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Michelin wird exklusiver Reifenpartner der DTM

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Michelin

Die DTM geht in der Saison 2021 exklusiv mit Reifen von Michelin an den Start.
Eine entsprechende Vereinbarung haben die Organisatoren der international ausgetragenen Rennserie
und der französische Hersteller vergangene Woche geschlossen. Michelin ist seit Jahrzehnten fester
Bestandteil der Motorsportszene und zählt zu den größten Reifenherstellern der Welt.
„Michelin steht für unschlagbare Qualität und absolute Premium-Produkte, die seit Jahrzehnten nicht nur auf der Straße zum Einsatz kommen, sondern auch im Rennsport an erster Stelle stehen. Jeder
Rennfahrer wird bestätigen: Die konstant hohe Performance der Michelin-Reifen über die gesamte
Renndauer hinweg ist nicht zu toppen. Aus Fahrer- und Teamsicht also beste Voraussetzungen, die man sich nur wünschen kann“, so Gerhard Berger, DTM.

„Michelin freut sich sehr über die Zusammenarbeit mit der DTM”, sagt Julien Vial, Customer Racing
Director von Michelin. “Es ist eine wahrhaft internationale Serie mit Weltklasse-Fahrern und
renommierten Fahrzeug-Marken. Wir werden dieses erstklassige Feld mit dem MICHELIN Pilot Sport GT S9M ausstatten, der auf hohe Leistung und außergewöhnliche Konstanz ausgelegt ist.”
Die Michelin-Reifen kommen erstmals bei den DTM-Testfahrten am 07./08. April 2021 auf dem
Hockenheimring und vom 04. bis 06. Mai 2021 auf dem Lausitzring zum Einsatz. Saisonstart ist dann am 18. Juni in Monza (live in SAT.1 und grid.dtm.com).

Foto: DTM

Neues kompaktes Format für die FIM SuperEnduro Weltmeisterschaft 2021

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Superenduro

Angesichts der anhaltenden Situation und Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie der Coronavirus-Krankheit (COVID-19) hat Serienpromoter ABC Communication eine Vereinbarung mit dem ungarischen Veranstalter getroffen, alle drei Runden der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2021 vom 1. bis 4. April in der Papp Laszlo Sportarena in Budapest auszurichten.

Die erste Runde findet am Donnerstag, den 1. April, statt. Geplant sind drei Finalläufe für die Prestige- und Junior-Klassen sowie zwei Finalläufe für den Europacup. Nach dieser ersten Begegnung wird der Veranstalter den darauffolgenden Ruhetag nutzen, um Änderungen an der Bahn vorzunehmen, damit an den folgenden Tagen die beiden Finalrunden stattfinden können.

Am Samstag, den 3. April, wird die zweite Runde auf dem modifizierten Kurs ausgetragen, wiederum mit drei Finals für die Prestige- und Junior-Klassen, während der Europacup am selben Tag seinen Höhepunkt erreicht.

Die FIM SuperEnduro Weltmeisterschaft 2021 wird am Sonntag, den 4. April, zu Ende gehen, wobei die qualifizierten Fahrer vom Vortag automatisch in die beiden Finalläufe einziehen, die letztendlich die Medaillengewinner in den beiden Hauptklassen bestimmen werden.

Die FIM und ABC Communication möchten dem ungarischen Organisator ihren herzlichen Dank aussprechen, der die große Herausforderung angenommen hat, diese aufregende neue Meisterschaft im Kompaktformat durchzuführen.

Während alle Parteien erfreut sind, diese Ankündigung heute machen zu können, wird die Situation in Bezug auf die Pandemie weiterhin genau beobachtet, so dass alle eventuell notwendigen Änderungen vorgenommen werden, um die absolute Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten und damit alle relevanten Gesundheitsvorschriften vollständig eingehalten werden.

Bastien Blanchard, ABC Communication CEO: “Wir sind erleichtert und glücklich, endlich bekannt geben zu können, dass es 2021 eine FIM SuperEnduro Meisterschaft geben wird. Es war nicht einfach, da wir fast ein Jahr lang von gesundheitlichen Einschränkungen regiert wurden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei den polnischen und deutschen Veranstaltern bedanken, die nach Lösungen gesucht haben, um ein Rennen anbieten zu können. Nach monatelangen Verhandlungen mit der Regierung und der Budapester Arena hat sich Adam Hadobas entschlossen, die Herausforderung anzunehmen, drei Rennen an einem Wochenende zu organisieren, natürlich mit einer begrenzten Zuschauerzahl, die noch bestätigt werden muss. Die Fahrer werden sicherlich darauf eingehen, und um möglichst vielen Fans die Möglichkeit zu geben, diese Ausgabe 2021 zu verfolgen, wird es natürlich eine Live-Übertragung via EnduroTV geben.”

