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Donnerstag, Mai 29, 2025
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Lamborghini beendet Durststrecke, Titelthriller nimmt weiter Fahrt auf

Mirko Bortolotti (31/I) und Marco Mapelli (34/I, beide GRT Grasser Racing Team) sorgten in Hockenheim für den ersten Lamborghini-Erfolg in der Deutschen GT-Meisterschaft seit 2019, während die Titelkandidaten in den Top Fünf landeten und der Meisterschaftskampf noch enger wird. Die beiden Lamborghini-Werksfahrer siegten vor den gut gefüllten Tribünen im Motodrom mit knappen 0,521 Sekunden Vorsprung vor den Tabellenführern Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport). Die beiden Audi-Fahrer bauten ihr Punktepolster so auf neun Zähler aus. Rang drei holten sich Porsche-Werkspilot Mathieu Jaminet (26/F) und Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster, beide SSR Performance). „Ich bin überglücklich. Auf den Sieg haben wir lange gewartet und endlich hat alles gepasst“, so Sieger Bortolotti. „Wir haben Charakter bewiesen und gezeigt, dass mit uns immer zu rechnen ist.“

Bortolotti mit starkem Start
Pole-Setter Bortolotti hatte einen optimalen Start und setzte sich bereits in der Startrunde mit seinem Lamborghini von den Verfolgern ab, einen Umlauf später betrug sein Zeitpolster schon fast zwei Sekunden. Erst im Laufe seines Stints konnte Verfolger Ricardo Feller das Tempo des Spitzenreiters mitgehen und reduzierte bis zum Fahrerwechsel den Rückstand auf weniger als eine Sekunde. Nach den Pflichtboxenstopps blieb der Lamborghini, jetzt mit Marco Mapelli am Steuer, knapp vor Fellers Partner Christopher Mies vorn. Zwei späte Safety-Car-Phasen schoben das Feld anschließend noch einmal zusammen und sorgten für eine packende Schlussphase. Mies probierte nach den Restarts mehrmals an Mapelli vorbeizukommen, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben. Dank seines insgesamt siebten Sieges im ADAC GT Masters wahrte Bortolotti als neuer Tabellenvierter seine Titelchancen, für Teamkollege Mapelli, der sich erstmals in dieser Saison einen Lamborghini mit seinem Landsmann teilte, war es der zweite Sieg in der Rennserie.

Mies und Feller vergrößerten als Zweite mit ihrem fünften Podestplatz der Saison ihren Punktevorsprung in der Gesamtwertung von zwei auf nun elf Zähler. 84 werden bei den drei ausstehenden Rennen noch vergeben. Feller holte zudem im elften Saisonrennen seinen fünften Klassensieg in der Pirelli-Junior-Wertung. 

Zweikämpfe um die weiteren Positionen begeisterten die zahlreichen Zuschauer in Hockenheim bis zur Zielflagge. Im Kampf um Rang drei siegte das Porsche-Duo Jaminet/Ammermüller, dahinter gab es ein über viele Runden dauerndes Duell zwischen vier Mercedes-AMG-Werkspiloten. Am Ende ging Platz vier an die Tabellenzweiten Luca Stolz (26/Brachbach) und Maro Engel (36/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT), während die ursprünglichen Fünftplatzierten Raffaele Marciello (26/I) und Maximilian Buhk (28/Hamburg, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) aufgrund einer nachträglichen 30-Sekunden-Strafe wegen einer Kollision mit dem Audi von Charles Weerts (20/B) und Dries Vanthoor (22/B, beide Team WRT) aus den Punkten fielen. 

Jusuf Owega (19/Köln) und Patric Niederhauser (30/CH, beide Phoenix Racing) durften sich so nach dem 16. Startplatz noch über Rang fünf im Ziel freuen. Dahinter folgten Rolf Ineichen (42/CH), der Sieger der Pirelli-Trophy-Wertung, und Franck Perera (37/F, beide GRT Grasser Racing Team) in einem weiteren Lamborghini. David Jahn (30/Leipzig) und Jannes Fittje (22/Langenhain) sammelten als Siebte im Porsche 911 GT3 R wichtige Punkte für das Team Joos Sportwagentechnik. Die Lamborghini-Fahrer Tim Zimmermann (24/Lochau) und Hugo Sasse (17/Aschersleben, beide GRT Grasser Racing Team) wurden Achte vor Lokalmatador Luca-Sandro Trefz (19/Wüstenrot) und Christopher Haase (34/Kulmbach, beide Montaplast by Land-Motorsport) auf Position neun. Igor Waliłko (24/PL) und Jules Gounon (26/F, beide Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing) vervollständigten die Top Ten.

Stimmen der Sieger

Mirko Bortolotti: „Nach dem unglücklichen Wochenende auf dem Sachsenring, wo wir im Titelkampf wichtige Punkte verloren haben, haben wir so ein Ergebnis gebraucht. Heute hat alles gepasst und wir konnten die Pole-Position in den Sieg umwandeln. Ich danke dem Team für die gute Vorbereitung. Marco hat heute einen super Job gemacht und die Führung hervorragend verteidigt. Die letzten 20 Minuten waren noch mal sehr spannend, ich wusste aber, dass mein Teamkollege alles tun wird, um den Sieg nach Hause zu fahren. Das war ein perfekter Tag für uns.“

Marco Mapelli: „Mirko und das Team haben den Sieg wirklich verdient. Er hat mir das Auto in einer perfekten Position übergeben und ich konnte den Sieg für uns nach Hause fahren. Die letzten 20 Minuten waren noch mal sehr intensiv, es lag wirklich viel Pickup während der Safety-Car-Zeit auf der Strecke. Ich habe mich aber dann auf den Restart fokussiert und konnte den Abstand nach hinten solide verwalten.“ 

Foto: Gruppe C Photography

KTM holt mit Taktikcoup in Hockenheim den ersten Saisonsieg

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Ein volles Startfeld mit 32 Sportwagen, packende Duelle auf der Rennstrecke und ein gelungener Taktik-Kniff. Leo Pichler (19/AUT) und Leon Wassertheurer (19/Stuttgart, beide Razoon – more than Racing) gewannen ein von vielen Zweikämpfen geprägtes Rennen dank eines perfekt getimten Boxenstopps und holten von Startplatz 15 den ersten Sieg im KTM X-Bow GT4. Platz zwei ging an die Meisterschaftszweiten Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (19/FRA, beide Team Zakspeed) im Mercedes-AMG GT4 vor Joel Sturm (19/Brühl) und Paul-Aurel König (17/Hameln, beide Team Allied-Racing) im Porsche 718 Cayman GT4. „Ich kann es noch gar nicht begreifen und fühle mich, als ob ich im Traum wäre. Heute ist es für uns einfach aufgegangen. Wir sind richtig glücklich“, jubelte Lokalmatador Wassertheurer von ganz oben auf dem Podium.

