Youngster Seth Quintero holt Podium für Red Bull Off-Road Junior Team bei blitzartigem Dakar-Debüt

Das Red Bull Off-Road Junior Team zeigte auf den ersten Wettbewerbskilometern der Rallye Dakar 2021 viel Geschwindigkeit. Das Team holte sich einen Podiumsplatz in der Kategorie Lightweight Vehicles, als der heutige 11 Kilometer lange Prolog als Vorschau auf das diente, was in den nächsten zwei Wochen kommen wird. Seth Quintero Frustration darüber, dass er im vergangenen Jahr zu jung war, um in Saudi-Arabien zu starten, hat ihn zusätzlich motiviert, das Beste aus seinem Dakar-Debüt zu machen. Der 18-Jährige zeigte am ersten Tag der Dakar 2021 eine fehlerfreie Leistung und belegte beim Prolog den zweiten Platz, den Etappensieg verpasste er nur um zwei Sekunden.

„Wir sind mit dem Prolog fertig, technisch gesehen die erste Etappe, und wir hatten einen wirklich guten Lauf.“ – Seth Quintero

Als Seriensieger der Best in the Desert-Meisterschaft in den USA ist der Teenager nun darauf aus, seine Schnelligkeit bei diesem wahrhaft globalen Event zu beweisen. Auch für Quinteros Beifahrer Denis Zenz ist es die allererste Dakar.

Mitch Guthrie Jr. begann seine Dakar 2021 mit einem soliden Prolog, den er mit nur 10 Sekunden Rückstand auf den Führenden Kris Meeke beendete. Über die heutige Distanz konnte die OT3-Maschine des Teams nicht nur mit den anderen T3-Maschinen im Rennen mithalten, sondern auch mit den T4-SSVs. Die ersten Anzeichen deuten auf einen faszinierenden Wettbewerb in der neuen Kategorie Lightweight Vehicles hin, die sowohl T3 als auch T4 in einem Wettbewerb zusammenfasst.

„Das Auto ist fantastisch, es gibt keine Probleme damit. Wir sind bereit für morgen.“ – Mitch Guthrie Jr.

Guthrie Jr. hat sich auf die Rückkehr nach Saudi-Arabien gefreut, seit er im vergangenen Jahr zum ersten Mal bei der Dakar dabei war. Bei seinem beeindruckenden Dakar-Debüt an der Seite von Beifahrer Ola Floene holte das Duo zwei Etappensiege. Die ehrgeizige Crew hat sich diesmal noch mehr vorgenommen.

Nach vier Dakar-Teilnahmen in der Car-Kategorie versucht sich Cristina Gutiérrez nun in der Division Lightweight Vehicles. Die Spanierin hat sich schnell an ihre neue Maschine gewöhnt und beendete den Prolog innerhalb der Top 15.

„Ich habe mich sehr wohl gefühlt mit dem Auto und den Pace Notes von François.“ – Cristina Gutiérrez

Bei ihrem Dakar-Debüt kam Gutiérrez als fünftschnellste Rookie nach Hause und will in ihrer neuen Kategorie einen ähnlichen Eindruck hinterlassen. François Cazalet liest das Roadbook für Gutiérrez in Saudi-Arabien.

Morgen nimmt das Red Bull Off-Road Junior Team die erste Etappe der Rallye Dakar 2021 in Angriff und fährt von Jeddah nach Bisha. Neben einer 345 Kilometer langen Verbindungsetappe gibt es eine 277 Kilometer lange Wertungsprüfung mit Zeitmessung. Schnelle Strecken mit losen Steinen bergen die Gefahr von Reifenschäden, während navigatorische Herausforderungen die Beifahrer auf Trab halten werden.

Seth Quintero: „Wir sind mit dem Prolog fertig, technisch gesehen die erste Etappe, und wir hatten einen wirklich guten Lauf. Es sieht so aus, als ob wir auf dem zweiten Platz liegen. Wir sind ein schönes, gleichmäßiges Tempo gefahren. Ich war ein bisschen zaghaft, weil es der erste Lauf mit dem neuen Auto war. Alles fühlte sich gut an und ich freue mich auf morgen.

Mitch Guthrie Jr.: „Wir wollten sicher sein und keine Probleme haben, aber wir wollten auch schnell fahren. Und genau das haben wir geschafft. Ich bin mir nicht sicher, wo wir damit in der Rangliste stehen, aber viel wichtiger ist, dass wir mit dem Fahren und der Navigation zufrieden sind. Das Auto ist fantastisch, es gibt keine Probleme damit. Wir sind bereit für morgen.“

Cristina Gutiérrez: „Die erste Etappe war sehr gut für mich. Ich habe versucht, mich an das Auto und meinen Beifahrer François (Cazalet) anzupassen. Ich fühlte mich sehr wohl mit dem Auto und den Pace Notes von François. Das war ein guter Start bei dieser Dakar.“

Foto: Marcelo Maragni/Red Bull Content Pool

Denis Guenther
Denis Guenther
Denis Günther ist der Kopf vom motorsport-life.com Network. Seit 2003 hauptberuflich im Motorsport tätig ist er auf allen Rennstrecken in Europa zuhause. Egal ob Tourenwagen oder Endurosport, in allen Bereichen ist er der Experte.