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Dienstag, Juni 25, 2024

HERO MOTOSPORTS ERREICHT ZUM DRITTEN MAL IN FOLGE EIN TOP-10-ETAPPENZIEL – BEIDE FAHRER IN DEN TOP 20 NACH ETAPPE 8

Das Hero MotoSports Team Rally setzte heute seinen beeindruckenden Lauf bei der Dakar 2021 fort und erreichte zum dritten Mal in Folge eine Top-10-Platzierung. Es ist das erste Mal, dass Hero MotoSports dieses Kunststück bei der Dakar geschafft hat.

Auf der 8. Etappe der Rallye war Sebastian Bühler an der Reihe und führte das Team an. In der abschließenden Hälfte der heutigen Marathon-Etappe zeigte Bühler eine herausragende Leistung und beendete die Etappe auf dem 10.

Joaquim Rodrigues hingegen hatte eine relativ harte Zeit, nachdem sein Fahrrad einen Felsen traf und er sich durch den Aufprall an der Schulter verletzte. Er musste stark abbremsen, um sicher zum Biwak zurückzukommen. Er kämpfte mit den Schmerzen und dem Unwohlsein und konnte die Etappe auf Platz 25 beenden.

Nach der Marathon-Etappe finden sich beide Fahrer von Hero MotoSports in den Top 20 der Gesamtwertung wieder: Joaquim auf Platz 16 und Sebastian auf Platz 19 am Ende der 8.

Der zweite Teil der Marathon-Etappe vereinte die Teilnehmer wieder mit ihren Assistenz-Crews für die restlichen vier Etappen der Rallye. Als nächstes bleibt die Rallye für die 9. Etappe in Neom, um morgen eine Schleife von 465 Kilometern Sonderstrecke zu absolvieren.

Joaquim Rodrigues (Teilnehmer Nr. 27) sagte: „Heute Morgen lief es nicht so gut, da ich gegen einen Stein gefahren bin, und obwohl ich keinen Unfall hatte, verletzte ich mich beim Anfahren an Arm und Schulter. Von da an hatte ich sehr zu kämpfen, denn ich musste das Tempo ziemlich drosseln und habe es irgendwie geschafft, mein Rad ins Biwak zu bringen. Ich bin froh, dass ich wieder mit meinem Team im Biwak bin, aber jetzt muss ich meine Schulter untersuchen lassen, um sicherzustellen, dass für morgen alles in Ordnung ist.“

Sebastian Bühler (Startnummer 24) sagte: „Ich bin froh, heute in den Top 10 zu sein und eine weitere Etappe in den Büchern zu sehen. Ich musste gestern sehr vorsichtig sein, um das Motorrad nicht zu beschädigen, da wir im Marathon-Biwak keine Unterstützung hatten. Deshalb war mein Rad heute in einem guten Zustand, ich konnte freier fahren und einen guten Rhythmus und ein gutes Tempo aufbauen.“

Denis Guenther
Denis Guenther
Denis Günther ist der Kopf vom motorsport-life.com Network. Seit 2003 hauptberuflich im Motorsport tätig ist er auf allen Rennstrecken in Europa zuhause. Egal ob Tourenwagen oder Endurosport, in allen Bereichen ist er der Experte.