Das Rennen hatte zunächst Pole-Setter John Paul Southern (19/USA, T3 Motorsport) im Audi R8 LMS GT4 angeführt. In einer spektakulären Anfangsphase kämpfte der US-Boy zunächst mit Mercedes-AMG-Pilot Marc de Fulgencio (22/ESP, Leipert Motorsport) intensiv um die Führung. Der von Platz fünf losgefahrene Nico Verdonck (35/BEL, Ring Racing) setzte sich im Toyota GR Supra GT4 schnell auf die dritte Position und schloss zu den Führenden auf. Nach gut 20 Rennminuten holte sich der Belgier zunächst Platz zwei und fuhr wenig später mit einem sehenswerten Manöver auch am führenden Audi vorbei an die Spitze.

Die erste Rennhälfte des Samstagsrennens der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring war geprägt von unzähligen Zweikämpfen und Positionswechseln. Das machte das Rennen zu einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Event für die zahlreichen Zuschauer auf den Tribünen. Ihnen bot auch Jan Marschalkowski im Mercedes-AMG eine gute Show. Er kämpfte sich in der ersten Rennhälfte von Startplatz sechs bis auf die dritte Position vor.

Die Phase der Fahrerwechsel hatten dann rennentscheidenden Charakter. Zunächst unterschritt der führende Toyota die Mindestdauer des Boxenstopps, was für Verdoncks Teamkollege Potty eine Durchfahrtsstrafe nach sich zog, der Toyota fiel auf Rang drei hinter Nouet zurück. Größeren Einfluss hatte jedoch eine Kollision zwischen Jan Philipp Springob (20/Köln), der den von Pole gestarteten Audi von Southern übernommen hatte, und dem Aston Martin Vantage GT4 von Hugo Sasse (17/Aschersleben, Prosport Racing). Um den britischen Boliden sicher bergen zu können, rief die Rennleitung eine Full Course Yellow-Phase aus. 

Zu diesem Zeitpunkt stand nur noch der Fahrerwechsel beim KTM-Team an. Die nutzten ihre Chance, stoppten während der Gelbphase und verschafften sich so einen Vorteil von rund 30 Sekunden. KTM-Fahrer Wassertheurer konnte den Vorsprung in der zweiten Rennhälfte verwalten und fuhr mit 25,218 Sekunden Vorsprung zum ersten Sieg in der ADAC GT4 Germany. Ich habe versucht, die Konzentration oben zu halten und mein Bestes zu geben. Das hat funktioniert“, meinte der Stuttgarter.

„Diesen Sieg haben wir gar nicht erwartet. Wir versuchen schon das ganze Jahr, spät zu stoppen, um von Unabwägbarkeiten profitieren zu können. Diese Taktik hat heute zu einhundert Prozent funktioniert. Das Resultat war somit eine grandiose Teamleistung unserer Strategen“, fügte Teamkollege Pichler an. „Als die Full Course Yellow ausgerufen wurde und ich in die Box fuhr, wusste ich schon, dass es heute ein guter Tag werden kann.“ Wassertheurer/Pichler konnten sich auch über den Sieg in der Junior-Wertung freuen.

Wegen eines Vergehens während der Full Course Yellow wurde der im Ziel drittplatzierte Toyota nachträglich auf Platz elf zurückgestuft. Somit erbten Sturm/König im Porsche den dritten Platz. Der Leipert-Mercedes-AMG, den Robin Falkenbach (19/Niederkassel) von de Fulgencio übernommen hatte, wurde final Vierter. Auf Platz fünf fuhren an Andreas Wirth (36/Waghäusel) und Phil Dörr (20/Butzbach, beide Dörr Motorsport) im Aston Martin. Der zu Beginn führende Audi von Southern/Springob wurde Sechster.

Nicolaj Møller Madsen (28/DNK) und Philipp Miemois (23/FIN, beide Team AVIA Sorg Rennsport) im BMW M4 GT4 sowie Pavel Lefterov (23/BUL) und Stefan Bostandjiev (17/BUL, beide Overdrive Racing) im Porsche belegten die Ränge sieben und acht. Die Tabellenführer Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (35/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) erreichten im BMW Platz neun. Die Top Zehn komplettierten Ben Dörr (16/Butzbach) und Nico Hantke (17/Hürth, beide Dörr Motorsport) im Aston Martin. Der Sieg in der Trophy-Wertung ging an das Porsche-Duo Tom Kieffer (46/LUX) und Christian Kosch (44/LUX, beide Team Allied-Racing).

Jan Marschalkowski – Platz zwei im Mercedes-AMG: „Unsere Qualifikation war nicht optimal Doch es war klar, dass wir im Rennen eine bessere Pace haben würden. Ich habe das Gefühl, eines meiner besten Rennen gefahren zu sein. Da ist es ein wenig enttäuschend, wenn man trotzdem nicht gewinnt. Es war jedoch ein guter Tag für die Meisterschaft, da wir den Rückstand auf die Spitze verkleinern konnten. Die ersten Runden auf waren richtig intensiv. Ich musste super hart verteidigen und konnte einige Manöver setzen, um weiter nach vorne zu kommen.“

Théo Nouet – Platz zwei im Mercedes-AMG: „Es waren gute Punkte für die Meisterschaft. Die Full Course Yellow hat uns heute sicher nicht geholfen. Jan hat in der ersten Rennhälfte super Vorarbeit geleistet und auch noch die Reifen für mich geschont. So fühlte sich das Auto auch am Ende des Rennens noch gut an. Ich bin insgesamt glücklich über das Ergebnis.“

Foto: Gruppe C Photography

Hyundai-Pilot Engstler siegt in Hockenheim und baut Vorsprung aus

Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) hat mit seinem sechsten Saisonsieg den nächsten großen Schritt zum Titelgewinn in der ADAC TCR Germany gemacht. Der Hyundai i30 N TCR-Pilot gewann am Samstag auf dem Hockenheimring und baute seinen Vorsprung auf Verfolger Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) auf 86 Punkte aus. Der Honda Civic TCR-Pilot aus Chemnitz wurde am Samstag Vierter – Engstler könnte bereits im zweiten Rennen am Sonntag die Meisterschaft entscheiden.

