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Sonntag, März 3, 2024
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MOTOZ Superenduro WM: Super Enduro England – Newcastle – Billy Bolt dominiert und krönt sich vorzeitig zum Weltmeister

Die Spannung war greifbar, als die Super Enduro-Weltmeisterschaft in Newcastle, der Heimatstadt von Billy Bolt, an einem aufregenden Wochenende ihren Höhepunkt erreichte. Bolt, ein Name, der in der Welt des Enduro-Rennsports eine Legende ist, trat vor heimischem Publikum an, um seinen Anspruch auf den Weltmeistertitel zu festigen.

Super Pole:

In der Super Pole lieferten sich die Fahrer eine beeindruckende Vorstellung. Will Hore zeigte einen schnellen Lauf mit einer Zeit von 35,4 Sekunden, gefolgt von Diego Viera mit 36,255 Sekunden und Mitch Brightmoore mit 36,244 Sekunden. Eddie Karlson kämpfte, wurde aber von einem Fehler in der Matrix gebremst, der ihn eine gute Superpole kostete und eine Zeit von 46,27 Sekunden einbrachte. Manuel Lettenbichler hatte Pech mit einem Sturz aus dem Steinfeld heraus und kam auf 43,273 Sekunden.

Jonny Walker setzte alles auf eine Karte, um Billy Bolt hinter sich zu lassen, spürte aber den Druck von Billy Bolt und machte einen kleinen Fahrfehler was ihm dennoch einen superschnellen Lauf von 34,355 Sekunden bescherte.

Billy Bolt zeigte jedoch, warum er den Besten gehört. Mit einem souverän starken Start in seine Weltmeisterrunde überquerte er trotz eines kleinen Fehlers die Ziellinie in einer beeindruckenden Zeit von 34,264 Sekunden. Diese Leistung sicherte ihm die entscheidenden Superpole-Punkte und krönte ihn vorzeitig zum Weltmeister.

Nationale Klasse:

Die Rennen waren atemberaubend und voller Action, als die Fahrer in der nationalen Klasse gegeneinander antraten. Im ersten Lauf zeigte der Hard Enduro-Legende Paul Bolton seine beeindruckende Fahrkunst, aber Jack Price sicherte sich den Holeshot und behielt die Führung bis zum Schluss. Trotz eines Sturzes von Jack Price musste sich Bolton auf mit dem zweiten Platz zufrieden geben, gefolgt von Dec Bullock.

Ergebnis national lauf 1:

  1. Jack Price (sherco)
  2. Paul Bolton (beta)
  3. Dec Bullock (Beta)

Im zweiten Lauf, im „Reverse Grid“ sorgte Jamie Louis für einen aufregenden Beginn, während Jack Price und Paul Bolton das Feld von hinten aufrollten. Doch es war ein atemberaubender Schlussspurt, als Price in der letzten Runde die Führung übernahm und Bolton knapp hinter sich ließ.

Ergebnis national lauf 2:

  1. Jack Price (sherco)
  2. Paul Bolton (beta)
  3. Bert Boam (gasgas

Overall Ergebnis national:

  1. Jack Price (sherco)
  2. Paul Bolton (beta)
  3. Dec Bullock (Beta)

Junioren – Ashton Brightmore triumphiert

In einer mitreißenden und actiongeladenen Super Enduro Junioren-Weltmeisterschaft hat Ashton Brightmore seine Dominanz eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit beeindruckendem fahrerischen Talent und einer unerschütterlichen Entschlossenheit auf der Strecke sicherte sich Brightmore nicht nur den Titel, sondern setzte auch ein deutliches Zeichen in der Welt des Super Enduros und machte es seinem Bruder nach.

In einem nervenaufreibenden Start des Rennens setzte Milan Schmüser ein eindrucksvolles Statement, indem er den Holeshot eroberte und die Führung übernahm. Doch seine Dominanz wurde schnell von Ash Brightmore herausgefordert, der entschlossen war, sich an die Spitze zu kämpfen. Ein intensiver Kampf entbrannte zwischen Brightmore und Schmüser, der in einem Augenblick des Zufalls endete und Brightmore auf den dritten Platz zurückwarf.

Währenddessen wurde der bisher führende Schmüser und der Zweitplatzierte, Suff Sella, vom Druck des Briten wieder erfasst. Es entwickelte sich ein atemraubendes Duell zwischen den Fahrern, bei dem Brightmore mit einem genialen Fahrmanöver in der entscheidenden Phase des Rennens, nur 2 Minuten vor Ablauf der Renndistanz, erneut die Führung übernahm.

