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Schubert Motorsport holt zweiten BMW-Sieg in Folge

Schubert Motorsport hat den dritten Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie gewonnen. In einem von Taktik und beeindruckenden Aufholjagden geprägten 4-Stunden-Rennen setzten sich Marco Wittmann, Philipp Eng und Robin Frijns im BMW M4 GT3 EVO bei Kaiserwetter gegen die versammelte GT3-Konkurrenz durch und bescherten dem Schubert-Team den vierten NLS-Gesamtsieg. Das Podium komplettierten Ayhancan Güven und Matt Campbell für das Team Manthey auf dem zweiten Rang sowie Dennis Olsen, Frédéric Vervisch, Christopher Mies und Vincent Kolb im Ford Mustang GT3 von HRT Ford Racing auf Platz drei.

Das Zeittraining 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy wurde zunächst von der Mercedes-AMG dominiert, als David Pittard für das Team KCMG mit einer Zeit von 7:52.393 Minuten die Pole-Position eroberten. In der ersten Startreihe nahmen daneben die späteren Sieger Aufstellung. Die drittschnellste Zeit fuhren Daniel Vazquez-Garcia, Fidel Leib und Michele di Martino im Audi R8 GT3 EVO II für das Team KKraemer Racing. Das Trio konnte aufgrund eines Problems nicht starten. Antal Zsigo, Moritz Kranz und David Jahn belegten im BMW M4 GT3 EVO von Gamota Racing Rang vier. Güven und Campbell im Manthey-Porsche hatten im Qualifying Pech mit Code-60-Phasen und mussten sich mit dem 16. Startplatz begnügen.

Das Rennen begann mit einem packenden Startduell, bei dem Pittard für KCMG zunächst die Führung behauptete, während sich dahinter die Konrad-Motorsport-Piloten Patricija Stalidzane, Christian Engelhart und Pavel Lefterov spektakulär auf die zweite Position schoben. Auch der Gamota-BMW zog zunächst an ihren Markenkollegen von Schubert Motorsport vorbei, die auf Rang vier zurückfielen. Über die Distanz von vier Stunden entwickelte sich ein strategisches Schachspiel, in dem Schubert durch fehlerfreie Boxenstopps und eine konstante Pace die Oberhand gewann. Währenddessen pflügten Güven und Campbell für Manthey durch das Feld und machten Position um Position gut, bis sie schließlich auf dem zweiten Rang ins Ziel einliefen. Den dritten Podestplatz sicherte sich das Ford Quartett. Auf Rang vier folgten die Pole-Sitter Kamui Kobayashi, Jesse Krohn, Edoardo Liberati und David Pittard. Pikant: Dem Quartett fehlten am Ende fast genau die 85 Sekunden auf die Spitze, die sich das Team für einen Geschwindigkeitsverstoß in einer Code-60-Phase als Strafe einhandelte.

Sieger Eng war von dem Rennen begeistert: „Ich gehe grundsätzlich nie mit der festen Erwartung in ein Rennen, dass wir gewinnen werden. Natürlich hofft man darauf und wünscht es dem gesamten Team, aber heute hatten wir den Sieg nicht unbedingt auf dem Zettel. Obwohl das GT3-Feld zahlenmäßig etwas kleiner war, war die Qualität der Konkurrenz extrem hoch. Dass wir hier bei meinem ersten Nordschleifen-Einsatz seit fast zwei Jahren direkt gewinnen konnten, ist einfach extrem cool und hat riesigen Spaß gemacht.“ Auch der drittplatzierte Mies war zufrieden: „Es war einfach schön, wieder hier zu sein, und es hat riesigen Spaß gemacht – vor allem bei diesem Wetter und den vielen Fans an der Strecke. Ich habe nach zwei Jahren Nordschleifen-Pause die ersten Runden gedreht, da muss man sich erst einmal wieder einfinden. Es hat sich viel getan. Das war anfangs alles etwas ungewohnt für mich, hat aber letztlich sehr gut funktioniert. Ich bin wirklich froh: Mein letztes Rennen hier oben endete mit dem Sieg beim 24h-Rennen, und dass mein erster Einsatz seitdem direkt wieder mit einem Podium belohnt wird, macht mich sehr zufrieden.“ Güven reflektierte vor allem die Aufholjagd: „Ich denke, es war ein gutes Rennen. Heute Morgen im Qualifying hatten wir ein bisschen Pech mit Code-60-Phasen. Aber am Ende haben wir ein gutes Rennen gezeigt, gepaart mit einer guten Strategie. Zusammen mit Matt sind wir ein starkes Lineup und wir haben uns nach vorne gearbeitet. Das Überholen ist nicht immer so einfach, ich musste teilweise 20 Kilometer für die nächste Chance warten, aber für mich war die oberste Priorität, das Auto heile zu halten und Daten zu sammeln.“

Ein besonderes Highlight war die Leistung von Gamota Racing, die nicht nur den sechsten Gesamtrang belegten, sondern auch die Klasse SP9 PRO-AM souverän für sich entschieden. Moritz Kranz wurde von der Fahrer AG der ILN, der Rennleitung und den Kommentatoren für seine außergewöhnliche Leistung im ersten Stint als Fahrer des Rennens ausgezeichnet. „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet“, sagte er. „Als das Telefon geklingelt hat und mein Teamkollege sagte, Dirk Adorf sei dran, habe ich mir überlegt, was ich falsch gemacht habe. Umso mehr freue ich mich über diese besondere Auszeichnung.“

Sorg triumphiert bei Drama in der Cup 2

Abseits des Kampfes um den Gesamtsieg boten vor allem die Markenpokal-Klassen gewohnt packenden Motorsport, der das Bild an der Tabellenspitze maßgeblich prägt. In der Cup 2 (Porsche 911 GT3 Cup) unterstrich das SRS Team Sorg Rennsport seine Ambitionen: Patrik Grütter und Fabio Grosse feierten einen knappen Sieg und fuhren mit einer beeindruckenden Pace bis auf den zehnten Gesamtrang im Feld vor. Über weite Strecken hatten Tim Scheerbarth und Joshua Bednarski im Mühlner-Porsche die Klasse angeführt, ehe sie zwei Runden vor Schluss nach einer unverschuldeten Kollision die Segel streichen mussten.

NLS3: 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, Nürburgring-Nordschleife 2026 – Foto: Gruppe C Photography

Acht Fahrer an der Spitze der Tabelle

In der Cup 3 (Porsche 718 Cayman GT4 CS) triumphierte das Team Smyrlis Racing. Das Duo Oskar Sandberg und Alexander Fielenbach setzte sich in einem engen Schlagabtausch durch und wahrte mit dem erneuten Klassensieg ihre weiße Weste. Damit führen die beiden mit der Idealausbeute von 30 Punkten die Gesamtwertung der Serie an. Ebenfalls mit dem Punktemaximum liegen Edoardo Bugane, Sven Markert, Tim Lukas Müller und Yannick Fübrich (Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels) sowie Piet-Jan Ooms und Ionuc Catalin Timis (SRS Team Sorg Rennsport) auf Platz eins.