„Es war ein sehr wichtiger Sieg, aber wir sind längst noch nicht so weit, dass wir uns zurücklehnen oder auch nur minimal nachlassen können“, sagte Engstler, der einen souveränen Start-Ziel-Sieg einfuhr und an diesem Wochenende bislang in jeder Session das Tempo vorgab: „Das werde ich auch meinem Team sagen. Wir sind noch lange nicht durch, aber wenn alles gut läuft, haben wir vielleicht morgen einen Grund, gemeinsam zu feiern.“

Platz zwei ging an Jonas Karklys (32, Litauen, NordPass) im Hyundai, Dritter wurde Engstlers Marken- und Teamkollege Martin Andersen (27, Dänemark, Hyundai Team Engstler). Hyundai-Pilot Robin Jahr (28, Blankenfelde, Roja Motorsport by ASL Lichtblau) fuhr als Fünfter hinter Dominik Fugel ins Ziel.

Engstler erwischte bei guten äußeren Bedingungen mit Sonnenschein einen idealen Start und verteidigte seine Führungsposition vor Jonas Karklys und Andersen erfolgreich. Während sich dieses Hyundai-Trio kontinuierlich von den Verfolgern absetzte, ging es dahinter eng zu. 

Dominik Fugel, der ein starkes Saisonfinish benötigt, um Engstler doch noch abzufangen, lieferte sich in der Verfolgergruppe einige starke Duelle und verbesserte sich auf den vierten Platz. Diesen verteidigte er bis zum Schluss erfolgreich, mit dem Tempo ganz vorne an der Spitze konnten Fugel und Co. Jedoch nicht ganz mithalten. Letztlich trennten Fugel 16,022 Sekunden von Engstler. 

Ruben Fernandez Gil (43, Spanien, RC2 Junior Team) beendete das Rennen auf Platz sechs, der Gaststarter aus Spanien, der im Cupra Leon Competición TCR unterwegs ist, war damit zugleich der beste Starter der Trophy-Wertung. Eric Scalvini (26, Italien, Wimmer Werk Motorsport) musste sich in seinem Cupra mit Platz sieben zufriedengeben, das war unter dem Strich zu wenig, um im Meisterschaftsrennen nochmals einzugreifen.

Rang acht ging an Marcel Fugel (21, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) im Honda Civic TCR, Neunter und somit bester Starter der Honda Junior Challenge wurde Albert Legutko (21, Polen, Albert Legutko Racing) in seinem weiteren Honda. Sergio Lopez Bolotin (Venezuela, RC2 Junior Team) komplettierte in seinem Cupra die Top Ten.

In der Schlussphase kam es zu einem Kontakt zwischen Philipp Regensperger (23, Neumarkt St. Veit, Regensperger Racing) im Opel Astra TCR und dem VW Golf GTI TCR von René Kircher (21, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger). Regensperger schied in der Folge aus, Kircher konnte das Rennen zwar fortsetzen, das Tempo der Konkurrenz mit seinem beschädigten Golf aber nicht mehr mitgehen.

Engstler bekam davon an der Spitze nur wenig mit, souverän verwaltete er seinen Vorsprung vor Karklys, für den dieser zweite Platz das beste Ergebnis in der ADAC TCR Germany war. Andersen, Vizemeister der dänischen TCR, rundete mit seinem dritten Rang das erneut starke Ergebnis für das Hyundai Team Engstler ab.

Am Sonntag könnte somit die Entscheidung in der Meisterschaft fallen. Um 9.00 Uhr beginnt das Qualifying, der Pole-Setter bekommt dabei bereits zehn Punkte. Das Rennen beginnt um 13.20 Uhr und ist live bei TVNOW.de sowie auf adac.de/motorsport zu sehen.

Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany

Jonas Karklys (Zweiter, NordPass): „Ich bin natürlich happy, dass es mit dem zweiten Platz geklappt hat. Luca war vorne nicht zu schlagen, ich habe mich einfach auf mein Rennen konzentriert und möchte morgen nachlegen.“

Martin Andersen (Dritter, Hyundai Team Engstler): „P3 ist ein super Ergebnis, wir haben wichtige Punkte für das Team gesammelt. Morgen wollen wir wieder ein gutes Resultat herausholen und dann gemeinsam feiern.“

Foto: Gruppe C Photography

Premiere: DTM und DTM Trophy starten 2022 erstmals in ihrer Geschichte in Imola

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Premiere für die DTM-Plattform: Erstmals in ihrer langen Geschichte wird die DTM vom 17. bis 19. Juni 2022 im italienischen Imola, in der Emilia Romagna, 30 Kilometer südöstlich von Bologna, starten. Die italienische Formel-1-Rennstrecke ist Austragungsort des vierten Rennwochenendes der DTM 2022. Die Saison beginnt in Portimão in Portugal (29. April – 01. Mai) und endet – 2022 wieder traditionell – auf dem Hockenheimring (07.-09. Oktober). „Benvenuti a Imola“ heißt es auch für die DTM Trophy! Die Nachwuchsserie startet in ihrer dritten Saison bei sieben Stationen, der Saisonauftakt steigt am DEKRA Lausitzring (20.-22. Mai 2022).

Das Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari Imola ist neben Portimão und Spa-Francorchamps die dritte Grand-Prix-Rennstrecke, die für die kommende Saison in den Kalender der populären Rennserie aufgenommen wurde. Der anspruchsvolle, traditionsreiche Kurs in der Region Emilia Romagna ist die insgesamt 42. Rennstrecke, auf der die 1984 eingeführte DTM an den Start geht, und die fünfte in Italien nach Monza, Mugello, Misano und Adria.