Hinter Brightmore entfaltete sich ein fesselnder Zweikampf zwischen Schmüser und Sella, der die Zuschauer auf der ganzen Strecke in Atem hielt. Doch in der letzten Runde betrat Roman Lischka die Bühne und sicherte sich den zweiten Platz, gefolgt von Schmüser auf dem dritten Platz.

Ergebnis Junioren Lauf 1:

  1. Ashton Brightmore (gasgas)
  2. Roman Lischka (ktm)
  3. Milan Schmüser (sherco)

Im zweiten Rennen zeigte Milan Schmüser erneut seine Stärke, indem er den Holeshot sicherte. Doch ein direkter Sturz warf ihn zurück, während Ash Brightmore mit einem beeindruckenden Start die Führung übernahm. Suff Sella folgte ihm auf dem zweiten Platz, gefolgt von Roman Lischka. Ein Fahrfehler von Lischka ermöglichte es Schmüser, sich auf den dritten Platz vorzuarbeiten. Ein intensives Duell zwischen Sella und Schmüser bestimmte das Rennen, doch am Ende war es erneut Brightmore, der als Sieger hervorging und es seinem Bruder mit dem Junioren-Weltmeisterschaftstitel nachmachte.

Ergebnis Junioren Lauf 2:

  1. Ashton Brightmore (GasGas)
  2. Suff Sella (KTM)
  3. Serra Marc Fernandez (KTM)

Im dritten und entscheidenden Rennen des Wettbewerbs sicherte sich Schmüser erneut den Holeshot, doch Sella übernahm schnell die Führung. Brightmore kämpfte sich zur Rennhalbzeit an Schmüser vorbei und setzte Sella unter Druck. In einer letzten dramatischen Runde gelang es Brightmore, Sella zu überholen und sich seinen dritten Sieg zu sichern.

Mit diesen herausragenden Leistungen sicherte sich Ashton Brightmore souverän nicht nur den Titel des Junioren-Weltmeisters im Super Enduro, sondern auch den Tagessieg beim Heim-GP. Seine fahrerische Brillanz und sein unerschütterlicher Kampfgeist machen ihn zu einem würdigen Champion, der zweifellos eine glänzende Zukunft in dieser aufregenden Sportart vor sich hat.

Overall Ergebnis Junioren: 

  1. Ashton Brightmore (GasGas)
  2. Suff Sella (KTM)
  3. Roman Lischka (KTM)

Airoh Holeshot Avard: Milan Schmüser (Sherco)

Prestige – Billy zum Hattrick vor Heimpublikum 

Der erste Prestige Lauf versprach von Beginn an Spannung und Adrenalin pur. Als die Startflagge fiel, war es Billy Bolt, der den Holeshot holte, gefolgt von einem furiosen Start von Jonny Walker, der sich sofort hinter ihm positionierte. Doch bereits in den ersten Metern offenbarte sich die Unberechenbarkeit des Parcours, als Bolt einen entscheidenden Fehler in der Matrix beging, was Walker die Chance eröffnete, die Führung zu übernehmen.

Walker schien zunächst unaufhaltsam, während Bolt angesichts seines Patzers zu kämpfen schien. Doch der erfahrene und frisch gebackene Weltmeister bewies Nervenstärke und Konzentration, als er in der nächsten Matrix seinen Kontrahenten überholte und die Spitzenposition zurückgewann. Es entwickelte sich ein nervenaufreibendes Duell zwischen den beiden Spitzenfahrern, das die Zuschauer am Rand ihrer Sitze hielt.

Währenddessen tobte hinter den beiden Führenden ein packendes Gefecht um den dritten Platz zwischen Mitch Brightmoore und Manuel Lettenbichler. Beide Fahrer lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen voller spektakulärer Manöver und riskanter Überholungen, das letztendlich mit einem knappen Vorsprung für Brightmoore endete, der sich damit den begehrten dritten Platz sicherte.

Das Ergebnis des Prestige Laufs 1 lautet wie folgt:

1. Billy Bolt (Husqvarna)

2. Jonny Walker (Beta)

3. Mitch Brightmoore (GasGas)

Nach dem ersten Lauf äußerte sich Jonny Walker zu seinem Auftritt und gab zu, dass er schnell müde geworden sei. Er betonte die Tücke der Strecke, aber auch die Begeisterung über die großartige Unterstützung der Fans. Mit Blick auf den nächsten Lauf zeigte er sich zuversichtlich, direkt vom Start weg das Tempo anzugeben und sich erneut in die Spitze zu kämpfen.