Rennpremiere eines Exoten: Der HWA EVO.R

Besonderes Augenmerk lag zudem auf den beiden spektakulären HWA EVO.R in der Klasse SP-X. Das Trio Luca Ludwig, Jamie Green und Lance David Arnold (#62) brachte den Boliden nach einer soliden Leistung auf dem 18. Gesamtrang ins Ziel. Weniger Glück hatte das Schwesterauto mit der Startnummer 61: Für Evald Holstad, Christian Gebhardt und Sebastian Asch endete der Einsatz vorzeitig mit einem technischen Ausfall. Dennoch lieferten die Prototypen-ähnlichen Fahrzeuge einen spannenden Ausblick auf die technische Vielfalt am Nürburgring.

Vollgas in die Zukunft: Erster Schlagabtausch der Kart-Junioren

Der Saisonauftakt der NLS Jugend-Kart-Meisterschaft im Historischen Fahrerlager stand ganz im Zeichen des motorsportlichen Nachwuchses. In den sechs Altersklassen sicherten sich Leonie Heiermann (K1, MSC Altenbach), Ben Heiermann (K2, MSC Altenbach), Maxim Wagner (K3, MSF Steinfeld), Matteo Strauß (K4), Florian Rauhe (K5, MSC Adenau) und Florian Rehmann (K6, AMC Birkenfeld) die begehrten Siege im Parcours. Die abschließende Siegerehrung im Media Center des Nürburgrings bildete den würdigen Abschluss eines erfolgreichen Renntages für die Talente der Jahrgänge 2005 bis 2019.

In der NLS geht es Schlag auf Schlag weiter. Bereits am kommenden Wochenende (18.-19. April) markieren die beiden Rennen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers die Rennen vier und fünf der Saison 2026. Die nächste von der VLN ausgerichtete Veranstaltung ist die ADAC Eifel Trophy am 20. Juni.

Foto: Jan Brucke/VLN & Gruppe C Photography

Family Affair in Torgau – Hübner/Lehmann gewinnen Blockenduro-Revival

Nach der Absage des Sächsischen Offroadcups 2026 reagierte der MSC Pflückuff e.V. im ADAC schnell und entschied sich, am ursprünglich geplanten Termin ein Revival des beliebten Blockenduros in Torgau auf die Beine zu stellen.

Mit Unterstützung des SOC bei Zeitnahme und Auswertung war das Konzept in kurzer Zeit ausgearbeitet – und konnte nun erfolgreich umgesetzt werden.

Ursprünglich war geplant, die Veranstaltung in zwei Läufe aufzuteilen. Von diesem Vorhaben musste jedoch kurzfristig Abstand genommen werden, da für das erste Rennen der Youngster und Anfänger um 9 Uhr zu wenige Teilnehmer gemeldet waren. Die eingeschriebenen Fahrer wurden daraufhin in das Hauptrennen am Nachmittag integriert.

Trotz bester Bedingungen fanden letztlich zwar weniger als 100 Teilnehmer den Weg nach Torgau, dennoch bot die Veranstaltung auf der Strecke spannenden Motorsport. Die Runde präsentierte sich abwechslungsreich, mit einigen neuen Abschnitten, die von den Fahrern gut angenommen wurden.

An der Spitze entwickelte sich von Beginn an ein packendes Duell zweier Teams: Das Familienteam um Edward Hübner und Hannes Lehmann lieferte sich ein intensives Rennen mit Kevin Nieschalk und Luca Reinhold vom KTM Sturm Team. Beide Teams setzten sich früh vom restlichen Feld ab und bestimmten das Tempo.

Luca Reinhold

Über die Renndistanz hinweg gelang es Hübner und Lehmann, sich leicht abzusetzen und ihren Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Am Ende setzten sie sich mit rund einer Minute Vorsprung durch und sicherten sich verdient den Sieg vor dem KTM Sturm Team.

Edward Hübner

Die Sportfahrerklasse konnte Max Brauße vor seinen Vater Denis Brauße gewinnen.

Alle Ergebnisse und Klassenergebnisse sind online abrufbar:
http://stand.offroad-cup.de/index.php?cust=soc&teamClass=ALL

[ FOTOGALERIE/BESTELLMÖGLICHKEIT]

Fotos aller Teilnehmer vorhanden. Anfragen mit Angabe der Startnummer und des Namens per E-Mail an info@dg-design.net senden. Vorschaufotos werden unverbindlich zugesendet.

Fotos: DG Design / Denis Günther

Motorsport-Jahr 2026 bei gemeinsamer Pressekonferenz am Steiermark-Frühling vorgestellt

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Wenn sich Red Bull Erzbergrodeo und Red Bull Ring zusammentun, dann geht es eindeutig um hochkarätigen Vollgas-Motorsport auf Asphalt und im härtesten Gelände! Auch klar ist: der Steiermark-Frühling am Wiener Rathausplatz ist der perfekte Ort dafür, denn die Steiermark hat sich als Österreichs Motorsport-Hochburg weit über die Grenzen des Landes hinaus etabliert!  

Großevents am Red Bull Ring wie Formel 1, MotoGP und DTM, sowie das Red Bull Erzbergrodeo in Eisenerz stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Steiermark dar. Das Bundesland ist damit die unangefochtene Motorsport-Hochburg Österreichs. Die Highlights der Sommersaison 2026 offenbarte eine gemeinsame Pressekonferenz beim Steiermark-Frühling am Wiener Rathausplatz, bei der Dr. Helmut Marko erstmals in seiner neuen Rolle als Red Bull Ring Botschafter in Erscheinung trat. Neben Marko gab Red Bull Ring General Manager Thomas Überall einen Ausblick auf die Highlights der Saison 2026, Red Bull Erzbergrodeo Mastermind Karl Katoch umriss die enorme Wertschöpfung seiner Veranstaltung für die Region, Wings for Life Gründer und Motorsport-Legende Heinz Kinigadner gab Einblick hinter die Kulissen der MotoGP und der Landeshauptmann der Steiermark Mario Kunasek freute sich über den Stellenwert und die Wertschöpfung, die der Motorsport für sein Bundesland bringt.
Krönung des Motorsports am Rathausplatz und vor dem Wiener Burgthater
Drei Meisterwerke der Racing-Technologie lassen noch bis inklusive Sonntag am Wiener Rathausplatz bei der Erlebnisregion Murtal rund um die Red Bull Energy Station keine Zweifel offen, was die Gäste erwartet: das KTM RC16 MotoGP-Bike von Pedro Acosta aus der Saison 2025, ein Harley-Davidson Bagger Bike, wie es heuer erstmals an sechs Rennwochenenden der Motorrad-WM bei einer neuen Rennserie zum Einsatz kommt, und das Rekordauto RB19 von Red Bull Racing, mit dem sich Max Verstappen 2023 zum dreifachen Formel-1 Weltmeister krönte.
Auf der anderen Seite der Wiener Ringstraße können Motorsport-Fans vor dem Cafe Landtmann im Red Bull Erzbergrodeo Ausstellungsbereich neben den KTM Hard Enduro Siegermotorrädern auch weitere Exponante wie den AVIS Seat Cupra Formentor VZ im Red Bull Erzbergrodeo Design, den legendären Red Bull Erzbergrodeo Land Rover Defender und Ausstellungsstücke von Partnern wie Segway Powersports, Wacker Neuson, Humer Anhänger und RHK Energy Solutions bestaunen. Zusätzlich bespielt ein mächtiger LED-Screen vom Red Bull Erzbergrodeo Außenwerbungspartner Epamedia die Wiener Ringstraße mit allen wichtigen Infos zum Event.