„Die Rennstrecke von Imola hat eine eindrucksvolle Historie und gilt als überaus herausfordernder, schneller Kurs. Imola passt perfekt in unseren Kalender und ist ein weiterer Kurs, der höchste Ansprüche an unsere Fahrer und Teams stellt“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR. „Zudem hat die DTM eine enge Verbundenheit mit Italien, vor allem durch die Teilnahme italienischer Fahrer, Teams sowie Hersteller wie Ferrari, Lamborghini und früher auch Alfa Romeo. Wir freuen uns enorm auf die Premiere auf der berühmten Rennstrecke von Imola.“

Auch Rennstrecken-Chef Pietro Benvenuti freut sich auf die Premiere: „Nach den Ankündigungen der Formel 1 und der European Le Mans Series ist die DTM eine weitere prestigeträchtige Meisterschaft, die Imola für ihren italienischen Lauf ausgewählt hat. Die DTM ist zweifellos eine der wichtigsten Serien auf europäischer Ebene. Ich bin überzeugt, dass die Fans die Gelegenheit nicht verpassen wollen, diese großartige Rennserie auf dem Imola Circuit zu erleben.“

Tamburello, Tosa, Acque Minerali und Rivazza sind nur einige der klangvollen Namen der 17 Kurven dieses 4,909 Kilometer langen Kurses inmitten von Imola. Die Rennstrecke, 80 Kilometer entfernt vom Ferrari-Stammsitz in Maranello gelegen, geht auf eine Idee von Checco Costa zurück, Vater des berühmten italienischen Doktors Claudio Costa. Enzo Ferrari war es dann, der die Strecke später „kleiner Nürburgring“ taufte. Bei der Eröffnung 1953 gab es noch keine Schikanen im Streckenlayout. Diese wurden erst im Laufe der Jahre integriert, um den Kurs sicherer zu machen.

Tickets für die DTM 2022 sind bereits im Vorverkauf erhältlich: über den DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) oder die DTM-Ticket-Hotline (01806 991166).

Der vorläufige Rennkalender der DTM 2022 sowie der DTM Trophy:

1.     Autódromo Internacional do Algarve (POR), 29. April-01. Mai 2022

2.     DEKRA Lausitzring Turn 1 (GER), 20.-22. Mai 2022 – inkl. DTM Trophy

3.     TBA Europa, 03.-05. Juni 2022

4.     Imola (ITA), 17.-19. Juni 2022 – inkl. DTM Trophy

5.     Norisring (GER), 01.-03. Juli 2022 – inkl. DTM Trophy

6.     Nürburgring (GER), 26.-28. August 2022 – inkl. DTM Trophy

7.     Circuit de Spa-Francorchamps (BEL), 09.-11. September 2022 – inkl. DTM Trophy

8.     Red Bull Ring (AUT), 23.-25. September 2022 – inkl. DTM Trophy

9.     Hockenheimring (GER), 07.-09. Oktober 2022 – inkl. DTM Trophy

Lamborghini zum Auftakt in Hockenheim vorn, Titelkandidaten in Lauerstellung

Starker Auftritt von Lamborghini beim Auftakt des vorletzten Rennwochenendes der Deutschen GT-Meisterschaft in Hockenheim: Im ersten Training lagen gleich drei Huracán GT3 bei perfekten Bedingungen mit Sonne und blauem Himmel in den Top fünf. Lamborghini-Werkspilot Franck Perera gelang im ersten Freien Training die Bestzeit. Dahinter folgten in Hockenheim mit Ex-Meister Jules Gounon (26/F, Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing), Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti (31/I, GRT Grasser Racing Team) und Mathieu Jaminet (26/F, SSR Performance) im Porsche drei Titelkandidaten. Die beiden Rennen auf dem Traditionskurs werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Perera setzte sich in der Schlussphase der 45-minütigen Sitzung mit 1.38,206 Minuten an die Spitze des Klassements. „Ich hoffe, dass mir das morgen im Qualifying auch gelingt“, scherzte der Franzose, der sich das Auto mit Rolf Ineichen (42/CH) teilt. „Leider haben wir am Donnerstag wegen des Wetters wichtige Testzeit verloren, da wir eines der wenigen Teams sind, die hier seit 2020 nicht getestet haben. Aber wir arbeiten hart und haben heute gesehen, dass wir uns verbessert haben. Das ist schon mal gut, aber wir haben noch Arbeit vor uns. Es wird an diesem Wochenende wieder sehr eng, alle wollen zum Saisonende noch mal zeigen, was sie können. Es wird großer Kampf am Wochenende. Aber der Kurs sollte dem Lamborghini liegen.“

Zweitschnellster wurde Jules Gounon, zusammen mit Igor Waliłko (24/PL) aktuell Tabellenfünfter und Sieger von zwei der letzten drei Rennen. Er war 33 Tausendstelsekunden langsamer als sein Landsmann Perera. In einem weiteren Lamborghini fuhr Mirko Bortolotti auf die dritte Position. Er kam im Huracán GT3 Evo auf eine Zeit von 1.38,363 Minuten. Rang vier ging mit 1.28,439 Minuten an die Tabellendritten Mathieu Jaminet (26/F) und Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster, beide SSR Performance). Die Top fünf komplettierten Maximilian Paul (21/Dresden) und Neuzugang Luca Ghiotto (26/I, beide T3 Motorsport) in einem weiteren Lamborghini Huracán GT3.

Neuer Fahrer und neuer Look bei MRS GT-Racing 
Der Österreicher Martin Ragginger (33) gibt in Hockenheim sein Comeback im ADAC GT Masters. Der dreimalige ADAC GT Masters-Rennsieger und siebenmalige Pole-Setter teilt sich in Baden den Porsche 911 GT3 R von MRS GT-Racing mit Stammpilot Maximilian Hackländer (31/Rüthen). „Es ist toll, wieder im ADAC GT Masters starten zu können. Ich fand die Rennserie immer toll, konnte aber wegen anderer Programme dort zuletzt nicht mehr fahren. Als die Anfrage kam, habe ich sofort zugesagt. Das Wochenende wird sicher eine Herausforderung, da ich die Reifen nicht kenne – aber ich liebe Herausforderungen.“ Auch optisch hat sich beim Rennstall aus Lonsee etwas getan: Der MRS-„Elfer“ erstrahlt an diesem Wochenende in einem neuen Design: Statt weiß-grün ist er nun im Gelb-Blau von Ravenol foliert.

