereits am Samstag um 9:00 Uhr startet der Lauf der 4-Stunden-Endurosprint-Meisterschaft. Die Fahrer erwartet dabei eine abwechslungsreiche Runde mit zwei anspruchsvollen, klassischen Enduro-Sonderprüfungen. Zusätzlich wurden für die diesjährige Veranstaltung mehrere neue Waldpassagen in die Strecke integriert, die für noch mehr Abwechslung und einen höheren Enduro-Anteil sorgen.

Am Samstagnachmittag folgt der erste Lauf der 3-Stunden-CrossCountry-Meisterschaft. Die Fahrer dieser Serie gehen anschließend am Sonntag ab 10:00 Uhr ein zweites Mal auf Punktejagd und absolvieren damit den nächsten Doppellauf der Saison.

Auch der Wetterbericht verspricht gute Voraussetzungen. Für die kommenden Stunden sind noch Regenschauer angekündigt, die die Strecke vom Staub befreien und für optimale Bedingungen sorgen dürften. An den beiden Renntagen selbst wird nach aktuellem Stand jedoch kaum noch mit Niederschlägen gerechnet, sodass spannenden Rennen auf einer griffigen Strecke nichts im Wege stehen sollte.

Neben dem sportlichen Geschehen kommt auch das Miteinander nicht zu kurz. Traditionell läd der ECHT Endurocup am Samstagabend wieder zum kleinen Sommerfest am Rennleiterturm ein. In entspannter Atmosphäre können Fahrer, Helfer und Fans den ersten Renntag gemeinsam ausklingen lassen, bevor am Sonntag die nächsten Meisterschaftspunkte vergeben werden.

Weitere Informationen inkl. Starterlisten und Ergebnissen sind unter www.endurocup.de zu finden.

Fotos: DG Design / Denis Günther

Enduro-Talentsichtung 2026: Der ADAC Hessen-Thüringen sucht Nachwuchs

Du möchtest den nächsten Schritt im Endurosport machen und gemeinsam mit erfahrenen Trainern an deinem Können arbeiten? Dann nutze jetzt deine Chance und bewirb dich für die Talentsichtung des ADAC Hessen-Thüringen.

Seit 2019 schreiben der ADAC Hessen-Thüringen und der ADAC Nordbayern gemeinsam den ADAC Enduro Jugendcup Mitte aus. Die Nachwuchsserie hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Plattform für junge Endurosportler entwickelt und bietet den idealen Einstieg in den Geländesport.

Aus der Serie ist im Laufe der Jahre der Enduro-Jugend-Kader des ADAC Hessen-Thüringen entstanden. Im Rahmen regelmäßiger Fahrtrainings gibt Trainer Tim Apolle seine Erfahrungen und Fahrtechnik an den Nachwuchs weiter. Dabei stehen nicht nur klassisches Enduro, sondern auch Hardenduro und Endurocross auf dem Trainingsplan. Ziel ist es, die jungen Fahrer individuell zu fördern und ihnen den Weg in den leistungsorientierten Motorsport zu ermöglichen.

Die Talentsichtung findet in Form eines Kadertrainings statt. So können nicht nur die aktuellen fahrerischen Leistungen, sondern auch das Entwicklungspotenzial der Bewerberinnen und Bewerber beurteilt werden.

Termin

15. und 16. August 2026 – MC Isolator e.V. im ADAC

Voraussetzungen

  • Wohnsitz in Hessen oder Thüringen
  • Mitglied in einem Ortsclub des ADAC Hessen-Thüringen e.V.
  • ADAC-Mitgliedschaft
  • Alter zwischen 6 und 18 Jahren

Wer Teil des ADAC Enduro-Jugend-Kaders werden und sich unter professioneller Anleitung weiterentwickeln möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich über:

Bewirb dich jetzt und werde Teil des ADAC Enduro-Nachwuchsteams!

Fotos: Antje-Biana Schott

Motorsport-Life/DG Design startet neuen Fotoshop – 100 % Eigenentwicklung für den Motorsport

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Nach langer Entwicklungszeit geht auf Motorsport-Life ein komplett neuer Fotoshop an den Start. Das gesamte System wurde von DG Design in Eigenregie entwickelt und speziell auf die Anforderungen im Motorsport zugeschnitten.