Alle Infos zum Spielberg-Kalender und Tickets für Highspeed am Asphalt gibt es unter www.redbullring.com, Hard Enduro Enthusiasten werden unter www.redbullerzbergrodeo.com fündig.

Stimmen von der Pressekonferenz

Mario KUNASEK (Landeshauptmann Steiermark): „Wir tragen das Grüne Herz in die Bundeshauptstadt. Ich bin froh, wenn wir die Steiermark als Motorsportland Nummer 1 präsentieren können. Es gibt großartige Veranstaltungen am Red Bull Ring und beim Red Bull Erzbergrodeo, wir haben Bergrallyes und auch Speedway.“
„Ohne Red Bull wäre vieles nicht möglich. Ich hoffe, dass wir diese Partnerschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiterleben. Wir haben eine großartige Wertschöpfung in der Region und 1.800 Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt entstanden sind. Die Vertragsverlängerung mit der Formel 1 bis 2041 bedeutet eine langfristige Planbarkeit und mit Dr. Helmut Marko als Botschafter an Bord blicken wir in eine gute Zukunft.“

Dr. Helmut MARKO (Österreichische Motorsport-Legende, Red Bull Ring Botschafter): „Ich freue mich über meine neue Rolle als Red Bull Ring Botschafter. Dank meines Alters habe ich eine alte Verbundenheit mit der Rennstrecke, habe die Anfänge erlebt, mit der Eröffnung 1969 und 1970 mit dem ersten Grand Prix. Damals herrschte eine unglaubliche Begeisterung und mit dem Einstieg von Red Bull ist das in eine neue Dimension gegangen.“
„Die Landschaft in Kombination mit der Architektur ist einzigartig und ergibt eine herrliche Naturtribüne. Man kann fast zwei Drittel der Stecke einsehen und heuer freue ich mich besonders auf die MotoGP, das ist noch richtig harter Sport.“

„Wir haben eine sehr zuschauerfreundliche Organisation, die Preise sind moderat. Wenn man weltweit reist, kann man erst schätzen, wie gut das bei uns alles klappt. Die Formel 1 ist die größte Sportveranstaltung Österreichs und die Bilder mit dem Zirbitzkogel – eine Postkartenidylle – gehen um die ganze Welt. Ohne den Grand Prix wäre vieles wirtschaftlich nicht möglich gewesen, was in letzter Zeit passiert ist.“

Karl KATOCH (Organisator Red Bull Erzbergrodeo): „Mit dem legendären Erzberg haben wir eine riesengroße Bühne, eine weltweit einzigartige Kulisse und wir freuen uns, seit 30 Jahren dort Platz nehmen zu dürfen, um den Offroad-Motorradsport zu präsentieren. Was mit rund 300 Fahrern angefangen hat, hat eine enorme Dimension erreicht. Wir bringen jährlich 50 Nationen nach Österreich und sind stolz, seit Jahrzehnten ein millionenfaches Publikum zu begeistern.


„Unser Teilnehmerprofil verjüngt sich laufend – ein klarer Beweis dafür, dass der Hard Enduro Sport keine Nachwuchsprobleme hat. Und ich freue mich besonders darüber, dass wir etliche österreichische Talente haben, die es allesamt unter die Top-50 im Hard Enduro Sport schaffen können.“

Heinz KINIGADNER (Österreichische Motorrad-Legende & Wings for Life Gründer): „Am Erzberg vor 30 Jahren war ich mit dabei, da sind wir das erste Mal gefahren. Dieses Event hat den Namen Hard Enduro kreiert, dort ist es erfunden worden. Jeder auf der Welt kennt den Erzberg und in der Szene ist es das wichtigste Event.“
„Der MotoGP-Saisonstart war packend wie nie, KTM hat den Rückstand auf Ducati wett gemacht. Am Motorrad wurde sehr viel gearbeitet. Mit Pedro Acosta sind wir voll mit dabei, ein Juwel dieser Fahrergeneration, und ich hoffe, dass er heuer ganz vorne mitreden wird.“
„Wings for Life, gegründet mit Dietrich Mateschitz 2004, ist wegen dem Unfall meines Bruders 1985 und meines Sohnes 2003 für mich das absolut wichtigste Thema. Wir haben eine Vision, ein ganz klares Ziel, Querschnittslähmung heilbar zu machen. Wir machen riesengroße Fortschritte. Inzwischen sagen renommierte Forscher, die Frage ist nicht, ob, sondern wann eine Heilung möglich ist. Die Forschung kostet viel Geld und deshalb gibt es den Wings for Life World Run auf der ganzen Welt zur selben Zeit. 350.000 Teilnehmer sollen es heuer werden, in Wien findet der größte organisierte Lauf statt.“

Thomas ÜBERALL (General Manager Red Bull Ring): „Unsere Events sind gut übers Jahr aufgeteilt. Es startet jetzt gleich in zwei Wochen mit der DTM, geht dann weiter mit unserem Highlight, der Formel 1. Ende August haben wir das Red Bull Ring Classics, ein wirklich tolles Event für jedermann. Dieses Jahr zum ersten Mal im September: der krönende Abschluss der Motorsport-Saison mit der MotoGP – gar nicht so einfach sich zu entscheiden, aber am besten man kommt zu jedem Rennen, weil es gibt überall etwas Cooles zu sehen und zu erleben, wie zum Beispiel den MopedGP im Vorfeld des MotoGP-Rennwochenendes, bei dem wir Mopedfahrern die Chance geben, auf der GrandPrix-Strecke zu fahren.“
„Heuer haben wir das dritte Wings for Life World Run App Run Event am Red Bull Ring. Teilnehmer können die Strecke einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen und außerdem etwas Gutes tun – die Startgelder fließem zur Gänze in die Rückenmarksforschung.“
„Der Red Bull Ring ist eine Ganzjahres-Destination mit kleineren Events und Fahrerlebnissen. Der Ring ist das Herz des Ganzen, aber mit unglaublich tollen Hotels und der Gastronomie auch ein ausgezeichnetes Drumherum. Wir wissen, wie sehr sich die Protagonisten, die um die ganze Welt reisen, auf den Red Bull Ring und die typische Gastfreundschaft freuen.“
Red Bull Erzbergrodeo begrüßt neue und altbewährte Partner im Cafe Landtmann
Im Anschluß an die Pressekonferenz lud Karl Katoch traditionell ins Cafe Landtmann zum Brunch mit Partnern und Sponsoren. Mit Remus stellt sich ein österreichisches Traditionsunternehmen mit hohem Innovationsgrad an die Seite des Red Bull Erzbergrodeo. Als Hersteller von Premium-Sportabgasanlagen für Motorräder und Autos fühlt sich der neue Partner am Erzberg wie zu Hause.
„Unsere Partnerschaft mit dem Red Bull Erzbergrodeo beginnt zum 30. Jubiläum des Events. Das ist für uns ein besonderer Auftakt. REMUS passt hervorragend in dieses Umfeld, weil das Event wie kaum ein anderes für das steht, was auch unsere Marke ausmacht: Performance unter realen Bedingungen, technische Substanz, Charakter und eine glaubwürdige Verbindung zur Motorradszene. Das Erzbergrodeo besitzt internationale Strahlkraft und zugleich eine enorme Authentizität. Genau diese Mischung macht die Partnerschaft für uns so wertvoll. Wir freuen uns auf den Juni, auf ein beeindruckendes Event und auf eine gute gemeinsame Zusammenarbeit.“, freut sich Senior Brand Manager Bianca Westermann über die Partnerschaft.