Aston-Martin-Comeback
Aston Martin kehrt an diesem Wochenende in das ADAC GT Masters zurück. Das Team Prosport Racing setzt einen Vantage GT3 für die Serienneulinge Salman Owega (16/Köln) und Tim Heinemann (23/Fichtenberg) ein. Mit 16 Jahren, vier Monaten und 28 Tagen ist Owega, der in diesem Jahr bereits an den ADAC Racing Weekends GT3-Erfahrung in der GTC Race gesammelt hat, der bisher jüngste Fahrer im ADAC GT Masters überhaupt. „Bei uns steht an diesem Wochenende das Lernen im Vordergrund“, so Tim Heinemann nach dem ersten Training. „Es ist fast zwei Jahre her, dass der Aston Martin in der Serie gestartet ist, daher gibt es nicht viele Daten. Wir müssen in kurzer Zeit viel aufholen. Aber wir machen Fortschritte. Es ist toll, dass ich an diesem Wochenende mein Debüt im ADAC GT Masters feiern kann. Vor acht Jahren saß ich hier noch als Fan auf der Tribüne. Es ist etwas Besonderes, über das SimRacing hierher gekommen zu sein und nicht wie die meisten anderen Fahrer über den Kartsport.“

Früherer F1-Testpilot bei T3 Motorsport
Der ehemalige Williams-Formel-1-Testfahrer Luca Ghiotto gibt in Hockenheim seinen Einstand im ADAC GT Masters. Der siebenfache GP2- und Formel-2-Rennsieger freut sich über sein Debüt: „Das ADAC GT Masters ist eine großartige, aber auch harte Rennserie mit einem sehr hohen Level. Ich habe noch nicht so viel GT3-Erfahrung, deshalb lerne ich hier viel. Ich mag den Kurs in Hockenheim sehr, deshalb ist es toll, hier fahren zu können. Das erste Training verlief mit Platz fünf von meinem Teamkollegen Maximilian Paul vielversprechend.“

Titelkandidat Bortolotti mit neuem Teamkollegen
Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti bekommt in Hockenheim im Titelkampf Unterstützung von Marco Mapelli (34/I). Der Italiener vertritt im Lamborghini mit der Startnummer 63 Stammfahrer Albert Costa Balboa (31/E), der für Lamborghini anderweitig im Einsatz ist. „Meine Aufgabe ist es, Mirko und das Grasser-Team zu unterstützen, um aus jeder Situation, mit der wir während der Rennen konfrontiert werden, das Beste zu machen“, sagt Mapelli. „Unser Ziel ist es, in beiden Rennen um den Sieg zu kämpfen und so viele Punkte wie möglich für den Titelkampf zu holen.“ Mapelli hat in dieser Saison bereits vier Gaststarts im ADAC GT Masters absolviert. 2019 gelang ihm in Zandvoort ein Sieg. Auch international hat sich der 34-Jährige einen Namen gemacht: 2019 gewann er in der Blancpain-GT-Serie sowohl die Gesamt- als auch die Sprint- und Endurance-Meisterschaft.

Foto: Gruppe C Photography

Teamvorstellung FIM Enduro Vintage Trophy Elba

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Die Truppe des MC Simson Suhl tritt als Silbervasen-Mannschaft bei der FIM Enduro Vintage Trophy auf Elba an, die vom 20. bis 23. Oktober stattfindet.

 40 Jahre nachdem das italienische Team auf der Insel die Mannschafts-Enduro-Weltmeisterschaft gewonnen hat, kehrt das Rennen dorthin zurück. Die Veranstaltung hat seit diesem Jahr das offizielle WM-Prädikat erhalten. Ab Donnerstag stehen zwei Tage mit langen Enduroetappen sowie ein Abschluss-Motocross am dritten Renntag auf dem Programm für die rund 400 Teilnehmer auf ihren alten Motorrädern.
Aus Deutschland geht als Silbervasenteam die Truppe des MC Simson Suhl mit den Fahrern Jens Ziegenhahn, Oliver Ritz und Tobias Auerswald ins Rennen. Die Truppe stellt sich und ihre Maschinen der Marken Jawa, KTM und Husqvarna in einem Video genauer vor und gibt Einblicke in ihre Vorbereitung in Marisfeld und beim MC Ohrdruf.

Das Video gibt es unter https://youtu.be/78IBV9Yia3Q auf dem Weber-Werke YouTube Kanal zu sehen.

Es geht wieder über Stock und Stein – SuperEnduro-WM Riesa diesmal als Doppelpack

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Das SuperEnduro Riesa kommt nach nur einem Jahr Corona-bedingter Pause zurück. Dank größter Anstrengungen des Serienpromoters ABC Communication, des Motorrad-Weltverbandes FIM sowie rühriger lokaler Veranstalter ist es gelungen, für den Winter 2021/2022 wieder eine SuperEnduro-WM-Saison auf die Beine zu stellen. Und das Beste daran ist für unsere Breiten: Riesa ist am 8. und 9. Januar 2022 wieder mit dabei.

„Es stimmt, wir haben für das zweite Januar-Wochenende nach guten und fairen Verhandlungen sowie starken Partnern wieder eine Veranstaltung angemeldet. Natürlich waren in der jetzigen Zeit verschiedenste Gedankenspiele und große Anstrengungen vonnöten. Wir sind schließlich zu dem Entschluss gekommen, auf Grund der aktuellen und sich hoffentlich nicht weiter verschärfenden Corona-Regeln sowie der reduziert zulässigen Zuschauerkapazität in der SACHSENarena an zwei Tagen zu fahren“, erklärt Daniel Auerswald von der dann wieder gastgebenden Eventmanufaktur Auerswald aus Hohndorf bei Stollberg.

Der „Run“ auf die für beide Tage notgedrungen begrenzt zur Verfügung stehenden Tickets kann laut Daniel Auerswald Anfang November beginnen.

Am Samstag, dem 8. Januar, wird die Arena für Inhaber des sogenannten FAN Tickets bzw. SUPER FAN Tickets (beide Tage) bereits 10:00 Uhr geöffnet, sodass man schon die Trainings der weltbesten Offroad-Artisten verfolgen kann. Auch der Besuch des Fahrerlagers ist mit diesen Tickets in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr möglich.

16:00 Uhr erfolgt dann die  Öffnung der SACHSENarena auch für die Besitzer des RACE Tickets. Beginn der gewohnt reichhaltigen Mischung aus knallharter Rennaction und Show ist 18:00 Uhr.

Nachdem die Strecke über Nacht umgebaut und entsprechend angepasst wurde, geht es am Sonntag (9. Januar) andersherum rund. Dazu öffnet die Arena schon 8:00 Uhr für FANs bzw. SUPER FANs und ab 12:00 Uhr für reinen RACE-Liebhaber. Die Veranstaltung selbst beginnt 14:00 Uhr und endet mit der Siegerehrung gegen 17:30 Uhr. 

Auch die beliebte Autogrammstunde soll es an beiden Tagen geben, am Samstag in der Pause ab 16:30 Uhr und tags darauf ab 12:30 Uhr.