Link zum: Fotoshop – Motorsport life Network

Bereits alle Veranstaltungen der Saison 2026, von denen wir Fotos anbieten, wurden in den neuen Fotoshop übernommen. Den offiziellen Praxiseinsatz feiert das System am kommenden Wochenende beim ECHT Endurocup in Drmoul. Ab dieser Veranstaltung werden alle zukünftigen Fotoevents über den neuen Shop veröffentlicht.

Das Herzstück des Systems ist eine eigens entwickelte Startnummernerkennung. Dadurch werden die Rennfotos automatisch den jeweiligen Startnummern zugeordnet. Fahrer und Teams können ihre Bilder nun direkt im Shop auswählen und müssen sich nicht mehr durch tausende Fotos klicken.

Neu ist auch der komplette Ablauf der Bildauswahl: Bisher mussten Fahrer ihre Fotos per E-Mail oder Nachricht anfragen und erhielten anschließend eine Vorschau ihrer Bilder zurück. Diese Vorschau steht nun direkt online im Fotoshop zur Verfügung. Dadurch entfällt die Wartezeit auf eine Rückmeldung und jeder Fahrer kann seine Fotos jederzeit selbst ansehen und bequem auswählen.

Trotz der technischen Unterstützung bleibt die Qualität unserer Fotos unverändert hoch. Anders als bei vielen automatisierten Fotoshops wird jedes bestellte Bild weiterhin individuell von Hand bearbeitet. Jede Rennstrecke, jede Wetterlage und jede Lichtsituation erfordern eine andere Bildbearbeitung. Erst nach dieser Nachbearbeitung werden die fertigen Fotos wie gewohnt inklusive Rechnung per E-Mail an den Kunden versendet. Selbstverständlich bieten wir auch weiterhin hochwertige Fotoabzüge an, die auf Wunsch per Post verschickt werden.

Ein weiteres Ziel des neuen Systems ist eine deutlich schnellere Bereitstellung der Fotos. Künftig sollen die Bilder einer Veranstaltung spätestens bis zum Mittag des Folgetages im Shop verfügbar sein, sodass Fahrer, Teams und Fans ihre persönlichen Rennmomente noch schneller finden und bestellen können.

Auch unser umfangreiches Fotoarchiv bleibt selbstverständlich erhalten. Bereits seit dem Jahr 2002 begleiten wir Motorsportveranstaltungen mit der Kamera. Damit stehen unseren Kunden inzwischen über 24 Jahre Motorsportgeschichte zur Verfügung. Fotos aus vergangenen Veranstaltungen können weiterhin bequem über das Fotoarchiv bestellt werden oder direkt per E-Mail unter info@dg-design.net angefragt werden.

Ein weiterer Vorteil: Der komplette Fotoshop wurde von DG Design selbst entwickelt und wird über www.motorsport-life.com vollständig in Eigenregie betrieben. Das bedeutet, dass bewusst auf externe Fotoshop-Anbieter und Drittanbieterplattformen verzichtet wird. Von der Startnummernerkennung über die Shopverwaltung bis hin zur Bestellabwicklung stammt alles aus einer Hand. Dadurch können neue Funktionen schnell umgesetzt, Wünsche der Kunden direkt berücksichtigt und der persönliche Service jederzeit gewährleistet werden.

Der neue Fotoshop wird selbstverständlich kontinuierlich weiterentwickelt. Unser Ziel ist es, moderne Technik mit persönlichem Service zu verbinden und den Bestellprozess für Motorsportfotos noch einfacher und schneller zu gestalten – ohne Kompromisse bei Qualität und Betreuung.

Pressemeldung Emil Doras: Doras wahrt Titelchance mit Doppelpodium in Ungarn

Ein weiteres erfolgreiches Wochenende in der FIM Enduro-Europameisterschaft liegt hinter dem Nachwuchsfahrer Emil Doras. Beim dritten Saisonlauf im ungarischen Nagytarcsa zeigte der Förderfahrer des ADAC Hessen-Thüringen erneut eine beeindruckende Leistung und sicherte sich an beiden Renntagen den zweiten Platz. Damit reist der junge Deutsche als Gesamtzweiter zum entscheidenden Finale nach Deutschland.

Bereits am ersten Renntag präsentierte sich Doras in Bestform. Auf dem Programm standen drei Runden mit jeweils rund 25 Kilometern sowie ein Enduro- und ein Crosstest pro Runde. Besonders im technisch anspruchsvollen Endurotest spielte der Deutsche seine Stärken aus und konnte dort immer wieder wertvolle Sekunden auf seine Konkurrenz gutmachen.