Weiters mit dabei waren Vertreter von KTM Sportmotorcycles, Segway Powersports (KSR Group), Nordic Spirit (JTI), der HDI Versicherung, AVIS (Official Car Rental Partner), Humer Anhänger, Ducati Austria, Epamedia, RHK Energy Solutions, Tourismusverband Erzberg-Leoben, Xajo Trading und Radio 88.6, dem neuen Radiopartner des Red Bull Erzbergrodeo.

Die Highlight-Motorsport-Events in der Steiermark 2026

24. – 26. April Red Bull Ring DTM presented by VKB-Bank
10. Mai Red Bull Ring Wings for Life World Run App Run Event
04. – 07. Juni Eisenerz 30 Jahre Red Bull Erzbergrodeo – die Jubiläumsausgabe
26. – 28. Juni Red Bull Ring Formula 1 Lenovo Austrian Grand Prix 2026
29. – 30. August Red Bull Ring Red Bull Ring Classics
18. – 20. September Red Bull Ring Motorrad Grand Prix von Österreich 2026

Foto: NIKOLAUS MAUTNER MARKHOF

Saisonstart in Neuhaus-Schierschnitz: ADAC Enduro Jugendcup Mitte eröffnet am 25.04.2026 die Saison

Am 25. April 2026 fällt in Neuhaus-Schierschnitz der Startschuss für den ADAC Enduro Jugendcup Mitte 2026. Beim MC Isolator e.V. im ADAC erwartet die Nachwuchsfahrer der erste Härtetest der neuen Saison – und gleichzeitig die erste Standortbestimmung im Kampf um die Meisterschaft.

Bewährter Auftakt mit anspruchsvollem Gelände

Neuhaus-Schierschnitz ist seit Jahren ein etablierter Austragungsort im Jugendbereich und bietet ideale Bedingungen für einen Saisonstart. Die Strecke kombiniert klassischen Enduro-Untergrund mit technisch anspruchsvollen Sektionen und fordert die jungen Fahrer von Beginn an.

Kindertag sorgt für besonderes Rahmenprogramm

Neben dem sportlichen Geschehen setzt der MC Isolator in diesem Jahr ein besonderes Highlight:
Der Saisonauftakt wird gleichzeitig als Kindertag im Rahmen des ADAC Enduro Jugendcup Mitte veranstaltet.

Dabei erwartet Besucher und Familien ein umfangreiches Rahmenprogramm:

  • Kinder- und Laufradrennen (Helmpflicht, keine E-Bikes)
  • Startgeld: 3 Euro – wird zu 100 % an die Tierauffangstation Sonneberg/Höhnbach gespendet, zusätzlich legt der MC Isolator noch einen Betrag obendrauf
  • zusätzliche Spendenbox vor Ort
  • Hüpfburg für die kleinen Besucher
  • Kinderschminken
  • Eiswagen für die passende Verpflegung

Damit wird der Auftakt nicht nur sportlich, sondern auch zu einem echten Familienevent und unterstreicht die Nachwuchsarbeit rund um den Endurosport.

Erste Standortbestimmung im Championat

Mit dem Auftakt in Neuhaus beginnt auch direkt der Kampf um wichtige Meisterschaftspunkte. Besonders spannend wird sein, wie sich die Fahrer nach der Winterpause präsentieren.

Neue Talente aus den Nachwuchsklassen treffen auf erfahrene Teilnehmer aus dem Vorjahr – eine Mischung, die erfahrungsgemäß für enge Rennen und viele Positionskämpfe sorgt.

Besonderes Highlight bei der Siegerehrung

Ein zusätzlicher Anreiz wartet bei der letzten Siegerehrung des Tages:

Unter allen Fahrern des ADAC Enduro Jugendcup Mitte wird ein hochwertiges
easy Up Zelt von Weber-Werke verlost.

Wichtig dabei:

Der Gewinner muss bei der Auslosung noch vor Ort sein – andernfalls wird neu gezogen.
Fokus auf Entwicklung und Rennerfahrung

Starke Partner unterstützen den Nachwuchs

Auch in Neuhaus-Schierschnitz wird die Serie von starken Partnern begleitet. Ein besonderer Dank gilt:

  • Addinol
  • MXC
  • Weber-Werke

Start frei für die Saison 2026

Mit dem Rennen in Neuhaus-Schierschnitz beginnt eine neue Saison voller Herausforderungen, Emotionen und spannender Duelle.

Die Zuschauer dürfen sich auf motivierte Nachwuchsfahrer, intensive Rennen und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen – der perfekte Start in den ADAC Enduro Jugendcup Mitte 2026.

Weitere Informationen sind jederzeit unter https://www.ortsclub-portal.de/veranstaltungen-und-cups/enduro-jugend-cup abrufbar.

Foto: Michel238pic/Michel Kuchel

JOSEP GARCIA UND ANDREA VERONA FÜHREN RED BULL KTM FACTORY RACING IN DIE ENDUROGP-SAISON 2026

Red Bull KTM Factory Racing startet mit einem starken Zwei-Fahrer-Aufgebot in die FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026. Mit den amtierenden Champions Josep Garcia und Andrea Verona peilt das Team weitere Erfolge auf höchstem Enduro-Niveau an. Gemeinsam bringen beide Fahrer insgesamt 15 Weltmeistertitel mit und stehen für Geschwindigkeit, Konstanz und Titel-Erfahrung.

Josep Garcia geht in seine 10. Saison mit KTM und kehrt zurück, um sowohl seinen EnduroGP- als auch seinen Enduro1-Titel auf der bewährten KTM 250 EXC-F zu verteidigen. Der Spanier blickt auf eine außergewöhnliche Saison 2025 zurück, in der er seinen zweiten EnduroGP-Titel sowie seinen dritten Enduro1-Titel sichern konnte und damit insgesamt sieben Weltmeisterschaften gewann. Mit mehreren Gesamtsiegen untermauerte Garcia seinen Ruf als einer der schnellsten und konstantesten Fahrer im Sport. 2026 wird er erneut in der Enduro1-Klasse antreten, mit dem Ziel, seinen vierten E1-Titel in Folge sowie seinen dritten EnduroGP-Titel hintereinander zu holen.