Jean-Paul Gombeau, FIM-Sportdirektor: “Einmal mehr sind wir voller Demut über die enormen Bemühungen des Promoters und des lokalen Veranstalters, eine praktikable Lösung zu finden, in einer Zeit, die für alle Beteiligten eine Herausforderung darstellt. Das geplante Mehrrundenformat an einem einzigen Austragungsort ist eine gute Option und wird die bestmögliche Möglichkeit bieten, dass die FIM SuperEnduro Weltmeisterschaft 2021 sicher und kontrolliert stattfinden kann. ABC Communication und der lokale Organisator müssen für die bisher geleistete Arbeit beglückwünscht werden, und ich sende meine besten Wünsche im Namen der FIM, dass es eine erfolgreiche Serie für alle Beteiligten wird.”

Foto: DG Design / Denis Günther

Schubert Motorsport setzt im ADAC GT Masters weiter auf BMW

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Schubert
ADAC GT Masters, 7. + 8. Lauf Sachsenring 2020 - ; #10 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport: Henric Skoog, Jesse Krohn

Schubert Motorsport setzt im ADAC GT Masters weiter auf BMW: Das Team ausmOschersleben vertraut auch in der Deutschen GT-Meisterschaft 2021 auf den M6 GT3. Zudem plant das
Team eine Expansion in die ADAC GT4 Germany. Saisonstart des ADAC GT Masters ist vom 14. bis 16.
Mai in der Motorsport Arena Oschersleben. Der frei empfangbare TV-Sender NITRO überträgt alle
Rennen live und in voller Länge. Bereits seit mehr als zehn Jahren ist Schubert Motorsport im ADAC GT Masters aktiv. Mit dem BMW Z4 GT3 gewann der von André Schubert geleitete Rennstall im Jahr 2015 die Teamwertung des ADAC GT Masters. Im vergangenen Jahr holte das BMW-Team, das zu den drei nach Siegen erfolgreichsten Teams in der Geschichte der Serie zählt, mit Henric Skoog und Nick Yelloly auf dem Red Bull Ring den elften Laufsieg im ADAC GT Masters.

Schubert Motorsport hat mit dem diesjährigen Programm im ADAC GT Masters schon die Saison 2022
fest im Blick. Konstante Top-Platzierungen sollen den Grundstein legen, um 2022 mit dem neuen BMW M4 GT3 als BMW M Motorsport-Team die Zusammenarbeit in der Deutschen GT-Meisterschaft zu
verstärken. Welche Fahrer für Schubert Motorsport im ADAC GT Masters 2021 starten, gibt das Team
zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

Neues Kapitel: ADAC GT4 Germany mit dem BMW M4 GT4

Erstmals plant Schubert Motorsport auch ein Engagement in der ADAC GT4 Germany. Das Team
möchte die Plattform mit dem BMW M4 GT4 nutzen, um Nachwuchstalenten in einem professionellen
Umfeld die Möglichkeit zu geben, das Fundament für eine erfolgreiche Laufbahn im GT3-Sport zu
legen.
„Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung für Schubert Motorsport“,
sagt Teamchef André Schubert. „Der Zusammenhalt in unserem Team sowie unsere starken Partner
und Sponsoren haben die Rückkehr in das ADAC GT Masters trotz der schwierigen Umstände in der
Welt möglich gemacht. Es war ein wichtiger Schritt und wir freuen uns darauf, mit dem BMW M6 GT3
wieder in der stärksten GT3-Serie der Welt anzugreifen. Dabei erwarten uns aufregende neue sowie
vertraute Wege. Die ADAC GT4 Germany ist eine junge Rennserie mit viel Potenzial.“