Zur Halbzeit des Rennens führte Doras sogar die Gesamtwertung an. Ein Sturz im Crosstest der vorletzten Runde kostete ihn jedoch rund 20 Sekunden und ließ ihn auf den zweiten Rang zurückfallen. Vor der letzten Runde betrug der Rückstand auf den führenden Italiener knapp elf Sekunden.

Mit einer beeindruckenden Bestzeit im letzten Endurotest verkürzte Doras den Abstand auf nur noch vier Sekunden und ging mit realistischen Siegchancen in die letzte Sonderprüfung. Dort lag er nach Zwischenzeiten sogar auf Kurs zum Tagessieg, ehe ein kleiner Fahrfehler folgenschwere Konsequenzen hatte. Zwei Stürze innerhalb weniger Augenblicke – darunter ein heftiger Aufprall mit dem Kopf und starkes Nasenbluten – machten alle Hoffnungen zunichte. Trotz der Blessuren kämpfte sich Doras bis ins Ziel und sicherte sich einen starken zweiten Platz.

Der zweite Renntag begann ebenfalls alles andere als ideal. Nach den Stürzen vom Vortag litt der Nachwuchsfahrer unter Schüttelfrost, Übelkeit und erneutem Nasenbluten. Bereits in der ersten Sonderprüfung verlor er rund eine Minute auf die Spitze. Ein vorzeitiges Rennende stand sogar kurzzeitig im Raum.

Doch Doras bewies einmal mehr große Kämpferqualitäten. Mit jeder Runde fand er besser in den Rhythmus zurück und steigerte sich kontinuierlich. Während der gesamten Etappe erhielt er zudem wertvolle Unterstützung von seinem Teamkollegen Nils Lindner, der ebenfalls dem Förderkader des ADAC Hessen-Thüringen angehört.

Am Ende zahlte sich der Kampfgeist aus. Nicht nur holte Doras den anfänglichen Rückstand vollständig auf, sondern baute seinen Vorsprung auf den Drittplatzierten sogar auf 24 Sekunden aus und sicherte sich erneut den zweiten Platz.

Auch in der Nationenwertung durfte das deutsche Team jubeln. Gemeinsam mit Mia Abelein, Maximilian Voith und Aaron Eisele erreichte Emil Doras an beiden Renntagen den dritten Platz für die deutsche U17-Nationalmannschaft. Damit belegt das Quartett auch in der Gesamtwertung einen hervorragenden dritten Rang.

In der Einzelwertung der FIM Enduro-Europameisterschaft liegt Emil Doras nach drei Saisonstationen weiterhin auf dem zweiten Gesamtrang. Die Entscheidung um den Europameistertitel fällt nun beim großen Saisonfinale in Deutschland. Vor heimischem Publikum möchte der Förderfahrer des ADAC Hessen-Thüringen noch einmal angreifen und sich den Titel sichern.

Emil Doras bedankt sich bei seiner Familie, seinem Team, allen Sponsoren und Unterstützern, dem ADAC Hessen-Thüringen, der Yamaha-Talentförderung „BLU CRU“ sowie seinem Heimatverein MC Isolator für die großartige Unterstützung auf seinem bisherigen Weg.

Enduro Wintercup geht auch 2027 weiter – Erste Infos zur Saison 2027

Nach einer abwechslungsreichen und erfolgreichen Wintercup-Saison 2026 richtet sich der Blick bereits auf das kommende Jahr. Drei völlig unterschiedliche Veranstaltungen sorgten in diesem Winter für spannende Rennen und enge Meisterschaftsentscheidungen. Vom verschneiten Auftakt in Jüterbog, über die anspruchsvollen Sand- und Schlammbedingungen in Reetz bis hin zum sonnigen Frühlingsfinale auf der neuen Strecke in Treuenbrietzen bot der ROCK Oil Enduro Wintercup einmal mehr beste Werbung für den Endurosport. Insgesamt nahmen über die Saison hinweg mehrere hundert Fahrer an den drei Veranstaltungen teil und sorgten für spannende Kämpfe bis zum letzten Renntag.

Auch 2027 wird der Enduro Wintercup wieder stattfinden und den Fahrern in den Wintermonaten die perfekte Vorbereitung auf die neue Enduro-Saison bieten.