Für all jene, die sich gleich zu Beginn des neuen Jahres etwas Besonderes gönnen möchten, bietet die Eventmanufaktur Auerswald eine begrenzte Anzahl an VIP bzw. SUPER VIP Tickets an.

Beim SuperEnduro Riesa gilt die 3G-Regel. Für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene besteht die Möglichkeit, vor Ort einen offiziellen Test für 9,95 Euro durchführen zu lassen. Abseits des eigenen Platzes besteht eine Maskenpflicht mit den entsprechenden Ausnahmen. Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10, entfällt die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Weitere Infos ebenfalls unter www.superenduro-riesa.de.

Grob-Zeitplan                           Samstag, 8.1.2022    Sonntag (9.1.2022)

Einlass für VIP- und Fan-Ticket-Inhaber:                10:00 Uhr                  08:00 Uhr

Beginn Training:                                                    11:00 Uhr                  09:00 Uhr

Einlass für Race-Ticket-Inhaber:                            16:00 Uhr                  12:00 Uhr

Autogrammstunde:                                               16:30 Uhr                  12:30 Uhr

Beginn Rennen:                                                    18:00 Uhr                  14:00 Uhr

Ende Rennen:                                                       ca. 21:30 Uhr             ca. 17:30 Uhr

After Race Party (im Club R1 in Riesa):                  22:00 Uhr

Ticket-Preise

RACE Ticket (alle Blöcke außer „K“ = VIP)

Vollzahler:                                                                                             59,00 €

Ermäßigt (Kinder 6 – 14 J.):                                                                   39,00 €

Kinder bis 6 J. auf dem Schoß der Eltern:                                               frei

FAN Ticket (ein Tag) / SUPER FAN Ticket (beide Veranstaltungstage!)

(alle Blöcke außer „K“ = VIP, inkl. Zugang zum Fahrerlager von 10:00 – 16:00 Uhr bzw. 8:00 – 12:00 Uhr + Fan-Überraschung gegen Vorlage des Tickets am Veranstaltungstag)

Vollzahler:                                                            74,00 €                      99,00 €

Ermäßigt (Kinder 6 – 14 J.):                                  49,00 €                      74,00 €

Kinder bis 6 J. auf dem Schoß der Eltern:              frei                            frei

VIP Ticket (ein Tag) / SUPER VIP Ticket (beide Veranstaltungstage!)

(Sonderparkplatz vor der Arena, Zugang ab 10:00 Uhr bzw. 8:00 Uhr, permanenter Zugang zum Fahrerlager, Sitzplatz Block „K“, Catering im VIP-Bereich ab 16:00 Uhr bzw. 12:00 Uhr, Fan-Paket, Programmheft, Teilnahme an Pressekonferenz nach dem Rennen im VIP-Bereich, Eintritt zur Race-Party im Club R1 in Riesa / nur Samstag)

Preis:                                                                   169,00 €                    299,00 €

Ticket-Vorverkaufsstellen:
• Tickethotline +49 351 30 70 8000, hallo@etix.com

• Riesa Information, www.tourismus-riesa.de

• Eventman. Auerswald (Am Hang 2, 09394 Hohndorf) info@eventmanufaktur-auerswald.de

• Autocenter Wendisch (Strehlaer Str.35, 01591 Riesa)

• Praxis für Osteopathie Roland Opel (Straße der Freundschaft 22, 01589 Riesa)

• Zweirad Sturm (Neue Marienberger Str. 189, 09405 Zschopau)

• GST-Berlin(Grabensprung 8, 12683 Berlin oder Albert-Einstein-Ring 3, 14532 Kleinmachnow)

• Neubert Racing Shop (Südstr. 2, 04654 Frohburg)

• Marcus Kehr Offroadsport (Augustusburger Str. 23, 09557 Flöha)

• G&M Bikes (Filderstädter Straße 2, 04758 Oschatz)

• K&P Zweiradtechnik (Harthaer Straße 6, 04736 Waldheim)

• Enduro Fleischer (Straße der Einheit 5, 09423 Gelenau/Erzgebirge)

• MX Straub (Hartmannstraße 1,04838 Eilenburg)

Text: Thorsten Horn Foto: DG Design / Denis Günther

FIM Hard Enduro World Championship: Brisantes Finale in Deutschland beim 24MX GetzenRodeo geplant

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Die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft 2021 ist in vollem Gange und die Teilnehmer bereiten sich auf die letzte Runde der Serie am kommenden Wochenende in Deutschland vor, das 24MX GetzenRodeo. In einer explosiven achten und letzten Runde trennen Billy Bolt (Husqvarna) und Manuel Lettenbichler (KTM) nur drei Punkte im Kampf um den ersten FIM Hard Enduro Weltmeister!

Es war eine Wahnsinnssaison. Nach einem verspäteten Start erwachte die erste FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft beim mittlerweile berühmten Abestone Hard Enduro in Italien zum Leben. Die Red Bull Romaniacs folgten dicht auf den Fersen mit einer epischen Woche voller Action in Rumänien, bevor die Serie den Atlantik in die USA zum Red Bull TKO überquerte. Die Rückkehr nach Europa brachte einige unglaubliche Rennen bei der HERO Challenge in Polen und zuletzt das 24MX Hixpania Hard Enduro in Spanien.

Während die Meisterschaft in dieser Zeit vier verschiedene Rennsieger gesehen hat – Bolt, Lettenbichler, Wade Young (Sherco) und Alfredo Gomez (Husqvarna) – waren es Bolt und Lettenbichler, die am dominantesten blieben. Bolt hat zwei Siege errungen, Lettenbichler nur einen – bei Red Bull Romaniacs – und der Brite geht mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Punkten auf den Deutschen in das wohl wichtigste Rennen der bisherigen Karriere beider Fahrer.

Die Entscheidung über die Meisterschaft

Das 24MX GetzenRodeo ist zwar ein Rennen, das Bolt natürlich gewinnen will, aber nicht gewinnen muss, um sich den Weltmeistertitel zu sichern. Sollte Lettenbichler jedoch gewinnen, muss Billy die Ziellinie als Zweiter überqueren, um sich den Titel durch ein Stechen zu sichern (bei jeweils zwei Siegen würde sich Billy den Titel sichern, da er in dieser Saison mehr zweite Plätze erzielt hat).