Im zweiten Lauf  war es diesmal Manuel Lettenbichler, der einen super Start hinlegte und und sich mit einem beeindruckenden Holeshot an die Spitze des Feldes setzte, gefolgt von Diego Viera, der sich ebenfalls stark positionierte. Jonny Walker, der bereits im ersten Lauf eine beeindruckende Leistung gezeigt hatte, fand sich zu Beginn der zweiten Runde bereits auf dem dritten Platz wieder, während Billy Bolt ungewohnt auf dem siebten Platz lag.

Doch Bolt, der im ersten Lauf bereits seine Nervenstärke bewiesen hatte, zeigte erneut sein Können und kämpfte sich bereits zur Rennhalbzeit auf den zweiten Platz vor. Das Rennen entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Duell zwischen den beiden Athleten. In den letzten Runden des Rennens lieferten sich Walker und Bolt ein packendes Duell, wobei beide Fahrer mehrere Fehler machten, die das Rennen noch spannender gestalteten. Doch am Ende behielt Billy Bolt die Oberhand und sicherte sich mit einer beeindruckenden Leistung den Sieg.

Auch Lettenbichler konnte von einem unglücklichen Moment von Jonny Walker in der letzten Runde profitieren und sicherte sich somit den zweiten Platz, während Walker trotz eines starken Rennens letztendlich mit dem dritten Platz Vorlieb nehmen musste.

Das Ergebnis des Prestige Laufs 2 lautet wie fol:

1. Billy Bolt (Husqvarna)

2. Manuel Lettenbichler (KTM)

3. Jonny Walker (Beta)

Erneuter Nervenkitzel und packende Duelle im dritten Prestige lauf. Erneut war es Manuel Lettenbichler, der einen fulminanten Start hinlegte und sich mit einem beeindruckenden Holeshot an die Spitze setzte. Doch Billy Bolt, der bereits in den vorherigen Läufen seine Klasse unter Beweis gestellt hatte, ließ sich nicht lange bitten und zog sofort an Letti vorbei, um die Führung zu übernehmen.

Auf dem dritten Platz reihte sich der talentierte Pole, Olzowy, ein, der ebenfalls eine starke Leistung zeigte. Bolt baute seine Führung kontinuierlich aus und zeigte dabei seine Weltmeisterqualitäten, während hinter ihm ein erbitterter Kampf um die weiteren Podiumsplätze entbrannte.

Kurz vor Rennende sorgte ein Sturz von Billy Bolt für Spannung, als Lettenbichler sich ans Hinterrad des Führenden klemmte und auf eine Chance zum Überholen lauerte. Doch Bolt bewies einmal mehr seine Klasse, indem er besser durch die überrundeten Fahrer navigierte und somit seine Führung behauptete.

Mit einer dominanten Vorstellung komplettierte Billy Bolt den Hattrick und sicherte sich seinen dritten Sieg an diesem Tag, während Manuel Lettenbichler trotz einer starken Leistung mit dem zweiten Platz vorliebnehmen musste. Jonny Walker komplettierte das Podium auf dem dritten Platz.

Das Ergebnis des Prestige Laufs 3 lautet wie folgt:

1. Billy Bolt (Husqvarna)

2. Manuel Lettenbichler (KTM)

3. Jonny Walker (Beta)

Billy Bolt demonstrierte somit eindrucksvoll seine Dominanz auf der Strecke und sicherte sich mit einer souveränen Leistung den Hattrick. Mit packenden Duellen und einem spannenden Rennverlauf bot der Prestige Lauf 3 den Zuschauern ein unvergessliches Spektakel und versprach einen fesselnden Abschluss einer aufregenden Rennserie.

Nach der Siegerehrung wurden Bastien und Alain Blanchard nach 12 Jahren als Superenduro Promotor verabschiedet. Ab der Saison 2025 übernimmt ein neuer Promotor aus Polen.

Text: Marcel Teucher

Fotos: Future7Media

Breaking News: Sydow gewinnt DEM Auftakt in Tucheim

Einen Frühstart legte die Deutsche Enduro Meisterschaft in diesem Jahr hin. Heute fand der Saisonauftakt der Deutschen Enduroprädikatsklassen in Tucheim statt. Trotz Befürchtungen wegen der vielen Regenfälle der letzten Wochen, präsentierte sich der sandige Boden in bester Kondition.

