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Donnerstag, Februar 29, 2024

Schnelldenker werden belohnt, wenn die sechste Etappe vom Freitag nach Riad verlegt wird

Nasser Al-Attiyah, Toby Price und Guillaume De Mevius konnten am Freitag auf der dramatischen sechsten Etappe der 45. Ausgabe der härtesten Ausdauerprüfung des Motorsports, der Rallye Dakar, alle Probleme vermeiden. Hier ist alles, was Sie wissen müssen:

  1. Januar | Etappe 6 | Ha’il – Riyadh | Distanz – Gesamt/Spezial: 560km/358km
  • Die sechste Etappe verlangte dem Feld auf der verkürzten Wertungsprüfung und der riesigen Verbindungsstrecke nach Riad – die wegen schwerer Überschwemmungen in der Region Al Duwadimi in Saudi-Arabien geändert wurde – alles ab. Der Führende Al-Attiyah erzielte mit seinem Beifahrer Mathieu Baumel den zweiten Etappensieg in Folge, während die Rivalen vom Team Audi Sport, Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger und Carlos Sainz/Lucas Cruz, ihre Titelhoffnungen durch getrennte Stürze begraben mussten.
  • Der viermalige Dakar-Champion hat nun einen Vorsprung von mehr als einer Stunde, während die Rookie-Crew Lucas Moraes/Timo Gottschalk als Gesamtdritte einen weiteren guten Tag erlebte. Der 52-jährige Katarer Al-Attiyah sagte: „Wir haben viel gepusht und hatten auf den letzten 40 km eine defekte Lenkungspumpe. Wir verloren Lenkung und eine Menge Öl. Zum Glück haben wir es bis zum Ende der Etappe geschafft.
  • Weniger als 20 Minuten trennten die acht besten Fahrer des Motorradrennens. Der zweimalige Sieger Price wurde Tagesdritter und festigte damit seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung, während es für den Belgier De Mevius und seinen Beifahrer François Cazalet ein guter Tag war, denn sie fuhren die schnellste T3-Zeit des Tages und bauten damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung aus – die Teams des Red Bull Off-Road Junior Team USA presented by BFGoodrich, Seth Quintero/Dennis Zenz und AJ Jones/Gustavo Gugelmin, lagen ebenfalls dicht dahinter.
  • Auf der neu gestalteten siebten Etappe am Samstag wird es aufgrund der Ermüdung der Teilnehmer kein Motorradrennen geben. Der Rest des Konvois fährt von Riad zum Al-Duwadimi-Biwak über eine 333 km lange Wertungsprüfung, an deren Ende die Teilnehmer zwei Stunden Zeit mit ihren Mechanikern haben.

Foto:DPPI / Red Bull Content Pool

Denis Guenther
Denis Guenther
Denis Günther ist der Kopf vom motorsport-life.com Network. Seit 2003 hauptberuflich im Motorsport tätig ist er auf allen Rennstrecken in Europa zuhause. Egal ob Tourenwagen oder Endurosport, in allen Bereichen ist er der Experte.