Bewährtes soll dabei auch in der kommenden Saison erhalten bleiben. Erneut werden drei Veranstaltungen bei den bekannten Vereinen in Jüterbog, Reetz und Treuenbrietzen ausgetragen. Die genaue Reihenfolge sowie die Veranstaltungstermine werden im Oktober bekanntgegeben. Fest steht bereits jetzt, dass die Rennen wieder Ende Januar sowie im Februar 2027 stattfinden werden.

Eine wichtige Änderung gibt es jedoch im Ablauf der Serie: Während die Rennen in den vergangenen Jahren teilweise an aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfanden, wird 2027 zwischen jedem Lauf eine Woche Pause liegen. Damit soll den Fahrern mehr Zeit zur Regeneration sowie für die Vorbereitung auf den nächsten Lauf gegeben werden.

Auch sportlich setzt der Enduro Wintercup auf Kontinuität. Die bewährten Klassen bleiben erhalten und werden um eine neue Reiseenduro-/2-Zylinder-Klasse erweitert. Damit erhalten künftig auch Fahrer größerer Adventure- und Reiseenduros die Möglichkeit, sich unter winterlichen Bedingungen sportlich zu messen.

Die Einschreibung für die Saison 2027 beginnt am 01. Dezember 2026. Alle weiteren Informationen zu Terminen, Ausschreibung und Nennung werden rechtzeitig vor dem Anmeldestart veröffentlicht.

Passend zum Saisonstart gibt es bereits jetzt den offiziellen Enduro Wintercup Wandkalender 2027. Der hochwertige A3-Wandkalender zeigt die schönsten Motive der vergangenen Saison und ist bis zum 15. Juli zum Einführungspreis von nur 12,99 Euro erhältlich.

Bestellung unter:

Mit den bewährten Veranstaltungsorten, einer neuen Fahrzeugklasse und einem optimierten Rennkalender verspricht auch der Enduro Wintercup 2027 wieder spannende Rennen und beste Bedingungen für alle Enduro-Begeisterten. Die Vorfreude auf die nächste Wintersaison darf also schon jetzt beginnen.

Alle Informationen zur Serie sind auf www.enduro-wintercup.de zu finden.

Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel

Aston Martin-Team Comtoyou mit Debütsieg am Nürburgring

Jubel bei Comtoyou Racing aus Belgien: Die ADAC GT Masters-Neueinsteiger haben den zweiten Lauf auf dem Nürburgring gewonnen. Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA) zeigten im Aston Martin Vantage GT3 Evo eine souveräne Vorstellung und kamen mit 3,806 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. Für die britische Automarke ist es der erste Sieg seit 2012 in der Serie. Rang zwei sicherten sich wie am Vortag Niklas Kalus (21/Duisburg)/Kiano Blum (19/AUT/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 vor den Gaststartern Enrico Förderer (19/Leuterod)/Jay Mo Härtling (23/Sprockhövel/beide SR Motorsport by Schnitzelalm) mit dem Mercedes-AMG GT3. „Ich freue mich so sehr für das Team und danke ihnen und Aston Martin für diesen Sieg. Das Auto war wirklich super“, strahlte Detout über seinen ersten Sieg im ADAC GT Masters. „Die letzten Runden waren die längsten meines Lebens. Ich habe nur versucht, nicht zu viel Druck zu machen und die Emotionen nicht die Oberhand gewinnen zu lassen.“ Teamkollege Day jubelte ebenfalls über seinen ersten Erfolg in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC: „Ich bin extrem glücklich. Das Team hat von Saisonbeginn an so hart gearbeitet und das hat sich in den Ergebnissen leider nicht immer widergespiegelt. Heute Pole-Position und Sieg einzufahren – besser hätte es nicht laufen können.“