Dies traf auch auf Jeremy Sydow zu, der den Saisonauftakt nach belieben dominierte und nur eine Sonderprüfung an Chris Gundermann abgeben musste.
Auch die vielen Internationalen Teilnehmer kamen Sydow nicht nahe.

Die Klassensiege gingen an:

E1: Jeremy Sydow

E2: Davide von Zitzewitz

E3: Matyas Chlum

Junioren1: Gustav Mähler

Junioren2: Felix Melnikoff

Ergebnisse: https://zeitnahme-dataservice.de/tucheim2024/main.html

Racebericht folgt…

[ Fotogalerie/Bestellmöglichkeit ]

Fotos aller Teilnehmer vorhanden. Anfragen mit Angabe der Startnummer und des Namens per E-Mail an info@dg-design.net senden. Vorschaufotos werden unverbindlich zugesendet.

Fotos: DG Design / Denis Günther

Fokus auf Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz: DTM führt Testbeschränkung ein

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Der ADAC setzt seinen Weg fort, die Strukturen in der DTM zukunftsorientiert und nachhaltig zu gestalten. Für die Saison 2024 wird das private Testen für Fahrer und Rennställe der DTM limitiert. Die Testbeschränkungen gelten ab sofort und bis zum Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (18. bis 20. Oktober). Die Maßnahmen wurden gemeinsam mit den Teams erarbeitet und verfolgen klare Ziele: Die Vorreiterrolle der Serie in Bezug auf nachhaltigen Motorsport stärken sowie die Kosteneffizienz der Teams erhöhen.

„Unseren Teilnehmern ist eine Beschränkung von Testfahrten unter wirtschaftlichen Aspekten ein wichtiges Anliegen und für die DTM ist es für eine nachhaltige Entwicklung der Serie unerlässlich. Angesichts steigender Preise für den Einsatz der Fahrzeuge ist eine Einschränkung von Tests ein effektives Mittel, um Kosten für die Teilnehmer kurzfristig zu reduzieren. Eine Testbeschränkung sorgt auch für mehr Chancengleichheit in der DTM“, erklärt ADAC Motorsportchef Thomas Voss die neu eingeführte Regelung.

DTM-Teams müssen alle geplanten Testaktivitäten ab sofort bei der DTM anmelden. Die Teams dürfen auf maximal fünf Rennstrecken private Testfahrten für die DTM durchführen, dies trifft auch Rennstrecken zu, die nicht Teil des DTM-Kalenders sind. Im Rahmen dieser Tests dürfen DTM-Fahrer maximal an fünf Tagen private Testfahrten absolvieren. Pro Testtag sollen dabei maximal drei Sätze Reifen genutzt werden. In der Rennwoche sind private DTM-Tests auf der jeweiligen Strecke grundsätzlich nicht zugelassen. Von den Testbeschränkungen ausgenommen sind Veranstaltungen oder offizielle Testtage anderer Serien, sowie Testeinsätze, bei denen die DTM-Reifen von Serienpartner Pirelli nicht genutzt werden. Darüber hinaus gibt es Ausnahmen für Rollouts oder andere Fahraktivitäten, über die im Zweifelsfall das DTM-Sporting-Board entscheidet.

Foto: Gruppe C Photography

Enduro4You Produkte des Monats März 2024

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Enduro4you führt für Sie im Enduro und MX Shop nahezu alles an Teilen, Schmierstoffen, Bekleidung, Reifen, Mousse, Ketten, Kettenrädern diese können im Geschäft in Großolbersdorf und natürlich alles weitere an nützlichem Zubehör für Ihr Hobby online und eben auch offline erworben werden. Der Onlineshop ist unter https://www.enduro4you.de/ erreichbar.

Hier nun die Artikel im Monats März

Das neueste an Mousse präsentiert X-Grip mit den anpassbaren EXX Mousse

https://www.enduro4you.de/search?q=mousse+exx

Endlich wieder lieferbar sind Bolt MX Gloves von S3

https://www.enduro4you.de/p/s3-billy-bolt-collection-handschuhe-pink-blue-yellow

Komplett reduziert sind Scott Amplifier Brillen zum Kampfpreis. Mit Amplifier Gläsern sieht man einfach besser. Vor allem Konturen und bei schnellen Lichtwechseln.

