David Cyprian profitiert und holt Sieg beim Hardenduro Arsenal Park – Gute Deutsche Platzierungen

In Rumänien kehrt so langsam wieder Normalität ein. Nachdem über dem Winter auch im Osteuropäischen EU Land sehr hohe Corona Zahlen verzeichnet wurden, werden alle Maßnahmen nach und nach gelockert. Somit konnte auch die FRM ( Rumänische Motorsport Federation ) am Wochenende die Hardenduro Meisterschaft eröffnen. Beim Hardenduro Arsenal Park in der groben Nachbarschaft von Deva und Hunedoara waren ebenfalls 14 Deutsche Piloten am Start. Für Sportliche Zwecke kann unter Mithilfe der FRM auch ins Land eingereist werden. Wie wir aus sicherer Quelle wissen verlief dies auch völlig unkompliziert, zumal Rumänien Deutschland auch nicht als Risikogebiet ausgewiesen hat. Für die Rückkehr nach Deutschland sind dann aber wieder einige Hürden zu überwinden.

Mit Alfredo Gomez und Teodor Kabakchiev waren auch 2 Sperrspitzen aus dem Werksaufgebot von Husqvarna am Start. Der Bulgare Kabakchiev gehört zum neuen Team von Graham Jarvis und gilt als großes Talent für die Zukunft. David Cyprian hat nach langer Verletzungspause auch erstmals wieder ein Rennen in Rumänien bestritten, wie er aber im Vorfeld mitteilte ging es vorrangig nur darum wieder in den Renn Rhythmus zu kommen. Hinzu kamen natürlich die üblichen Verdächtigen aus der Rumänischen Meisterschaft, die jeden Meter kennen und somit im eigenen Land die Konkurrenz aufmischen können.

Gomez zunächst vorn

Alfredo Gomez als großer Favorit gestartet, war zunächst vorn, sowohl im Prolog wie auch am ersten Renntag konnte er als schnellster zurück aus den Rumänischen Wäldern kommen. Er wurde allerdings verfolgt von Norbert Josza-Levente und Kabakchiev. Somit war am letzten Renntag noch alles möglich.

Cyprian profitiert von den Fehlern der anderen

Am Sonntag sollte es dann aber zu einer großen Überraschung kommen. Die Spitzenfahrer machten alle einen entscheidenden Fehler und verließen die ausgebänderte Strecke, somit verpassten sie einen Checkpoint und bekamen eine große Strafe. Profiteur wurde David Cyprian der damit das Rennen am Sonntag und auch in der Gesamtwertung gewinnen konnte. Cyprian war aber selbst mit seinem Fahrstil noch nicht zufrieden, es fehlt noch viel bis er wieder auf seinem alten Level wäre berichtete er in den Sozialen Medien. Dennoch freut er sich natürlich über den Sieg bei diesem harten Rennen.

Zweiter wurde Rink Tuinstra und den letzten Platz auf dem Podest belegte Dieter Rudolf aus Österreich.

Arsenal

Apolle bester Deutscher Fahrer

Wie eingangs erwähnt waren 14 Deutsche Fahrer am Start. Allein in der PRO Klasse wagten sich mit Apolle, Wulf, Scholz, Heinike und Franz fünf Germanen ins Rennen. Julia Bittner startete in der Damenwertung. Tim Apolle nutzte das Rennen als Vorbereitung auf das Extreme Lagares, wo er den Einstand in die neue FIM Hardenduro WM gibt. Erwartungsgemäß war er auch der beste Deutsche Fahrer und konnte sogar Philipp Scholz bezwingen der wohl mit die größte Erfahrung im Extremsegment hat. Apolle schaffte im Endklassement Platz 8 und Scholz Platz 9.

Eddie Findling hatte nach der Bestzeit im Prolog an den weiteren Tagen kein Glück mehr. Am ersten langen Fahrtag hatte er einen Defekt an seiner BETA und am Sonntag platzierte er sich im Expertfeld auf Platz 9 von 85 Fahrern.

Ergebnisse PRO

Foto: Marius Dinca / FRM

Denis Guenther
Denis Günther ist der Kopf vom motorsport-life.com Network. Seit 2003 hauptberuflich im Motorsport tätig ist er auf allen Rennstrecken in Europa zuhause. Egal ob Tourenwagen oder Endurosport, in allen Bereichen ist er der Experte.