Andrea Verona wird 2026 erstmals für Red Bull KTM Factory Racing in der EnduroGP antreten. Der Italiener zählt zu den erfolgreichsten Fahrern im Fahrerlager und bringt acht Weltmeistertitel aus Jugend-, Junioren- und Seniorenklassen mit, darunter den prestigeträchtigen EnduroGP-Titel von 2022. Verona startet als amtierender Enduro2-Weltmeister in die neue Saison und wird in der E2-Klasse auf der KTM 450 EXC-F antreten. Sein Ziel ist der dritte Enduro2-Titel in Folge sowie die Rückkehr an die Spitze der EnduroGP-Gesamtwertung.

Garcia zeigte auch über den Winter eine starke Form und nahm an ausgewählten Rennen der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft teil, wo er beim zweiten Lauf einen Podiumsplatz erreichte. Diese Form nahm er mit in die Saison 2026, die er mit einem perfekten Start in die spanische Enduro-Meisterschaft begann und bislang alle Läufe gewann. Auch Verona überzeugte in der Off-Season mit starken Leistungen in der hart umkämpften italienischen Enduro-Meisterschaft.

Die FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026 startet vom 10. bis 12. April in Custonaci (Sizilien) mit dem GP von Italien – ein Heimrennen für Verona. Anschließend geht es vom 1. bis 3. Mai nach Oliana zum GP von Spanien, wo Garcia vor heimischem Publikum startet. Danach folgen Stationen in Finnland, ein Doppelrennen in Portugal sowie Frankreich Ende Juli. Das Finale findet vom 7. bis 9. August in Rhayader (Wales) statt, wo die Titelentscheidungen fallen.

Josep Garcia:
„Andrea und ich haben ein sehr gutes Verhältnis. Auch wenn wir charakterlich und fahrerisch unterschiedlich sind, funktioniert das sehr gut für das Team. Ich denke, das sorgt für eine starke Dynamik und hilft uns beiden, uns weiter zu verbessern. 2025 war eine unglaubliche Saison mit großartigen Ergebnissen und ich habe alle meine Hauptziele erreicht, aber es war auch körperlich sehr fordernd mit einigen Verletzungen. 2026 bleibe ich in der Enduro1-Klasse auf der 250er und fühle mich sehr wohl auf dem Bike – es passt perfekt zu meinem aggressiven Fahrstil. Nach den letzten beiden Jahren weiß ich, dass ich wieder der Fahrer bin, den es zu schlagen gilt. Der Druck gehört dazu, aber ich genieße das. Meine Ziele sind klar: meine Titel verteidigen und in jedem Rennen alles geben.“

Andrea Verona:
„Für KTM in der Weltmeisterschaft zu starten, macht mich sehr stolz – es war schon als Kind ein Traum von mir. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Josep, und auch wenn wir auf der Strecke Rivalen sind, werden wir als Team stark zusammenarbeiten. Mein Fahrstil passt gut zur 450er, da ich lieber flüssig und kontrolliert fahre. Ich fühle mich mit der Leistung und dem Gesamtpaket des Bikes sehr wohl. Die letzte Saison war positiv mit dem Enduro2-Titel und Platz zwei in der EnduroGP-Gesamtwertung, auch wenn ich weiß, dass ich mich in einigen Rennen noch verbessern kann. Über den Winter haben wir intensiv am Bike gearbeitet und ich bin sehr zufrieden mit den Fortschritten. Mein Ziel ist immer zu gewinnen – und dafür werde ich auch 2026 wieder kämpfen.“

Fabio Farioli – Teammanager Red Bull KTM Factory Racing Enduro:
„Mit Josep und Andrea liegt eine spannende Saison vor uns. Josep kommt nach einem herausragenden Jahr in die Saison 2026 und hat erneut bewiesen, dass er einer der stärksten und komplettesten Fahrer in der EnduroGP ist. Auch seine Vorbereitung über den Winter war sehr positiv. Andrea ist eine großartige Verstärkung für das Team. Er bringt viel Erfahrung, Geschwindigkeit und Entschlossenheit mit und hat bereits gezeigt, wie schnell er sich auf höchstem Niveau zurechtfindet. Beide Fahrer haben unterschiedliche Stärken, Fahrstile und Motorräder, was dem Team insgesamt zugutekommt. Wir haben in der Off-Season hart gearbeitet und sind überzeugt, bestens vorbereitet zu sein, um auch dieses Jahr wieder um Siege und Titel zu kämpfen.“

Foto: Future7Media

DTM vor Saisonstart: Finaler Härtetest am Red Bull Ring

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Die DTM 2026 steht in den Startlöchern: Der offizielle Testtag am Dienstag, 14. April, auf dem Red Bull Ring in Österreich wird für Fahrer und Team zur Generalprobe für die neue Saison. Die Piloten haben knapp acht Stunden Streckenzeit, um sich auf den Saisonstart vorzubereiten und sich mit den neuen, exklusiv von Pirelli für die DTM entwickelten Reifen vertraut zu machen. Fans können das Kräftemessen des vollständigen DTM-Feldes kostenlos von der Steiermark-Tribüne verfolgen und bekommen einen Vorgeschmack auf das, was sie beim DTM-Auftakt an gleicher Stelle vom 24. bis 26. April erwartet.

Mit Lamborghini-Ass Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A/Manthey) und Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo wollen drei DTM-Champions beim Test die Voraussetzungen für einen weiteren Titel schaffen. Prominenter Rückkehrer ist der Südafrikaner Kelvin van der Linde, der als Teamkollege von Wittmann nun einen BMW M4 GT3 Evo steuert.

Vier Neuzugänge betreten die DTM-Bühne und treffen in Spielberg erstmals auf die Konkurrenz: Die erfahrenen GT-Asse Matteo Cairoli (Emil Frey Racing) und Marco Mapelli (Red Bull Team Abt) aus Italien bringen internationales Topniveau mit. Der Däne Bastian Buus (Land-Motorsport) und Finn Wiebelhaus (HRT Ford Racing) aus Obertshausen, Sieger der „Road to DTM” im ADAC GT Masters, stehen zwei Youngster ebenfalls erstmals im DTM-Scheinwerferlicht.

Mit Spannung wird die DTM-Premiere des Lamborghini Temerario GT3 erwartet, der mit einem 4-Liter-V8-Biturbo-Motor rund 585 PS auf die Strecke bringt und vom TGI Team by GRT sowie dem Red Bull Team Abt eingesetzt wird. Porsche, Ferrari und Ford sind zudem mit neuen Evo-Modellen ihrer bewährten Rennfahrzeuge am Start. Zusätzlich richtet sich der Blick auf den neuen, exklusiv für die DTM entwickelte Pirelli-Slick.