https://www.enduro4you.de/search?q=amplifier+wintersale

Aufgestockt wurde auch der Bestand an OneGripper Bezügen

https://www.enduro4you.de/c/markenshops/onegripper-shop

Neu sind viele S3 Pipes zum Frühlingshaften Sonderpreis! Sinnbildlich die 24er Anlage in Works Optik

https://www.enduro4you.de/p/s3-factory-auspuffbirne-passend-fuer-ktm-husqvarna-exc-te-250-300-ab-2024-gas-gas-ab-2024-works

Den Full Carbon TLD Helm gibt es zum komplett reduzierten Preis wie viele andere TLD Helme

https://www.enduro4you.de/p/troy-lee-design-se5-carbon-helm-mips-omega-black-fluo-yellow

Stabile Nenngelder, Penalty-Lap, neue Wertungen und VLN-Treuepaket für Teilnehmer

Die Ausschreibung der Nürburgring Langstrecken-Serie 2024 steht ab sofort in vollständiger Fassung online unter VLN.de zur Verfügung – vorbehaltlich der Genehmigung durch den Deutschen Motor Sport Bund (DMSB). Die Änderungen gegenüber dem Vorjahr sind marginal.

„Es gab keinen Grund, in unserer Ausschreibung viele Anpassungen vorzunehmen. Der Status Quo war bereits 2023 sehr gut“, sagt Mike Jäger, Geschäftsführer der VLN. „Das Wichtigste für unsere Teilnehmer ist, dass es uns gelungen ist, die Nenngelder stabil zu halten.“ In der kleinsten Kategorie (V3, V4, SP2, SP3 und SP4) beträgt die Anhebung lediglich 20 Euro, in der größten (SP9, SP-X und SP-Pro) nur 190 Euro. „Wir liegen mit diesen minimalen Anpassungen – 1,69 Prozent in der kleinsten Kategorie und 3,65 Prozent in der größten – deutlich unter der letztjährigen Inflationsrate“, so Jäger.

Nachdem die sogenannte Penalty-Lap im ADAC GT Masters und der DTM erfolgreich etabliert wurde, setzt nun auch die NLS auf diese Möglichkeit, kleinere Vergehen der Teilnehmer im Rennen zu ahnden. Zwischen Kurve eins und zwei befindet sich auf der rechten Seite der Strecke eine 50 Meter lange Zone, die auf Anweisung mit einer Maximalgeschwindigkeit von 60 km/h durchfahren werden muss. Die Ziellinie darf nach Verkündung der Strafe und vor dem Durchfahren der Penalty-Zone maximal einmal überfahren werden. „Die Penalty-Lap hat sich seit ihrer Einführung im ADAC GT Masters 2021 als sehr nützliche Maßnahme erwiesen“, sagt Christian Vormann, Leiter Sport der VLN und permanenter Renndirektor. „Die Rennleitung hat so die Möglichkeit, einen Fahrer für ein geringfügiges Vergehen unmittelbar zu bestrafen. Neben der Penalty-Lap, die auch im Reglement verankert ist, wurde zudem im Dialog mit den Protagonisten die Strafen der NLS angeglichen. Hierzu gibt es in Kürze weitere Infos.“

Neue Wertungen für Gentlemen und Fahrzeuge mit Goodyear Reifen

In der Gentleman-Trophäe werden künftig Fahrer mit Geburtsjahrgang 1973 und älter berücksichtigt. Die Wertung ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. An Teams, die auf Reifen von NLS-Partner Goodyear setzen, richtet sich der ‚Goodyear Wingfoot Award‘. Die drei bestplatzierten eingeschriebenen Goodyear-Teams in der Jahreswertung werden mit exklusiven Pokalen und einem Preisgeld in Höhe von zusammen 3.000 Euro bedacht.

Lohnt sich: das neue VLN-Treuepaket für Teams

Teams, die regelmäßig an den Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie teilnehmen, haben mit dem neuen VLN-Treuepaket die Möglichkeit, Vorzüge zu genießen. Dies umfasst einen Rabatt von 10 Prozent auf die Probe- und Einstellfahrten der VLN, zwei permanente Gasttickets, sechs Parkscheine, eine weitere Gratis-Person bei der großen ‚Night of Champions‘ am Saisonende sowie ein kostenloses NLS-Jahrbuch. „Viele Teams sind schon lange in der NLS am Start und machen die Serie zu dem, was es heute ist“, sagt Jäger. „Mit unserem neuen Treuepaket möchten wir mit attraktiven Konditionen ‚Danke‘ sagen.“

Die Nürburgring Langstrecken-Serie startet am 6. und 7. April mit einem Double-Header in ihre 48. Saison.