Foto: Gruppe C Photography

Aus Litauen in die ADAC TCR Germany: Newcomer Karklys steuert einen Hyundai

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Ein neues Gesicht in der ADAC TCR Germany: Jonas Karklys (31, Litauen, NordPass)
bestreitet 2021 seine erste Saison in der deutschen Tourenwagenserie. Nach Anfängen im Kart
wechselte Karklys, dem der Motorsport in die Wiege gelegt wurde, 2018 in den Rennwagen. Nach
zwei Jahren im Central Europe Clio-Cup schlägt der Litauer jetzt ein neues Kapitel auf. 2021 ist für ihn
der perfekte Zeitpunkt für den Schritt in die TCR-Welt. In der sechsten Saison der ADAC TCR Germany wird Karklys den Hyundai i30 N TCR pilotieren – im Interview spricht er über die große
Herausforderung

Jonas Karklys über …
… seine Beweggründe für seinen Wechsel in die ADAC TCR Germany:

Nach zwei Jahren im Central Europe Clio-Cup bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass jetzt der
perfekte Zeitpunkt für den Schritt in die TCR-Welt gekommen ist. Der Clio IV wird durch ein neues
Modell ersetzt, daher war es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen – bei Renault zu bleiben oder
voranzukommen. Für mich ist die ADAC TCR Germany eine der besten Wettbewerbe. Es ist ein
großer Schritt in meiner Karriere und ich freue mich sehr darauf, der ADAC-Rennsportfamilie
beizutreten.

… seine Wurzeln im Motorsport:
Schon mein Vater war Rennfahrer, meine Beziehung zum Motorsport wuchs also ganz natürlich. Er
fuhr mit Lada in der früheren Sowjetunion Rennen und war ziemlich erfolgreich. Aktuell nimmt er
immer noch an lokalen Rundstreckenrennen in Litauen teil. Mit elf Jahren begann ich meine
Kartkarriere – das ging vom Gewinn nationaler Meisterschaften bis hin zu zu Kart-
Weltmeisterschaften. Mit 18 Jahren stellte ich das Kart in die Ecke und wechselte 2018 in den
Rennwagen. Seither wurde ich unter anderem Baltischer Meister in der Langstreckenmeisterschaft
und nahm außerdem am Skoda Octavia Cup, am Dubai 6H Race und diversen Clio Events teil.

… Hyundai und den Stand seiner Vorbereitungen auf die Saison 2021:
Den Hyundai i30 N TCR habe ich bisher noch nicht testen, mich aber bei vielen Rennen von seiner
Leistung überzeugen können. Dieses Auto ist hervorragend. Natürlich hatte ich schon ein paar
Rennen mit TCR-Autos, aber dabei hat es sich um andere Modelle gehandelt. Was die aktuelle
Saisonvorbereitung angeht, versuche ich, mich vor allem gut in Form zu bringen – das bedeutet viel
laufen und mit Gewichten arbeiten. Außerdem trainiere ich von Zeit zu Zeit am Simulator, lese viel Hintergrundmaterial und schaue Videos an. Ich freue mich sehr, auf die Strecke zu kommen und so
viele Runden wie möglich zu drehen.

… seine Ziele für die bevorstehende Saison:
Meine erste Saison mit einem TCR-Auto wird eine große Herausforderung sein – wegen eines neuen
Autos, eines neuen Wettbewerbs und neuer Konkurrenten. Wir werden viel lernen müssen, wenn
wir das Auto an neue Strecken wie den Sachsenring einstellen müssen. Wir möchten so viel wie
möglich lernen und dann werden wir sehen, wohin die Reise geht.

… den speziellen Reiz der ADAC TCR Germany:
Die ADAC TCR Deutschland verfügt über eine tolle Organisation und ist vermutlich die stärkste
nationale Meisterschaft, an der man mit einem TCR-Auto teilnehmen kann. Das ist wirklich
motivierend. Weil wir im Rahmen unserer Clio-Cup-Einsätze oft am gleichen Rennwochenende im
Einsatz waren, konnte ich viele deutsche TCR-Events verfolgen. Bei der TCR Germany sind sehr
schnelle Fahrer dabei – für mich die beste Gelegenheit, in diesem Wettbewerb Neues zu lernen.

Foto: Karklys

Prado eröffnet Motocross-Saison 2021 mit Rennsieg auf Sardinien

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Prado

Red Bull KTM Factory Racing feuerte zum ersten Mal in diesem Jahr KTM SX-F Motoren an, als sowohl Jorge Prado als auch Rookie-Neuzugang Mattia Guadagnini an der ersten Runde der Internazionali D’Italia auf Sardinien teilnahmen.