Programm offizieller Testtag der DTM (vorläufig):
Dienstag, 14. April

08:40 – 11:55 Uhr   DTM Test-Session 1
13:35 – 13:45 Uhr   Simulation Rennstart
13:50 – 17:00 Uhr   DTM Test-Session 2
17:15 – 17:55 Uhr   DTM Qualifying Simulation

Foto: Gruppe C Photography

Leidenschaft pur in der Grünen Hölle bei NLS3

Der Nürburgring bereitet sich auf ein Wochenende vor, das ganz im Zeichen der motorsportlichen Begeisterung steht. Die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy markiert nicht nur den dritten Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, sondern ist ein Treffpunkt für Tradition, technologische Innovation und internationale Spitzenklasse. Von den ersten Gehversuchen im Kart-Slalom bis hin zum packendem Multiclass-Racing auf der Nordschleife bietet die Veranstaltung eine Bühne für jede Facette des Rennsports. Tickets gibt es ab 25 Euro unter VLN.de/tickets. Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer nicht vor Ort ist, kann den Renntag im kostenlosen Livestream auf VLN.de verfolgen.

Rennpremiere: Der HWA EVO.R erwacht zum Leben

Ein hochemotionaler Moment bei NLS3 ist die weltweite Rennpremiere eines Fahrzeugs, das die Brücke zwischen glorreicher Motorsport-Tradition und modernster High-End-Technik schlägt: der HWA EVO.R. In der Klasse SP-X schickt die Mannschaft aus Affalterbach zwei Prototypen (Startnummern 61 und 62) in die Grüne Hölle. Der Einsatz markiert für HWA einen historischen Meilenstein: Das erste eigene Modell der Firmengeschichte stellt sich erstmals unter Wettbewerbsbedingungen der härtesten Rennstrecke der Welt. Der HWA EVO ist eine moderne Hommage an den legendären Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo II, eine Stilikone der frühen Neunzigerjahre. Doch unter der markanten Silhouette, die auf nur 100 Exemplare limitiert ist, steckt eine komplette Neuentwicklung. Die Startnummer 61 wird von Evald Holstad, Christian Gebhardt und Sebastian Asch pilotiert. Das Schwesterauto mit der Nummer 66 teilen sich Luca Ludwig, Jamie Green und Lance David Arnold. HWA-CEO Martin Marx beschreibt die Bedeutung des Projekts wie folgt: „Wir freuen uns, dass es mit NLS3 losgeht. Die Serie ist für uns die ideale Plattform, um unsere langjährige Erfahrung unter extremen Bedingungen einzubringen. Gleichzeitig hat dieser Einsatz eine besondere Bedeutung für uns, weil wir als Team an einem Projekt arbeiten, das uns antreibt. Mit dem HWA EVO.R nutzen wir dieses Umfeld, um das Fahrzeug gezielt weiterzuentwickeln und optimal vorzubereiten.“

Die Rückkehr der „alten Lady“: Emotionale Reinkarnation des BMW Z4 GT3

Ein besonderes Highlight der 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ist die Rückkehr eines absoluten Publikumslieblings in die Grüne Hölle. Peter Posavac bringt den legendären BMW Z4 GT3 (Startnummer 40) zurück auf den Asphalt des Nürburgrings und sorgt damit für Gänsehautmomente in der Boxengasse. Das Projekt ist eine reine Herzensangelegenheit, befeuert durch die überwältigende Resonanz der Motorsport-Community. „Das ist hochemotional und zeigt, was Motorsport möglich macht“, beschreibt Posavac die Welle der Unterstützung durch Fans und ehemalige Wegbegleiter. Nachdem die letzten Einsätze in den Jahren 2018 und 2019 vorzeitig endeten, steht für das Team noch eine offene Rechnung mit der Nordschleife an. Dennoch geht die Mannschaft besonnen vor: Bei NLS3 stehen zunächst die Reifenhomologation und wichtige Testrunden im Fokus, um für das große Highlight des Jahres optimal gerüstet zu sein. Posavac betont voller Vorfreude: „Ich freue mich wahnsinnig, die alte Lady nochmal an den Start zu bringen.“ Gemeinsam mit Michael Funke wird er den V8-Sound des „Zetti“ in der Klasse SP9 AM wieder zum Leben erwecken.

Aufstieg in die Top-Klasse: Kamui Kobayashi im KCMG-GT3

Ein bekanntes Gesicht in einer neuen Rolle ist der Japaner Kamui Kobayashi. Der ehemalige Formel-1-Fahrer, Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger bleibt dem Team KCMG treu, steigt jedoch für die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy in den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 47 auf. Bereits im Jahr 2024 absolvierte Kobayashi seine Pflichtrunden für die DMSB-Nordschleifen-Permit auf einem Toyota GR Supra GT4 Evo2. Dieser Einsatz markiert nun seinen nächsten Schritt in die Klasse SP9 PRO. Um die Umstellung auf das deutlich leistungsstärkere GT3-Fahrzeug im dichten Rennverkehr der NLS effizient zu gestalten, wird Kobayashi von einer erfahrenen Besetzung flankiert. Er teilt sich das Cockpit mit Jesse Krohn, Edoardo Liberati und David Pittard, die über umfassende Langstrecken-Erfahrung auf der Nordschleife verfügen. Kamui Kobayashi ordnet seinen ersten GT3-Einsatz in der Grünen Hölle wie folgt ein: „Es wird ein unglaubliches Erlebnis sein, auf dem Nürburgring einen GT3 zu fahren. Vor meinen DPN-Einsätzen im Jahr 2024 war ich noch nie auf der Nordschleife. Daher war es beeindruckend, sie in der Realität zu sehen, ganz ohne Erwartungen. Diese Rennstrecke gehört zu den anspruchsvollsten und aufregendsten der Welt, und ich kann es kaum erwarten, bei NLS3 mein SP9-Debüt mit KCMG zu geben.“

Ein globales PS-Fest: Die Giganten der Teilnehmerliste

Die Internationalität der Nordschleife spiegelt sich deutlich in der vorläufigen Teilnehmerliste wider, die rund 350 Fahrer aus 37 Nationen umfasst. Den quantitativ größten Einsatz leistet das SRS Team Sorg Rennsport mit zehn Fahrzeugen, gefolgt vom Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels, das mit neun Boliden vertreten ist. Ebenfalls mit einer starken Flotte von sieben Autos rückt Black Falcon an. Jeweils fünf Fahrzeuge bringen AsBest Racing, Giti Tire Motorsport by WS Racing sowie W&S Motorsport an den Start, wobei das Spektrum hier von TCR-Rennern über Porsche-Cup-Modelle bis hin zu BMW-Cup-Fahrzeugen reicht. Abgerundet wird das Feld der Großteams durch Mannschaften wie Max Kruse Racing und PROsport racing, die mit jeweils vier Fahrzeugen zur hohen Teilnehmerzahl von insgesamt 139 gemeldeten Autos beitragen.

Nachwuchsförderung: Saisonstart der NLS Kart-Slalom-Meisterschaft

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr geht die NLS Jugend-Kart-Meisterschaft 2026 in ihre zweite Runde. Unter dem richtungsweisenden Motto „Vom Kart Slalom Sport in den Rundstreckensport auf die Nordschleife“ verfolgen der MSC Adenau und die VLN das gemeinsame Ziel, junge Talente frühzeitig zu fördern und ihnen eine langfristige Perspektive im Motorsport zu ermöglichen. Der erste von insgesamt drei Saisonläufen findet am Samstag, den 11.04.2026, im Historischen Fahrerlager statt. In insgesamt sechs Altersklassen treten die Nachwuchsfahrer der Jahrgänge 2005 bis 2019 an, um sich auf dem Slalom-Kart zu beweisen. Der Wettbewerb startet um 10:00 Uhr mit der Klasse 1. Den feierlichen Abschluss des ersten Renntages bildet die Siegerehrung um 17:30 Uhr im Media Center des Nürburgrings, bei der die fünf bestplatzierten Fahrer jeder Altersklasse geehrt werden.