Foto: Gruppe C Photography

Hält die Stark Varg einen Renntag durch?

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In der Diskussion über E-Bikes taucht immer wieder die Frage auf, ob diese überhaupt ohne Akkuwechsel durch einen Renntag kommen. Busty Wolter hat es mit der Stark Varg einfach ausprobiert!

Ist ein Verbrenner leer gefahren, tankt man ihn mit einem Benzinkanister innerhalb weniger Augenblicke wieder auf und kann weiterfahren. Bei einem Elektro-Motorrad hat man nur zwei Möglichkeiten: wieder aufladen oder Akkuwechsel. Für Fahrer, die an einem Rennen teilnehmen wollen, ist es wichtig zu wissen, ob sie mit einem E-Bike wie der Stark Varg überhaupt durch einen kompletten Renntag kommen.

Bei der Stark Varg ist ein Akkuwechsel nicht Teil der Konzeption, wenn auch möglich.

Busty Wolter hat im spanischen Polea Camp, dem Dirtbike-Gelände des Bultaco-Gründers unweit von Barcelona, mit der Stark eine Rennsimulation für Hobby- und Regio-Crosser mit freiem Training, Zeittraining und Renndistanzen durchgeführt.

Herausgekommen sind einige interessante Erkenntnisse, die er im neuen Testvideo auf dem Weber-Werke YouTube-Kanal präsentiert. Auf der Supercross-Strecke des Polea Camp haben zeitgleich die Stark Future Werksfahrer Justin Bogle und Jorge Zaragozza Fahrwerks-Tests durchgeführt, wovon das Video ebenfalls Einblicke hinter die Kulissen und auf die Action auf der Strecke bietet.

Neues Team, neue Marke: Engstler startet in zweite DTM-Saison

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Angriff mit dem italienischen Stier. Luca Engstler geht in der kommenden DTM-Saison für das Team Lamborghini Liqui Moly auf Punktejagd. Der gebürtige Wiggensbacher pilotiert einen Lamborghini Huracán GT3 Evo2 und komplettiert neben dem bereits bestätigten Lamborghini-Werksfahrer Christian Engelhart (Starnberg) das Aufgebot vom Grasser Racing Team. Für den 23-jährigen Engstler beginnt vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben die zweite Saison in der DTM.

„Ich bin mega happy, dieses Jahr wieder in der DTM dabei zu sein und das mit einem Team wie GRT. Wir haben ein top Paket und ich kann mich kommende Saison voll darauf fokussieren, dieses Potenzial auf der Rennstrecke abzurufen“, sagt Engstler, der vom Konkurrenten Audi zu Lamborghini wechselt. Der Allgäuer gehört fortan als Lamborghini Young Driver zum Nachwuchskader des Sportwagenherstellers aus Sant’Agata Bolognese. Zuvor durchlief Engstler verschiedene Rennserien des ADAC: Über die ADAC Formel 4, die ADAC TCR Germany inklusive Titelgewinn 2021 und das ADAC GT Masters gelang dem Youngster der Sprung in die DTM. Im GT3-Sport sind in den vergangenen Jahren die Farben seines Partners Liqui Moly zum Markenzeichen seiner Fahrzeug-Folierungen geworden.

Gottfried Grasser, Teamchef vom Grasser Racing Team, freut sich über sein neues Line-up: „Luca ist eines der vielversprechendsten Talente im GT3-Sport. Christian und er werden sich gegenseitig maximal pushen und voneinander profitieren.“ An acht Rennwochenenden startet die DTM in Deutschland, den Niederlanden und in Österreich. Für das im österreichischen Knittelfeld beheimatete Team ist das Event auf dem Red Bull Ring (27. bis 29. September) ein echtes Heimspiel. Gerade einmal zehn Minuten liegen zwischen der Rennstrecke in der Steiermark und dem Hauptsitz der Lamborghini-Mannschaft, die dieses Jahr ihre dritte DTM-Saison bestreitet.

Foto: Gruppe C Photography

Die Ampeln stehen auf Grün: Online-Anmeldung für den ersten ECHT Endurocup Lauf in Döbritz startet

Die Winterpause beim ECHT Endurocup endet bald. Am 06./07.04. startet bereits die 19. Saison der Serie. Obwohl sie zu den traditionsreichsten Enduroserien in Deutschland zählt, ist sie keineswegs zum „alten Eisen“ geworden. Durch ständig neue Ideen hat die Serie in all den Jahren für frischen Wind gesorgt, und das wird sich auch 2024 nicht ändern.