Prado führte seine #61 KTM 450 SX-F zur Pole Position und dann zu einem überzeugenden Sieg im MX1-Moto im Sand von Riola Sardo auf der italienischen Insel. Bei dem internationalen Event waren MXGP-Kollegen von mindestens vier anderen rivalisierenden Werksteams am Start und Prado setzte sich mit weniger als vier Sekunden Vorsprung vor Glenn Coldenhoff und Thomas Kjer Olsen an die Spitze des Podiums. Im zweiten Superfinale setzte sich der 20-jährige Spanier erneut an die Spitze des Feldes, musste aber nach der Hälfte des Rennens mit einem kleinen Problem am Motorrad in die Boxengasse fahren.

Mattia Guadagnini gab sein Wettbewerbsdebüt auf der KTM 250 SX-F und einer der größten Hoffnungsträger Italiens fuhr im MX2-Rennen auf Platz 4. Im Superfinale belegte er dann gegen die größeren Maschinen Platz 12.

Runde zwei der heimischen Serie findet am kommenden Wochenende auf der Rennstrecke von Alghero, ebenfalls auf Sardinien, statt.

Jorge Prado: “Es ist schön, zurück zu sein und etwas anderes zu machen als Training. Die GPs sind noch ziemlich weit weg, aber es ist schön, wieder auf Touren zu kommen, und es war ein guter Tag hier auf Sardinien: Platz 1 im Qualifying und dann ein guter Start im MX1-Moto. Es war praktisch, die kleinen Nervositäten aus dem Weg zu räumen und diese Gefühle, die mit dem ersten Gatedrop der Saison kommen. Ich holte wieder einen Holeshot und führte das zweite Rennen an, aber ich fühlte etwas anderes am Motorrad und es war besser, anzuhalten, um alles überprüfen zu lassen. Diese Rennen sind für genau das gut; überprüfen und testen! Insgesamt war es ein anständiges erstes Rennen im Jahr 2021.”

Mattia Guadagnini: “Mein Speed und mein Gefühl auf dem Bike waren heute wirklich gut und das ist etwas, worüber man sich freuen kann, auch wenn die Rennen nicht ganz nach Plan liefen. Ich fühlte ein bisschen Druck für mein ?Debüt’, also war es gut, das aus dem Weg zu schaffen! Ich hatte heute zwei Stürze, die mich daran gehindert haben, einen guten Rhythmus zu finden, aber es geht mir gut, ich habe aus den Motos gelernt und wir werden sehr bald wieder fahren!”

Foto: KTM Images/Stefano Taglioni

Tänak gewinnt leicht in der Arktis, während Rovanperä die frühe Titelführung übernimmt

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Tänak

Ott Tänak sicherte sich am Sonntagnachmittag einen dominanten Start-Ziel-Sieg bei der Arctic Rally Finland Powered by CapitalBox.

Der Este wurde während der dreitägigen Begegnung in den gefrorenen Wäldern Lapplands nie ernsthaft herausgefordert. Er baute einen komfortablen Vorsprung während der ersten beiden Etappen auf und gewann den zweiten Lauf der FIA World Rally Championship mit 17,5 Sekunden Vorsprung.

Heimheld Kalle Rovanperä wehrte einen angreifenden Thierry Neuville ab und holte als Zweiter das beste Ergebnis seiner Karriere. Mit nur 20 Jahren wurde er der jüngste Fahrer, der die WRC in der 49-jährigen Geschichte der Meisterschaft anführte. Neuville kam mit 2,3 Sekunden Rückstand als Dritter ins Ziel.

Tänak gewann mit seinem Hyundai i20 fünf der zehn Geschwindigkeitsprüfungen auf Schnee und Eis. Abgesehen von einer Berührung mit einer Schneewehe am Samstag vermied er Probleme auf den superschnellen Straßen in der Nähe von Rovaniemi, um seine Titelkandidatur nach dem Ausfall beim Saisonauftakt in Monte-Carlo wieder in Gang zu bringen.

“Der Druck war da und wir wussten, dass es sehr kompliziert werden würde, den Kampf aufzunehmen”, sagte er. “Am Ende hatten wir ein sehr gutes Wochenende, mit nur einem Fehler. Es ist ein erstaunlicher Ort, definitiv einer der besten Orte, um eine Winterrallye zu fahren.”