Brückenschlag zur virtuellen Welt: Ehrung der DNLS-Champions

Ein besonderes Zeichen für die enge Verbindung zwischen realem und digitalem Motorsport wird in der Pause zwischen dem Training und dem Rennen gesetzt. Im Rampenlicht stehen die Champions der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) der Wintersaison 2025/2026 sowie die Gewinner des Community-Cups 2025, die am 11. April ihre offizielle Ehrung erfahren. Die vergangene Saison markierte einen Meilenstein, da Teilnehmer sich hier erstmals Rennerfahrung für die DMSB Permit Nordschleife anrechnen lassen konnten. Gefeiert wird unter anderem das Team BS+COMPETITION, das mit einer perfekten Bilanz von vier Siegen in vier Rennen souverän den klassenübergreifenden Gesamttitel einfuhr. In der Königsklasse SP9 wird die Mannschaft von Falken Simracing geehrt, die sich nach einem dramatischen Finale die Meisterschaft sicherte. Ebenfalls auf das Podium gerufen werden die neuen Champions der Porsche-Cup-Klasse (PEETN) vom Team EMM Esports sowie die Titelträger der Klasse SP10 vom Team SimRC.

Tickets für die dritte Veranstaltung der Jubiläumssaison, die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, kosten 25 Euro (Kinder bis einschließlich 14 Jahre kostenfrei) und sind unter VLN.de/tickets sowie an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse und die Startaufstellung. Um die besten Positionen für die Startaufstellung geht es im Qualifying zwischen 8:30 und 10 Uhr. In der Pause zwischen Zeittraining und Rennen bleibt den Fans ausreichend Zeit, die Boliden aus nächster Nähe zu erleben: Mit einem Ticket geht es ab 10:20 Uhr beim Pitwalk in die Boxengasse, bevor ab 11:10 Uhr die Startaufstellung mit noch mehr Motorsport zum Anfassen lockt. Der Rennstart für das vier Stunden dauernde Langstreckenrennen ist um 12 Uhr. Der Livestream unter VLN.de beginnt um 08:15 Uhr. Daneben gibt es „Radio Nürburgring“ bei rpr1.de sowie in der RPR1-APP.

Foto: Gruppe C Photography

Razoon-Team verdoppelt ADAC GT Masters Aufgebot für 2026

Doppelte Power bei Razoon – more than Racing im ADAC GT Masters. Die Sensationseinsteiger des Vorjahres schicken 2026 zwei Porsche 911 GT3 R ins Rennen. Pilotiert werden die Autos von Leo Pichler (24/AUT) und Colin Bönighausen (21/DEU) sowie Mark Kastelic (18/SLO) und Pavel Lefterov (28/BGR).

Razoon debütierte in der vergangenen Saison eindrucksvoll im ADAC GT Masters. Die Mannschaft aus Eggersdorf bei Graz in Österreich gewann beide Rennen des Saisonauftakts am Dekra Lausitzring und übernahm direkt die Tabellenführung. Damit wurde Razoon der beste Neueinsteiger der Serienhistorie. Zwei weitere Podiumsplatzierungen sowie eine Pole-Position folgten. Am Ende belegte die Mannschaft Rang drei in der Fahrer- und Teammeisterschaft. Für diese Saison hat Teamgründer Dominik Olbert
den erfahrenen Christoph Huber als Teammanager berufen, der die Einsätze vor Ort betreuen wird.

Der Österreicher Leo Pichler wird in seine zweite Saison im ADAC GT Masters starten. Er erzielte 2025 zwei Saisonsiege und Podiumsplatzierungen sowie Meisterschaftsrang drei. „Meine Vorfreude auf die Saison ist sehr groß“, so der 24-Jährige. „Dass ich die Strecken und Rennen kenne, ist bestimmt ein Vorteil. Ich will erneut um die Meisterschaft kämpfen. Mit Colin gemeinsam ist das bestimmt möglich!“

Sein neuer Teamkollege Colin Bönighausen stammt aus Hannover. Der 21-Jährige war in der abgelaufenen Saison im Porsche Carrera Cup Deutschland unterwegs und erzielte dort drei Top-10-Platzierungen. „Ich freue mich sehr, mit Razoon im ADAC GT Masters und damit erstmals in einer GT3-Meisterschaft zu starten“, sagt Bönighausen. „Mit meinem Teamkollegen Leo verstehe ich mich super, zudem bringt er viel wertvolle Erfahrung mit.“

Im zweiten Porsche des Teams nimmt der 18-jährige Slowene Mark Kastelic Platz, der in der abgelaufenen Saison Rennen in der ADAC GT4 Germany für das Team bestritt. „Die Stimmung und die Energie im Team sind super und mit Pavel verstehe ich mich blendend“, so Kastelic. „Natürlich muss ich noch viel dazulernen, aber dennoch ist mein Anspruch, im vorderen Drittel des Feldes unterwegs zu sein und eventuell die ein oder andere Überraschung zu schaffen.“

Teamkollege Lefterov aus Bulgarien war viele Jahre Teil der ADAC GT4 Germany und feierte in der abgelaufenen Saison die Meisterschaft im Prototype Cup Germany. „Es fühlt sich richtig gut an, für Razoon zu starten. Schon der erste Testtag war super, ich fühle mich im Team wie zu Hause. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Mark und es ist schön, weiterhin in der ADAC Familie Rennen zu fahren. Das ADAC GT Masters wird bestimmt eine große Herausforderung, aber unser Porsche 911 GT3 R ist eine Wucht und macht mir sehr viel Spaß“, schildert Lefterov.

Christoph Huber freut sich über seine neue Rolle als Teammanager und geht optimistisch in die Saison. „Das ADAC GT Masters war schon in der Vergangenheit meine Lieblingsserie und unsere Fahrerpaarungen sind super. Colin und Leo sind sehr stark, aber auch Mark und Pavel haben viel Potential“, so Huber. „Wir möchten auf alle Fälle aufs Podium, nach Möglichkeit bis zum Schluss auch um die Meisterschaft kämpfen, aber da gehört natürlich auch Glück dazu. Wir werden jedenfalls unser Bestes geben!“

Abschließende Worte findet Team-Eigner Dominik Olbert: „Es ist natürlich mega, dass wir unmittelbar im Anschluss an unsere Premierensaison im ADAC GT Masters gleich mit zwei Porsche 911 GT3 R am Start sind. Unser Ziel war, zwei gleichwertige, starke Besatzungen zu finden – das ist uns auch wirklich gelungen. Wir haben uns dafür auch personell noch einmal verstärkt und sind jetzt wirklich ein mega Team, das besonders von der Mentalität her absolut stark ist.“

Die erste Gelegenheit, das unter Beweis zu stellen, bietet sich direkt beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters am Red Bull Ring vom 24. bis 26. April, der für Razoon zugleich das Heimspiel wird. Karten für das Österreich-Gastspiel im Rahmen der DTM sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich.