In dieser Saison werden neue Klassen eingeführt: eine Ü60-Klasse und eine E-Bike-Klasse. Die Elektrobikes starten jedoch nur beim 4-Stunden-Enduro, wo durch den Rennmodus mit Rundenvorgabe optimale Bedingungen für die Bikes der Zukunft geschaffen sind. Senioren über 60 Jahre können sowohl beim 4-Stunden- als auch beim 3-Stunden-Enduro starten.

Onlinenennung für Döbritz startet

Die Online-Anmeldung für das erste Highlight der Saison in Döbritz beginnt am 01.03.2024 auf der Website www.vorstart.de. Nach Erstellung eines Accounts können sich Teilnehmer wie gewohnt einfach für die Rennen anmelden.

Zeitplan verspricht 2 Tage Rennaction

Der Saisonauftakt in Döbritz gilt für viele als eines der besten Endurorennen in Deutschland. Die Endurocup-Crew ist seit einiger Zeit unterwegs, um erneut anspruchsvolle Strecken abzustecken. Diese können dann wie gewohnt am Samstag beim 4-Stunden-Endurosprint inklusive Sonderprüfungen und am Sonntag beim 3-Stunden-Cross-Country unter die Stollen genommen werden.

Freitag, 05.04.2024
ca. 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr Anmeldung für alle

Samstag, 06.04.2024
07:30 Uhr bis 8:30 Uhr Anmeldung Lauf 1 ( Klassen 1,2,3,4,8)
08:45 Uhr Fahrerbesprechung Lauf 1
09:00 Uhr Start Lauf 1
Ca. 13 Uhr Ende Lauf 1
ca.15 Uhr Siegerehrung Lauf 1
12:30 Uhr bis 14 Uhr Anmeldung Lauf 2 (Klassen 5,6,7,9,10,11)
14:15 Uhr Fahrerbesprechung
14:30 Uhr Start Lauf 2
ca. 18:30 Uhr Ende Lauf 2
ca. 19 Uhr Siegerehrung Lauf 2

Sonntag, 07.04.2024
08:00 Uhr bis 09:30 Uhr Anmeldung 3. Lauf 3 Stunden Enduro
09:45 Uhr Fahrerbesprechnung
10:00 Uhr Start 3. Lauf (Klassen 1-10)
ca. 13:15 Uhr Ende 2. Lauf
ca. 14:30 Uhr Siegerehrung 2. Lauf

Foto: DG Design / Denis Günther

Die Termine für die Saison 2024 stehen fest

Endlich hat das Warten ein Ende: Die Termine für die Nürburgring Langstrecken-Serie in der Saison 2024 stehen fest. Der Rennkalender der traditionsreichen Nordschleifen-Rennserie umfasst acht Rennen bei sechs Veranstaltungen. Alle Rennen werden auf der Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs Kurzanbindung und der legendären Nordschleife ausgetragen. Bei sieben Rennen geht es über die Langstrecken-Distanz von vier Stunden, Saisonhöhepunkt ist ein Rennen über sechs Stunden im August.

Die Saison beginnt im April mit einem doppelten Paukenschlag. Die Nürburgring Langstrecken-Serie eröffnet am 6. und 7. April die Nordschleifen-Rennsaison mit dem beliebten Double-Header, der in diesem Jahr in Form von zwei Vier-Stunden-Rennen ausgetragen wird. Eine Woche später geht es erneut rund, denn die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers zählen mit zur Wertung der NLS. Auch der ADAC Nordrhein als Ausrichter veranstaltet jeweils am Samstag und am Sonntag ein vierstündiges Rennen.

Nachdem ein Großteil der NLS-Teams die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring (30. Mail bis 2. Juni) hinter sich gebracht hat, folgt am 22. Juni ein weiteres 4h-Rennen der NLS, ehe am 3. August mit dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der Saisonhöhepunkt auf dem Programm steht. Am 19. Oktober biegt die NLS mit dem vorletzten Saisonrennen auf die Zielgerade ein. Einen Monat später, am 16. November, schaltet dann die Startampel für das große Saisonfinale auf Grün.

