LAIA SANZ MAINTAINS TOP 20 RANKING FOLLOWING DIFFICULT DAKAR RALLY STAGE 10

Mit dem erfolgreichen Abschluss einer weiteren Etappe der Rallye Dakar 2021 setzt Laia Sanz ihren Weg zum Ende der diesjährigen Veranstaltung fort und sicherte sich auf Etappe 10 einen 29. Ein kleiner Navigationsfehler zu Beginn der heutigen Wertungsprüfung war nicht gerade Teil der Strategie der Spanierin, aber wie es manchmal im Rallyesport der Fall ist, gehört es zum Job, ein paar Überstunden zu machen! Laia fuhr den größten Teil der Prüfung im Staub, konnte aber einiges an verlorenem Boden wieder gutmachen und brachte ihre GASGAS RC 450F sicher und knapp innerhalb der Top 30 ins Ziel. Ein solides Ergebnis in Anbetracht des kleinen Missgeschicks, aber noch wichtiger ist, dass Sanz den 20. Platz in der vorläufigen Gesamtwertung hält, während sie der Ziellinie des Events in Jeddah näher kommt.

Laia Sanz: “Ein frustrierender Tag heute. Ich fühlte mich anfangs gut, machte dann aber einen Fehler bei der Navigation. Viele Fahrer haben mich dann überholt und es gab so viel Staub, dass es schwierig war, Zeit aufzuholen – es war so schwer, Leute zu überholen, da die Canyons einfach voller Staub waren. Aber insgesamt habe ich das Ziel erreicht und das ist wichtig und ich hoffe auf einen besseren Tag morgen.”

Es war nicht der angenehmste Tag für Laia, aber die erfolgreiche Beendigung der 10. Etappe der Rallye Dakar 2021 ist ein weiterer wichtiger Schritt, der sie näher an das Ziel der Veranstaltung bringt. Am ersten Wegpunkt der 342 Kilometer langen Prüfung erreichte Laia als 18. das Ziel, doch ein Navigationsfehler machte ihr das bisher beste Etappenergebnis der Rallye zunichte. Nach einem langen und frustrierenden Tag im Sattel hat Laia das Ziel heil erreicht und bereitet sich nun auf die morgige, längste Wertungsprüfung der Rallye vor.

Die 11. Etappe der Rallye Dakar 2021 wird die vielleicht härteste Prüfung der Veranstaltung sein, da die Fahrer nach einer kurzen Verbindungsetappe direkt in die längste Wertungsprüfung der Veranstaltung springen. Mit 511 Kilometern wird die Ausdauer eine große Rolle für den Ausgang der Etappe spielen, vor allem, weil sie einen physisch anspruchsvollen Abschnitt mit Sanddünen beinhaltet, der sich über fast 100 Kilometer erstreckt und bei dem die Zeit leicht gewonnen oder verloren werden kann. Nach Abschluss der Etappe werden die Fahrer wieder an der Küste des Roten Meeres in Yanbu ankommen, wo nur noch eine Etappe zu fahren ist.

Foto: RallyZone

Denis Guenther
Denis Günther ist der Kopf vom motorsport-life.com Network. Seit 2003 hauptberuflich im Motorsport tätig ist er auf allen Rennstrecken in Europa zuhause. Egal ob Tourenwagen oder Endurosport, in allen Bereichen ist er der Experte.

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