Rovanperä, der erst seine neunte Top-Level-Rallye startete, begann den letzten Tag mit einem Puffer von 1,8 Sekunden auf Neuville. Im ersten von zwei Durchgängen der 22,47 km langen Aittajärvi-Prüfung baute er diesen um eine Zehntel aus, bevor er die abschließende Wolf-Power-Stage gewann und damit seinen zweiten Platz behauptete.

Der Toyota Yaris-Pilot setzte sich mit vier Punkten Vorsprung auf Neuville an die Tabellenspitze und verdrängte Weltmeister Sébastien Ogier, der ein enttäuschendes Wochenende erlebte. Der Franzose kam auf Platz 20 ins Ziel, nachdem er seinen Yaris in einer Schneewehe begraben hatte.

Neuvilles dritter Platz sorgte für ein Doppelpodium für Hyundai Motorsport, das den Vorsprung von Toyota Gazoo Racing in der Herstellerwertung auf 11 Punkte reduzierte.

Craig Breen wurde in einem anderen i20 Vierter, nachdem er vier Rennen lang nicht gefahren war. Das Reifenmanagement war entscheidend und der Ire fiel am Samstag zurück, als er auf den schlechter werdenden Straßen um Grip kämpfte, nachdem er den ersten Tag als Zweiter beendet hatte. Er hatte 52,6 Sekunden Rückstand auf Tänak.

Breen hielt Elfyn Evans auf der letzten Prüfung in Schach, nachdem der Waliser auf der vorletzten Etappe bis auf 3,6 Sekunden herankam. Der endgültige Abstand zwischen den beiden betrug 8,9 Sekunden. Der Japaner Takamoto Katsuta rundete die Top Sechs in einem weiteren Yaris ab.

Auf dem Podium wurde der finnischen Rallye-Größe Hannu Mikkola Tribut gezollt. Der Weltmeister von 1983 und dreimalige Vizeweltmeister starb am Freitag und die finnische Luftwaffe leitete die Ehrungen mit einem F18 Hornet Vorbeiflug ein.

Die WRC zieht weiter zur Asphalt-Rallye Kroatien für Runde drei, die vom 22. bis 25. April in Zagreb ausgetragen wird.

FIA World Rally Championship / WRC Arctic Rally Finland Powered by CapitalBox / Tänak seals win

Final positions
1. O Tänak / M Järveoja EST Hyundai i20 2hr 03min 49.6sec
2. K Rovanperä / J Halttunen FIN Toyota Yaris +17.5sec
3. T Neuville / M Wydaeghe BEL Hyundai i20 +19.8sec
4. C Breen / P Nagle IRL Hyundai i20 +52.6sec
5. E Evans / S Martin GBR Toyota Yaris +1min 01.5sec
6. T Katsuta / D Barritt JAP Toyota Yaris +1min 37.8sec

FIA World Rally Championship (after round 2 of 12)
1. K Rovanperä 39pts
2. T Neuville 35
3. S Ogier 31
4. E Evans 31
5. O Tänak 27

Foto: Jaanus Ree / Red Bull Content Pool

Küs Team Bernhard verpflichtet Titelverteidiger Christian Engelhart

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Bernhard
Christian Engelhart fährt 2021 für KÜS Team Bernhard

Prominenter Neuzugang beim Küs Team Bernhard: Der Rennstall des zweimaligen Le-Mans-
Siegers und FIA-Langstrecken-Weltmeisters Timo Bernhard verpflichtet für das ADAC GT Masters
Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg). Der Deutsche wird sich einen Porsche 911 GT3 R
mit Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (22/A) teilen. Dieses Geheimnis lüftete das Team am
Sonntag exklusiv in der aktuellen Folge von PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk. Die
Deutsche GT Meisterschaft trägt vom 14.–16. Mai in Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle
Rennen werden live und in voller Länge vom neuen TV-Partner NITRO übertragen.