„Acht Rennen, gleichmäßig über das Jahr verteilt, das ist ein guter Kalender für unsere 48. Saison in der Grünen Hölle“, sagt VLN-Geschäftsführer Mike Jäger. „Vor allem die geballte Rennaction vor dem 24h-Rennen als unangefochtenem Highlight auf dem Nürburgring wird die Fans begeistern. Wir sind bereit und freuen uns auf echte Langstreckenrennen auf der Nürburgring Nordschleife.“

Am Freitag vor den jeweiligen NLS-Veranstaltungen, die von der VLN organisiert werden, finden die gewohnten Probe- und Einstellfahrten statt, die den Teams die Möglichkeit bieten, sich auf das Rennen vorzubereiten und Taxigäste durch die einmalige Grüne Hölle zu chauffieren.

06.04.2024 NLS1 (4 Stunden)

07.04.2024 NLS2 (4 Stunden)

13.04.2024 ADAC 24h Qualifiers 1 (4 Stunden)

14.04.2024 ADAC 24h Qualifiers 2 (4 Stunden)

22.06.2024 NLS3 (4 Stunden)

03.08.2024 NLS4 (6 Stunden)

19.10.2024 NLS5 (4 Stunden)

16.11.2024 NLS6 (4 Stunden)

Foto: Gruppe C Photography

DOWATEK HardEnduroSeries Germany: Die ersten wichtigen Fakten zur Saison: Online-Anmeldungen für die ersten Veranstaltungen beginnen

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Die lange Winterpause geht nun ins letzte Viertel. Am 13.04.2024 startet die Saison in Reetz, Brandenburg. Dort kommt es zur Neuauflage der Duelle aus der letzten Saison. Auf einen Fahrer müssen die Fans allerdings zunächst verzichten. Titelverteidiger Marc Wulf hat sich im Training verletzt und wird noch einige Zeit ausfallen. Die gesamte HESG-Community wünscht dem sympathischen Thüringer eine schnelle Genesung.

HESG Rideday Nennung startet an diesem Mittwoch

Durch die Unterstützung des MC Isolator gibt es vor dem Saisonstart am 16.03. bereits einen HESG Rideday. Dort haben die Fahrer die Möglichkeit, 6 Stunden lang auf den schwierigen Abschnitten, die von den Rennen auf der „Biene“ bekannt sind, zu trainieren. Außerdem gibt die HESG-Organisation dort weitere Informationen zur Saison bekannt.

Die Anmeldung zum Rideday kann ab dem 28.02. um 12.00 Uhr für 30,00 Euro auf www.hardenduro-germany.de durchgeführt werden.

Auftakt in Reetz mit neuen Passagen

Ab dem 06.03.2024 wird es dann endgültig ernst, wenn die Onlinenennung für den Saisonauftakt am 13.04.2024 in Reetz beginnt. Dies wird bereits das fünfte Gastspiel der Serie im Fläming sein. Damit es nicht langweilig wird, hat der MSC Burg Eisenhardt e.V. viele neue Abschnitte erschlossen, und auch die Infrastruktur im Verein wird immer besser. Außerdem ist der doch etwas sandigere Boden bei jedem Wetter gut zu befahren. Ideale Voraussetzungen also für einen spannenden Saisonauftakt.

Weitere Informationen zum Lauf folgen in den nächsten Tagen, stets aktuell auf den Social-Media-Kanälen der Serie.

Einschreibungen weiterhin möglich

Es kann sich weiterhin unter diesem Link www.hardenduro-germany.de/registration-2024 für die Saison eingeschrieben werden. Die Serienfahrer haben neben einem vergünstigten Nenngeld, Dauerstartnummern zu den Rennen und die Chance auf Preisgelder am Ende des Jahres nun auch weitere Vorteile. Der Partner Auner gibt Rabattgutscheine aus und EB Secco hat mit einem eigenen Design auf Energydosen, die an die Serienfahrer bei den Anmeldungen ausgegeben werden, nun für ein weiteres cooles Alleinstellungsmerkmal der Serie gesorgt.

Presseakkreditierung offen

Alle Fotografen und Journalisten können sich ebenfalls bereits für die Rennen akkreditieren. Es steht wie immer eine Jahresakkreditierung oder eine Akkreditierung für einzelne Rennen zur Verfügung. Das entsprechende Formular ist hier zu finden: https://www.hardenduro-germany.de/mediaakkreditierung/

Aktuelle Informationen der DOWATEK HardEnduroSeries Germany sind immer auf www.hardenduro-germany.de und in den sozialen Medien zu finden.

Fotos: GrenzNic640/Silvio Gessner