Für Mani geht es um nichts Geringeres als den Sieg, und dann muss er hoffen, dass ihm die Karten in den Schoß fallen. Da das 24MX GetzenRodeo ein Heimrennen für den Deutschen ist, wird er versuchen, die Heimunterstützung zu seinem Vorteil zu nutzen. Auf der engen und technischen Waldstrecke hat er die letzten beiden Ausgaben (2018, 2019) des Rennens gewonnen und die WESS-Meisterschaft 2019 trotz erheblichem Druck gewonnen.

Mit 17 Punkten Rückstand auf Bolt an dritter Stelle liegend, ist Sherco-Pilot Wade Young der einzige andere Fahrer, der noch eine mathematische Chance hat, Meister zu werden. Auch wenn das für den Südafrikaner eine große Herausforderung ist, kann er sich in der letzten Runde keinen Fehler leisten, wenn er seine Meisterschaft auf dem Podium beenden will. Teamkollege Mario Roman liegt mit neun Punkten Rückstand auf dem vierten Platz und ist bereit, auf die Jagd zu gehen.

Jonny Walker von Beta liegt sechs Punkte hinter Roman auf dem fünften Platz, während Gomez als Sechster weitere zwei Punkte Rückstand hat. Gomez geht mit dem Rückenwind in das 24MX GetzenRodeo, nachdem er beim letzten Mal in Spanien einen überwältigenden Sieg errungen hat. Gomez wurde 2019 auch in Deutschland Zweiter und ein weiteres Ergebnis wie das des Spaniers könnte die endgültige Meisterschaftswertung dramatisch verändern.

24MX GetzenRodeo – Wie es funktioniert

Als Eintagesrennen ist das 24MX GetzenRodeo alles andere als einfach. Vielmehr handelt es sich um zwei brutal harte Rennen, die in einen kurzen Zeitrahmen gepresst werden. Im zweistündigen GetzenRace am Vormittag kämpfen 60 Teilnehmer auf einer technisch anspruchsvollen Strecke um einen Platz im Finale am Nachmittag. Nach einer kurzen Pause treten die besten 15 Qualifikanten beim GetzenChamp an, um auf einem verschärften Kurs, der in entgegengesetzter Richtung zum GetzenRace verläuft, um den Sieg zu kämpfen.

Live auf Red Bull TV

Aufgrund der Covid-Gesundheitsvorschriften ist der Zutritt für Zuschauer 2021 beschränkt. 5.000 Fans werden die Strecke säumen, um die besten Hard Enduro-Fahrer der Welt anzufeuern. Für alle, die nicht dabei sein können, wird die Krönung des diesjährigen FIM Hard Enduro Weltmeisters live auf Red Bull TV zu sehen sein. Das GetzenChamp Rennen wird ab 13.30 Uhr Ortszeit in voller Länge inklusive einer Pre-Show übertragen.

Die achte und letzte Runde der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft findet am Samstag, den 30. Oktober beim 24MX GetzenRodeo in Drebach bei Griessbach statt.

Sehen Sie es live auf Red Bull TV hier: https://win.gs/getzenrodeo

24MX GetzenRodeo Zeitplan

Samstag, 30. Oktober
10.00 – 12.00: GetzenRace
14.00: GetzenChamp (80min +1 Runde)
15:45: Siegerehrung

Foto: Future7Media

#FanFest Hockenheim: Volles Programm für Zuschauer bei der Deutschen GT-Meisterschaft

Volles Programm auf der Rennstrecke und zahlreiche Highlights im Fahrerlager: Ein echtes FanFest erwartet die Besucher der Deutschen GT-Meisterschaft in Hockenheim am Wochenende. Im offenen und fanfreundlichen Fahrerlager warten Autogrammstunden, Pitwalk oder der eBay Tower, aber auch ein Ausblick auf neue Fahrzeuge für die Motorsportsaison 2022 und vieles mehr. Tickets für das Rennwochenende gibt es online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport. Das Tagesticket kostet für ADAC Mitglieder ab 22,50 Euro (für Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

Blick in die Zukunft
Einen Vorgeschmack auf die Saison 2022 bieten in Hockenheim gleich mehrere neue Rennwagen. So werden dort der spektakuläre BMW M4 GT3 und der überarbeitete Audi R8 LMS GT3 evo II im Fahrerlager erstmals den Fans präsentiert. Audi zeigt zudem den neuen RS 3 LMS für die ADAC TCR Germany. Ebenfalls ausgestellt sein wird der Toyota GR Supra GT4, der in Hockenheim seine Rennpremiere in der ADAC GT4 Germany feiert. Darüber hinaus wird am Samstag um 10.15 Uhr der neue Rennwagen präsentiert, mit dem die Nachwuchstalente der ADAC Formel 4 im kommenden Jahr starten.

Populäre Publikumsmagnete: eBay Box und eBay Tower
Wer besondere Ein- und Ausblicke liebt, der ist im Fahrerlager in der eBay Box und beim eBay Tower genau richtig. In der eBay Box sind die Fans ganz nah am Geschehen und haben eine einmalige Sicht in die Boxengasse – auch während der Sessions. Am Sonntag wird von dort um 11 Uhr auch die neueste Ausgabe des Online-Magazins „ADAC GT Masters Backstage“ gesendet, und Fans sind dabei natürlich willkommen. Hoch hinaus geht es dagegen auf dem eBay Tower. Aus knapp neun Metern gibt es von der Aussichtsplattform spektakuläre Aussichten auf die traditionsreiche Rennstrecke in Baden.

Wer selbst einmal in die Rolle eines Rennfahrers auf dem Hockenheimring schlüpfen möchte, kann dies mit den eSports-Simulatoren an der ADAC Hospitality kostenlos selbst ausprobieren. Dort stehen gleich mehrere Geräte mit der auch in der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+ verwendeten Simulation von RaceRoom bereit. Ebenfalls an der ADAC Hospitality können die Zuschauer am Samstag ab 11.50 Uhr beim Meet the Drivers Autogramme ihrer Lieblingsfahrer sammeln.

Ein Anlaufpunkt für ADAC Mitglieder im Fahrerlager ist die ADAC Vorteilswelt Lounge. Clubmitglieder bekommen dort kostenlos Kaffee von Vorteilsweltpartner Eni, können ihr Handy aufladen oder kostenlos im WLAN surfen. Außerdem gibt es detaillierte Informationen über das umfangreiche Angebot der ADAC Vorteilswelt.