Siege und Titel als Ziel

Engelhart ist einer der erfolgreichsten Piloten im ADAC GT Masters. Im vergangenen Jahr gewann er
zusammen mit Michael Ammermüller im Porsche von SSR Performance erstmals die Fahrerwertung.
Insgesamt hat der Bayer schon 15 Rennsiege in der Meisterschaft eingefahren. Partner Preining holte
2019 in seiner Debütsaison auf Anhieb einen Sieg. „Das ADAC GT Masters ist auch in diesem Jahr die
Speerspitze unserer zahlreichen Motorsport-Programme, in dieser Top-Liga möchten wir unsere
Leistungsfähigkeit als Team zeigen“, sagt Teamchef Timo Bernhard. „Mit Christian haben wir den
aktuellen Meister verpflichten können, der mit Thomas, der gerade frisch zum Porsche-Werksfahrer
befördert worden ist, ein sehr schlagkräftiges Duo bilden wird. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir hier um Top-Positionen kämpfen werden. Auch die Aufwertung des Championats mit Prädikat und dem Titel des Deutschen GT-Meisters sehe ich ausgesprochen positiv.“
Titelverteidiger Christian Engelhart ist in seinem neuen Rennstall bereits angekommen: „Als Timo und
ich uns im Winter unterhalten haben, haben wir schnell gemerkt, dass das eine gute Geschichte wäre.
Zusammen wollen wir in diesem Jahr um Siege und Titel kämpfen – dafür werden wir gemeinsam hart arbeiten. Die Team-Bernhard-Familie hat mich auch schon herzlich aufgenommen und mit Thomas habe ich einen superschnellen Teamkollegen, den ich aus den vergangenen Jahren bereits kenne. Jetzt kann ich es kaum erwarten loszulegen.“
Thomas Preining freut sich über seine Rückkehr in das ADAC GT Masters: „Ich bin ja 2019 schon eine
Saison im ADAC GT Masters gefahren, da habe ich noch eine Rechnung offen. Im Moment arbeite ich
zu Hause, um mich bestmöglich auf die Saison vorzubereiten. Ich bin viel im Simulator, um schon im
Vorfeld alles aus mir rauszuholen, damit ich von Anfang an dabei bin und hoffentlich um Siege
kämpfen kann. Das Wichtigste wird sein, dass wir als Team so schnell wie möglich zusammenfinden
und gut gemeinsam arbeiten können. Darüber mache ich mir aber keine Sorgen. Ich denke, dass wir
die Vorsaison-Tests neben den Set-up-Arbeiten hauptsächlich dazu nutzen werden, um uns gegenseitig gut kennenzulernen und das Teambuilding voranzutreiben. Ich bin sicher, dass wir ein starkes Team sind. Wir haben einen wirklich guten Ingenieur, Christian und ich kennen uns relativ gut, ich freue mich darauf, das Auto mit ihm zu teilen. Ich glaube, wir sind ein starkes Line-up, da ist vieles möglich. Wir müssen nur darauf achten, keine Fehler zu machen, keine Nuller zu schreiben und immer konstant schnell zu sein. Dann stehen uns alle Türen offen.“

Teaminterne Neuerungen

Neben den Fahrern gibt es weitere Änderungen im Küs Team Bernhard. Timo Bernhard steht erstmals
seine Schwester Jennifer Leising zur Seite und übernimmt die Organisation und das Teammanagement.
Neu sind auch die Startnummern für die beiden Bernhard-Porsche: Engelhart und Preining werden in
dieser Saison den „Elfer“ mit der Startnummer 75 pilotieren, das Schwesterauto, dessen Piloten später bekannt gegeben werden, startet mit der 74. Mit der Nummer 75 erinnert das Team an seine Wurzeln: 1975 startete Rüdiger Bernhard, der Vater von Timo Bernhard, seine Motorsportaktivitäten.
Modifiziert worden ist auch das Design der Rennwagen. Es wurde aufgefrischt, großer Wert wurde
aber darauf gelegt, dass die Identität und Geschichte des Teams nicht verloren geht.

Bekanntes Fahrerduo in der ADAC GT4 Germany

Wie im Vorjahr bringt das Küs Team Bernhard in der ADAC GT4 Germany einen Porsche 718 Cayman
GT4 MR an den Start. Auch beim Pilotenduo setzt der Rennstall auf Bewährtes: Alexander Tauscher
(18/Mitterfels) und Levi O’Dey (16/Jülich) bestreiten nach Platz zwei in der Pirelli-Junior-Wertung 2020 ihre zweite Saison mit dem Team aus Bruchmühlbach-Miesau.
„Ich bin sehr happy, dass wir mit unseren jungen Talenten in der ADAC GT4 Germany weitermachen“,
freut sich Timo Bernhard. „Beide haben in der vergangenen Saison sehr viel Potenzial gezeigt. Alex
hatte sein Highlight mit dem gewonnenen Start beim Finale und Levi fiel besonders durch seine
konstant schnellen Runden auf Podiumsniveau auf. Dieses Potenzial möchten wir als Team weiter
ausbauen.“