Bei rund 30 Grad und strahlendem Sonnenschein ging Day von der Pole-Position aus sofort in Führung und baute seinen Vorsprung konstant aus. Comtoyou Racing entschied sich für einen späten Boxenstopp und kam erst kurz vor Ende des Fensters zum Fahrerwechsel. Detout schloss nahtlos an die Leistungen seines Teamkollegen an und hielt den Vorsprung auf Platz zwei konstant. Hinter dem Aston Martin Vantage GT3 Evo wirkte der Ford von Blum/Kalus nach einem guten Start wie der sichere Zweitplatzierte, bis er immer mehr mit den Reifen zu kämpfen hatte. Förderer im Mercedes und Leo Pichler (24/AUT/Razoon – More than Racing) im Porsche schoben sich immer näher an den Ford heran, verstrickten sich allerdings in einen Zweikampf um die dritte Position, was Kalus letztlich die nötige Luft gab, um Rang zwei ins Ziel zu bringen. „Ich bin sehr glücklich über den Ausgang des Rennens und das Wochenende generell“, freute sich Blum. „Startplatz zwei ist hier nicht unbedingt ein Vorteil, aber es ist mir gelungen, die Position am Start zu halten. Dass wir den Aston Martin heute nicht holen können, war uns recht schnell klar. Deshalb habe ich versucht, die Reifen zu managen und sie Niklas so gut wie möglich zu übergeben. Am Ende wurde es nochmal richtig knapp, aber zum Glück hat es für uns gereicht.“ Blum und Kalus feierten mit ihren beiden Podiumsplatzierungen auch den Sieg in der „Road-to-DTM“-Wertung am Nürburgring und schoben sich auf Rang drei der Gesamtwertung nach vorne.

Dahinter war die Freude bei den Gaststartern von SR Motorsport by Schnitzelalm über den dritten Rang riesig. Besonders Förderer, der am Nürburgring sein Debüt im GT3-Auto bestritten hatte, freute sich über das Podium an seinem ersten ADAC GT Masters-Wochenende. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, das mir direkt das Podium gelungen ist. Das Team hat super Arbeit geleistet, denn das Auto fühlte sich sehr gut an und ich habe mich sehr wohlgefühlt“, freute sich der amtierende ADAC GT4 Germany-Champion. „Mein Ziel war sogar, noch einen Platz nach vorne zu kommen, dadurch wurde es nach hinten eng. Der Porsche hat ordentlich gedrückt, aber ich konnte die Position zum Glück halten.“ Pichler/Alexander Tauscher (23/Mitterfels/beide Razoon – more than Racing) wurden Vierte.

Meisterschaftskampf eng wie selten
Auf der fünften Position kamen Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo ins Ziel. Sie reisen mit lediglich einem Punkt Rückstand auf Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) aus der Eifel ab. Die Tabellenführer erlebten ein schwieriges Rennen in ihrem Lamborghini und kamen nicht über Platz neun hinaus.

Sensationelle Sechste und Sieger in der Pro-AM-Wertung wurden Gerhard Tweraser (37/AUT)/Gottfried Grasser (47/AUT/beide GRT Grasser Racing Team). Durch den reglementbedingt kürzeren Stopp der Pro-AM-Mannschaft kam Grasser als Vierter zurück auf die Strecke. Zwei Konkurrenten musste der DTM-Teamchef passieren lassen, hielt aber für den Rest des Rennens die Position gegen den herannahenden Ford Mustang GT3 von Max Reis (19/Ramstein)/Emil Gjerdrum (19/NOR/beide Haupt Racing Team). Rang acht ging an Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) in einem weiteren BMW. Hinter dem Lamborghini der Tabellenführer komplettierten Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirma/beide HGL Racing) im Audi die Top-10.

Das ADAC GT Masters verabschiedet sich nun in eine knapp achtwöchige Sommerpause. Vom 4. bis 6. September geht es schließlich mit der vorletzten Saisonrunde auf dem Salzburgring weiter. Es wird das zweite Gastspiel vor den Toren der Mozartstadt und die Vorfreude auf die 4,255 km lange Strecke ist groß.

Foto: Gruppe C Photography

ADAC GT Masters: Souveräner Sieg für Hirsiger/Zulauf am Nürburgring

Pole-Position in Perfektion verwandelt. Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) haben sich im ersten Rennen am Nürburgring ihren dritten Saisonsieg im ADAC GT Masters gesichert. Das Duo im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 kam mit 5,737 Sekunden Vorsprung vor Niklas Kalus (21/Duisburg)/Kiano Blum (19/AUT/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 ins Ziel und übernahm erneut die Führung in der Meisterschaft. Ihre ersten Verfolger in der Tabelle, Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport), wurden Dritte. „Wir sind sehr glücklich. Wir haben wirklich alles aus dem Auto herausgeholt, was möglich war. Ich hatte einen guten Start und wusste, die ersten zehn bis zwanzig Minuten des Rennens werden entscheidend sein, um am Ende etwas Puffer zum Schonen der Reifen zu haben“, erklärte Hirsiger. Teamkollege Zulauf fügte hinzu: „Der Reifenverschleiß ist bei diesen Temperaturen extrem, deshalb habe ich in meiner Hälfte versucht, den Sieg sicher ins Ziel zu bringen. Dass wir die Meisterschaft jetzt wieder anführen ist ein gutes Gefühl. Ich mag es, der Gejagte zu sein. Wirklich wichtig ist uns aber, nach dem letzten Saisonrennen oben in der Tabelle zu stehen.“