Foto: Gruppe C Photography

ADAC Enduro Jugendcup Mitte startet in die neue Saison 2026

Der ADAC Enduro Jugendcup Mitte geht 2026 in die nächste Runde und bietet erneut eine wichtige Plattform für den Offroad-Nachwuchs in Deutschland. Mit fünf abwechslungsreichen Veranstaltungen und starken Partnern im Rücken dürfen sich Fahrer, Teams und Zuschauer auf eine spannende Saison freuen.

Die Serie hat sich in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil der Nachwuchsförderung etabliert und bringt junge Talente früh an den Endurosport heran. Dabei stehen nicht nur sportliche Leistungen im Fokus, sondern auch die Entwicklung von Fahrtechnik, Rennverständnis und Fairness im Wettbewerb.

Fünf Stationen durch Mitteldeutschland

Der Kalender 2026 umfasst fünf Läufe, die auf unterschiedlichen Streckencharakteristiken ausgetragen werden und damit für viel Abwechslung sorgen:

Termine 2026:

  • 25.04.2026 – MC Isolator e.V. im ADAC
  • 30.05.2026 – MC Münchenbernsdorf e.V. im ADAC
  • 27.06.2026 – MSC Schlüchtern e.V. im ADAC
  • 12.09.2026 – AMC Sonnefeld e.V. im ADAC
  • 03.10.2026 – MSC Schwabhausen e.V. im ADAC

Jede Veranstaltung bietet ihre eigenen Herausforderungen. Genau diese Vielfalt macht den Reiz der Serie aus und sorgt dafür, dass die Nachwuchsfahrer ihr Können unter unterschiedlichsten Bedingungen unter Beweis stellen müssen.

Offizieller Titel: Thüringer Landesmeisterschaft

Eine besondere Bedeutung erhält die Saison 2026 zusätzlich:
Der ADAC Enduro Jugendcup Mitte wird offiziell als Thüringer Landesmeisterschaft gewertet.

Das Besondere dabei:

  • Keine separate Einschreibung notwendig
  • Alle teilnehmenden Kinder werden automatisch gewertet
  • Unabhängig vom Wohnsitz

Damit haben alle Fahrer die Chance, sich den offiziellen Titel des „Thüringenmeisters“ zu sichern – ein zusätzlicher sportlicher Anreiz, der die Bedeutung der Serie weiter unterstreicht.

Fokus auf Nachwuchs und Entwicklung

Der ADAC Enduro Jugendcup Mitte steht wie kaum eine andere Serie für gezielte Nachwuchsarbeit. Junge Fahrer sammeln hier erste Rennerfahrungen und können sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Gerade der Mix aus verschiedenen Strecken sorgt dafür, dass die Teilnehmer vielseitig ausgebildet werden – eine wichtige Grundlage für den späteren Aufstieg in höhere Serien.

Starke Partner an der Seite der Serie

Auch 2026 wird die Serie von starken Partnern unterstützt. Ein besonderer Dank gilt:

  • Addinol
  • MXC
  • Weber-Werke

Durch ihr Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Enduro-Nachwuchses und ermöglichen die Durchführung der Serie auf konstant hohem Niveau.

Spannende Saison erwartet

Mit einem ausgewogenen Kalender, engagierten Veranstaltern und motivierten Nachwuchsfahrern verspricht der ADAC Enduro Jugendcup Mitte 2026 eine spannende Saison zu werden.

Die Mischung aus sportlichem Wettbewerb, fahrerischer Entwicklung und familiärer Atmosphäre macht die Serie zu einem festen Bestandteil des deutschen Endurosports – und zu einem wichtigen Sprungbrett für die Stars von morgen.

Weitere Informationen sind jederzeit unter https://www.ortsclub-portal.de/veranstaltungen-und-cups/enduro-jugend-cup abrufbar.

Osterenduro Maasdorf 2026 – Szebrat dominiert beide Rennen

Traditionell zu Ostern fand auch in diesem Jahr – genauer gesagt am 04. April 2026 – das Osterenduro in Maasdorf statt und lockte erneut zahlreiche Fahrer und Zuschauer an die Strecke.

Wie gewohnt wurde die Veranstaltung in zwei Läufe unterteilt. Den Auftakt machten die Klassen Simson, Pitbikes und Kids, die ein 60-minütiges Rennen absolvierten. Zum Rennstart setzte zunächst leichter Nieselregen ein, der jedoch schnell wieder nachließ. Dadurch entwickelten sich auf dem Feld bei Winkel gute und zunehmend griffige Streckenbedingungen.

In diesem ersten Rennen ließ Nico Szebrat nichts anbrennen. Er kontrollierte das Geschehen von Beginn an, setzte sich in der Klasse Simson Spezial klar durch und sicherte sich zugleich den Gesamtsieg unter den rund 90 gestarteten Teilnehmern.

Am Mittag, pünktlich um 12 Uhr, folgte der Start zum traditionellen 3-Stunden-Enduro. Auch hier war das Interesse riesig: Die Nennung musste bereits im Vorfeld bei 150 Fahrern geschlossen werden – ein weiterer Beleg für die große Beliebtheit der Veranstaltung.

Zu Beginn entwickelte sich ein spannendes Duell an der Spitze zwischen Nico Szebrat, der erneut an den Start ging, und Lenny Oehmig. Beide lieferten sich ein intensives Rennen, ehe es zu einer entscheidenden Szene kam: Oehmig schied nach einer heftigen Kollision mit einem überrundeten Fahrer vorzeitig aus.

Damit war der Weg frei für Szebrat, der das Rennen im weiteren Verlauf souverän kontrollierte. Mit einer starken und konstanten Leistung sicherte er sich auch am Nachmittag den Gesamtsieg sowie den Erfolg in der Sportfahrerklasse – und krönte damit seinen perfekten Renntag.

Auch in den weiteren Klassen wurde starker Motorsport geboten:
Bei den Hobbyfahrern setzte sich Tim Schladitz durch und sicherte sich den Klassensieg. In der Juniorenklasse U16 war es Robin Fleischer, der sich erfolgreich durchsetzen konnte.

Tim Schladitz

Bei den Senioren gewann Robert Jeremias und bewies einmal mehr seine Konstanz über die volle Renndistanz. In der Damenwertung ging der Sieg an Verena Haupt, die sich ebenfalls stark präsentierte.

Ein besonderes Highlight für die zahlreichen Zuschauer war auch in diesem Jahr wieder das legendäre Schlammloch, das einmal mehr zum zentralen Anziehungspunkt wurde und für beste Unterhaltung am Streckenrand sorgte.

Ergebnisse

Fotos: Motomedia TB

Fotos aller Teilnehmer können unter diesem Link bestellt werden: https://www.motomedia-tb.de/?l=de