ENDURO4YOU NEWS: PRODUKTE DES MONATS MÄRZ 2021

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Enduro4you

Enduro4you führt für Sie im Enduro und MX Shop nahezu alles an Teilen, Schmierstoffen, Bekleidung, Reifen, Mousse, Ketten, Kettenrädern diese können im Geschäft in Großolbersdorf und natürlich alles weitere an nützlichem Zubehör für Ihr Hobby online und eben auch offline erworben werden. Der Onlineshop ist unter https://www.enduro4you.de/ erreichbar.

Hier nun die Artikel im Monat März:

Auch für den März gibt es einiges an neuem bei Enduro4you. Neu ist der S3 Auslasssteuerung Regler für KTM, Husqvarna und Gas Gas. Auch andere neue S3 Teile sind dazugekommen. Auch neue coole CNC Abdeckungen für Braketec Armaturen der GG Modelle.https://www.enduro4you.de/search?q=s3&sort=relevance&page=2

Mit ET-Racing kommen coole Teile und geniale Scheinwerfer neu ins Sortiment. Mehr Ausleuchtung mit LED Scheinwerfern geht nicht und das Made in EU.https://www.enduro4you.de/search?q=et-racing

Made in EU und einfach feine CNC Teile sind die neuen Bi-Metal Kettenräder von S-Teel aus Belgien.https://www.enduro4you.de/search?q=bi-metal

Neu von X-Grip ist das Moussebohrer Set zum Aufbohren von Harten Mousse. Drei verschiedene Stärken sorgen dafür das man so viel bohren kann wie man möchte.https://www.enduro4you.de/p/x-grip-moussebohrer-im-set

Ebenso neu von X-Grip sind die No-Slip Sitzbezüge.https://www.enduro4you.de/p/x-grip-no-slip-sitzbezug-fuer-enduro-und-mx-universell-passend

Neue Teile in Hülle und Fülle auch für die neuen GG Modelle zum Bsp. der X-Grip Auspuff
https://www.enduro4you.de/p/x-grip-auspuffbirne-gas-gas-250-300-ab-2021sowie der neue Rahmenschutz.https://www.enduro4you.de/p/acerbis-x-grip-rahmenschutz-fuer-gasgas-ab-2021

Tänak baut Arktis-Rallye-Führung aus, während Ogier am Samstag verzweifelt

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Tänak

Ott Tänak hat die zweite Etappe der Arctic Rally Finland Powered by CapitalBox am Samstag gemeistert und geht mit einem deutlichen Vorsprung in das Finale am Sonntag.

Der Este gewann drei der sechs superschnellen Schnee- und Eistests in einem Hyundai i20, um den Doppelsieg der ersten Etappe vom Freitag zu wiederholen. Er führt mit 24,1 Sekunden vor Kalle Rovanperä und hat noch zwei weitere Prüfungen bei dieser zweiten Runde der FIA World Rally Championship vor sich.

Seine Freude stand im Gegensatz zu der Enttäuschung von Weltmeister Sébastien Ogier. Der Meisterschaftsführende vergrub seinen Toyota Yaris 200 Meter vor dem Ende der letzten Prüfung in einer Schneewehe und stürzte von der Spitze, während er 20 Minuten lang darum kämpfte, ihn wieder auszugraben.

Tänak baute seinen Vorsprung auf 23,6 Sekunden aus, nachdem er zwei der drei Prüfungen des heutigen Vormittags bei perfekten Winterbedingungen in den Wäldern Lapplands gewonnen hatte. Am Nachmittag hielt er den finnischen Youngster und einen schnell aufholenden Thierry Neuville in Schach und brachte sich damit in eine starke Position.

“Heute Nachmittag ging es nur darum, durchzukommen und wir haben keine Fehler gemacht”, sagte Tänak. “Heute Morgen haben wir noch ein bisschen gepusht, aber heute Nachmittag war es wichtig, einfach durchzukommen. Die letzte Prüfung war ziemlich stressig, aber für uns gab es keinen Grund zu pushen.”

Trotz der über Nacht vorgenommenen Set-up-Änderungen an seinem Yaris blieb Rovanperä frustriert über die Balance seines Autos. Nachdem er die vorletzte Prüfung gewonnen hatte, geriet er in der letzten Prüfung unter heftigen Druck durch einen angreifenden Neuville.