Bei 28 Grad und strahlendem Sonnenschein ging Hirsiger im Lamborghini von der Pole-Position aus ins Rennen und verteidigte Rang eins. Dahinter entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Fourie, Kalus und dessen Ford-Teamkollegen Emil Gjerdrum (19/NOR). In dessen Folge eroberte Kalus Rang zwei vor Gjerdrum, während der BMW von Fourie auf Rang vier zurückfiel. Kalus und später Blum fuhren die zweite Position beim Heimspiel ihres in Drees beheimateten Haupt Racing Teams sicher nach Hause und waren nach schwierigen Wochen überglücklich. „Es ist eine sehr große Erleichterung, wieder auf dem Podium zu stehen. Wir sind alle extrem glücklich“, strahlte Kalus. „Als mir nach dem Qualifying gesagt wurde, dass ich Dritter bin, konnte ich es kaum glauben, weil niemand von uns damit gerechnet hat, so weit vorne zu stehen. Am Start wollte ich diesmal unbedingt eine Position gewinnen und das ist mir gelungen. Von da ab haben Kiano und ich jede Runde gepusht, aber Platz eins war zu weit weg. Vielen Dank an HRT, die über Nacht nochmal das komplette Setup geändert und das Podium so möglich gemacht haben.“

Hinter Kalus sortierte sich zunächst Gjerdrum ein, musste aber nach dem ersten Rennviertel Fourie wieder passieren lassen. „Der Start war ein bisschen knifflig, weil die Außenlinie noch dreckig von den Trucks zuvor war“, erklärte Fourie, wieso Kalus und Gjerdrum ihn passieren konnten. „Ich habe es aggressiv versucht, um vielleicht noch eine Chance in Richtung des Lamborghini zu erhalten. Das ging leider nach hinten los und beide Ford gingen vorbei. Als der Ford einen Fehler gemacht hat, konnte ich wieder vorbeigehen, aber mehr war nicht möglich. Wir haben mit diesem dritten Rang das Maximum heute für die Meisterschaft herausgeholt.“

Auf dem vierten Rang kamen die Zwillingsbrüder Sandro und Juliano Holzem (22/Polch/beide Schubert Motorsport) in einem weiteren BMW ins Ziel. Als bestplatzierte Gaststarter kamen Enrico Förderer (19/Leuterod)/Jay Mo Härtling (23/Sprockhövel/beide SR Motorsport by Schnitzelalm) im Mercedes-AMG GT3 auf Platz fünf, wodurch Förderer bei seinem GT3-Debüt stärkster Rookie wurde. Härtling hatte sich in einem sehenswerten Duell an Fabio Rauer (19/Stolberg) vorbeigekämpft, der zusammen mit Storm Gjerdrum (16/NOR) im BMW Sechster wurde. Auf den Rängen sieben und acht kamen Leo Pichler (24/AUT)/Alexander Tauscher (23/Mitterfels/beide Razoon – more than Racing) und Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirma/beide HGL Racing) ins Ziel. Tauscher im Porsche und Primm im Audi hatten sich ein spektakuläres Duell geliefert, als sie im Positionskampf nahezu eine Runde im Parallelflug um die Strecke fuhren. Primm ging zunächst vorbei, musste die Position allerdings kurze Zeit danach wieder zurückgeben. Als bestes Pro-AM-Team kamen DTM-Teamchef Gottfried Grasser (47/AUT) und Gerhard Tweraser (37/AUT/beide GRT Grasser Racing Team) im Lamborghini als Neunte an. Die Top-10 wurden von Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR/beide Razoon – more than Racing) im Porsche komplettiert.

Das zweite Rennen des ADAC GT Masters im Rahmen des Int. ADAC Truck-Grand-Prix findet am Sonntag um 14:25 Uhr statt und wird live auf Sport1 im Free TV übertragen. Dazu zeigen Joyn und ServusTV On den zweiten Lauf in voller Länge. Das Qualifying findet am Sonntagmorgen um 8:30 Uhr statt und ist – wie später auch das Rennen – auf Youtube.com/ADACMotorsports verfügbar.

Foto: Gruppe C Photography