Ein Muss für Fans: die offene Boxengasse
Während des Pitwalks (Samstag 11.10 Uhr und 17.45 Uhr sowie Sonntag 10.50 Uhr) können die Fans aus der Boxengasse den Rennställen des ADAC GT Masters bei der Rennvorbereitung der Supersportwagen zuschauen. Ab 20.00 Uhr wird am Samstagabend aus der Open Pitlane die Onlineshow „PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk“ gesendet, Besucher können bei der Livesendung zuschauen. Moderator Patrick Simon analysiert dabei mit Gästen die spektakulärsten Szenen des ersten Rennens der Deutschen GT-Meisterschaft. 

Tickets online erhältlich 
Eintrittskarten für den sechsten von sieben Saisonläufen des ADAC GT Masters sind bequem zum Selbstausdrucken im Vorverkauf unter adac.de/motorsport erhältlich. Das Tagesticket gibt es für ADAC Mitglieder ab 22,50 Euro, das Wochenendticket ab 36 Euro (Nicht-Mitglieder 25 Euro und 40 Euro). Für Familien gibt es ein besonderes Angebot: Kinder bis einschließlich zwölf Jahre zahlen in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen keinen Eintritt. Ausschließlich an der Tageskasse gibt es am Samstag und Sonntag Zusatztickets für die Startaufstellung des ADAC GT Masters. Mehr Informationen und ein ausführliches FAQ zu den Ticketkäufen gibt es unter adac-motorsport.de/adac-gt-masters/faq-ticketing.

Foto: Gruppe C Photography

WM-Saison erfolgreich beendet Luca Fischeder sicherte sich Endrang sechs

Wie am Saisonbeginn endete die FIM EnduroGP World Championship 2021 mit einem Veranstaltungsdoppel. Dabei sicherte sich Luca Fischeder vom Team Sherco Academy den hervorragenden sechsten Rang in der Klasse Junior 2, nur einem Punkt hinter dem Fünftplatzierten.

Beim vorletzten WM-Event in Santiago do Cacem in Portugal verfehlte der 22-Jährige aus dem sächsischen Geringswalde am ersten Fahrtag als Junior-2-Vierter das Tagespodium denkbar knapp. Tags darauf landete er als Fünfter wiederum im Vorderfeld. In der die Klassen Junior 1 und Junior 2 vereinenden (Gesamt-)Junioren-Wertung belegte er an beiden Tagen den neunten Platz.
Beim Finale im französischen Langeac wurde Luca Fischeder in seiner Klasse am ersten Tag Achter und am zweiten Sechster, gleichbedeutend mit den Plätze 14 und neun aller Junioren.

Damit beendete er seine erste volle WM-Saison auf dem sechsten Rang der Klasse Junior 2 bzw. auf dem zwölften Platz der Junioren-Scratch-Wertung und zog anschließend folgendes Fazit: „Insgesamt gesehen bin ich super zufrieden mit meiner Leistung über die Saison. Ich konnte mich kontinuierlich steigern, und mich immer weiter an das Podium heran arbeiten. Das Level ist sehr hoch. In der WM wird einem definitiv nichts geschenkt und man muss um jede einzelne Sekunde hart kämpfen.“

Etwas weiter ins Detail zum vorletzten WM-Lauf ging er dann mit folgenden Worten: „Mit den Plätzen vier und fünf in der Klasse sowie Top 10 bei den Junioren insgesamt war Portugal wieder ein echt gutes Wochenende. Den ersten Tag habe ich die ganze Zeit ums Podium gekämpft und dann leider knapp auf Platz vier beendet. Am zweiten Tag startete ich auch direkt super und konnte im Extrem-Test die drittbeste Junior-Zeit fahren. Ich habe den ganzen Tag über wieder alles gegeben und ums Podium gekämpft, hatte aber leider in der letzten Runde ein kleines technisches Problem, welches mich mit ca. vier Sekunden Rückstand auf Patz fünf versetzt hat. Das Level war in der Juniorenklasse wieder sehr hoch und die Zeiten lagen auf den wohl schnellsten Enduro- und Cross-Tests die ich je gefahren bin sehr eng zusammen. Beide Tests waren Tiefsand mit unzähligen tiefen Sandwellen und Wurzeln.“

Auch das WM-Finale beschrieb Luca Fischeder aus seiner Sicht etwas ausführlicher und sagte dazu: „Frankreich war dann eine ziemliche Umstellung zu Portugal von tiefem Sand hin zu drei am Berg gelegenen Tests mit unzähligen offcamper Kurven, rutschigem Gras sowie Bergauf- und abfahrten. Am ersten Tag hatte ich noch ein paar Schwierigkeiten, mich auf den typisch französischen Tests richtig einzufinden und auf den meist schräg am Hang gelegenen Tests Druck machen zu können. Ich versuchte zu pushen, wodurch ich auch zwei Stürze hatte. Am Ende des Tages landete ich auf Platz acht in meiner Klasse, womit ich mich nicht richtig abfinden konnte. Für den zweiten Tag veränderten wir ein paar Sachen am Motorrad, wodurch ich direkt besser zurechtkam und das Gefühl auf den Tests besser wurde. Am Ende eines langen harten Tages stand dann ein sechster Platz in der Klasse Junior 2 und Platz neun in der Junioren-Overall-Wertung zu Buche, womit ich recht zufrieden war. Ich habe wieder über die beiden Wochenenden viel gelernt.“

Zu guter Letzt dachte Luca Fischeder schon ans nächste Jahr und wusste zugleich, bei wem er sich für dieses zu bedanken hatte. „Ich bin super motiviert, nächstes Jahr meine gesammelte Erfahrung umzusetzen und noch stärker in der WM zu werden. Einen riesen Dank möchte ich an das Team Azzalin für die super Betreuung und Unterstützung bei allen WM-Läufen richten. So auch an das Team Sherco Academy Deutschland, an alle Sponsoren und Unterstützer, die es mir ermöglicht haben, so eine ganze WM-Saison zu bestreiten. Ohne diese Leute wäre es nicht möglich gewesen und ich bin sehr dankbar dafür“, erklärte Luca Fischeder abschließend.

Nun steht am Samstag, dem 6. November, noch das Finale der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM) in Rüdersdorf am östlichen Stadtrand von Berlin auf dem Programm, wo es für das Team Sherco Academy Deutschland bzw. Hamish Macdonald und Luca Fischeder darum geht, die Meistertitel im Championat (Macdonald oder Fischeder) sowie in der Klasse E3 (Fischeder) einzufahren.

Text&Foto: Thorsten Horn