Die Reifenstrategie des Belgiers funktionierte perfekt und er war mit mehr als 12 Sekunden der Schnellste und verkürzte den Vorsprung von Rovanpera auf 1,8 Sekunden. Es war ein besserer Nachmittag für Neuville, der zuvor Mühe hatte, die Ansagen seines Beifahrers Martijn Wydaeghe über dem Motorgeräusch seines i20 zu hören.

Teamkollege Craig Breen fand das Reifenmanagement schwieriger, als sich die Bedingungen am Nachmittag verschlechterten. Mit gefrorenem Kies, der durch das Eis stach, und losem Schnee auf der Oberfläche fiel der Ire auf den vierten Platz zurück, mit fast 30 Sekunden Rückstand auf Neuville.

Toyotas Elfyn Evans durchbrach Tänaks Serie von Etappensiegen am Vormittag, aber auch der Waliser hatte Probleme mit seinen Reifen und gab zu, dass er oft zu vorsichtig war. Er lag 10,1 Sekunden hinter Breen.

Oliver Solberg übertraf bei seinem WRC World Rally Car Debüt alle Erwartungen. Der 19-Jährige wurde auf der Eröffnungsprüfung beeindruckender Dritter und kehrte als Sechster zur Basis in Rovaniemi zurück – obwohl er vor der letzten Prüfung seine Brille verlor!

Das Finale am Sonntag besteht aus zwei Durchgängen der 22,47 km langen Aittajärvi-Prüfung, südlich von Rovaniemi. Der zweite Durchgang bildet die Live-TV-Wolf-Power-Stage, bei der es für die besten fünf Fahrer und Hersteller Bonuspunkte zu holen gibt.

FIA World Rally Championship / WRC Arctic Rally Finland Powered by CapitalBox / Tänak stretches lead

Leading positions after Saturday
1. O Tänak / M Järveoja EST Hyundai i20 1hr 43min 32.1sec
2. K Rovanperä / J Halttunen FIN Toyota Yaris +24.1sec
3. T Neuville / M Wydaeghe BEL Hyundai i20 +25.9sec
4. C Breen / P Nagle IRL Hyundai i20 +53.4sec
5. E Evans / S Martin GBR Toyota Yaris +1min 03.5sec
6. O Solberg / S Marshall SWE Hyundai i20 +1min 26.8sec

Foto: Jaanus Ree / Red Bull Content Pool

Grünes Licht für die NLS Saison 2021

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NLS
NLS 2. Lauf 2020, 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, Nürburgring-Nordschleife - Foto: Gruppe C Photography; #98 BMW M6 GT3, ROWE RACING: Alexander Sims, Nick Yelloly

Die Nürburgring Langstrecken-Serie NLS findet 2021 wie geplant statt. „Das bedeutet Planungssicherheit für unsere Teams und einer Vielzahl an Unternehmen rund um den Nürburgring, die direkt oder indirekt vom Motorsport leben“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns auf eine möglichst reibungslose Saison.“

Grundlage für die Ausrichtung der Veranstaltungen ist das Hygienekonzept der VLN, das im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmal angepasst wurde sowie die Einhaltung der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Um das Infektionsrisiko weiter zu minimieren, ist der Zutritt zum Fahrerlager künftig Personen vorbehalten, die einen negativen Corona- Test nachweisen können. Im kompletten Fahrerlager – unter freiem Himmel und in allen Räumen – ist das Tragen von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) vorgeschrieben. Weiterhin werden Kontakte weitestgehend minimiert und die Abläufe dementsprechend angepasst. Änderungen am Konzept sind situationsabhängig jederzeit möglich. Vorerst nicht mehr zum Einsatz kommt in diesem Jahr die Corona-Boxengasse.

Der inoffizielle Startschuss für die NLS-Saison 2021 fällt am 20. März beim traditionellen Vorsaisontest. Eine Woche später, am 27. März, schaltet dann bei der 66. ADAC Westfalenfahrt zum ersten Mal die Startampel auf Grün. Gemäß der aktuell geltenden Vorgaben für Sportveranstaltungen, sind Zuschauer auch 2021 vorerst nicht zugelassen. „Hier arbeiten wir gemeinsam mit dem Nürburgring an Lösungen“, sagt Stephani.

Foto: Gruppe C Photography