HERO MOTOSPORTS FAHRER IN DEN TOP-15 BEI NUR NOCH EINER AUSSTEHENDEN ETAPPE DER DAKAR-RALLYE 2021

Das Hero MotoSports Team Rally zeigte auf der vorletzten Etappe der Rallye Dakar 2021 eine konstante Leistung. Beide Fahrer sind nun in den Top-15 der Gesamtwertung.

Die Fahrer nahmen die Etappe souverän in Angriff und beendeten sie ohne größere Zwischenfälle. Sebastian Bühler blieb ruhig und konzentriert, um an diesem kritischen Punkt der Rallye keine Fehler zu machen. Er wurde für seine Disziplin und Ausdauer mit Platz 12 belohnt.

Joaquim Rodrigues begann die Etappe ebenfalls sehr gut und kam in einen guten Rhythmus, bis er ganz am Ende der Etappe einen Wegpunkt verpasste. Er verlor nicht nur Zeit, sondern erhielt dafür auch eine Zeitstrafe und beendete die Etappe 11 auf Platz 26.

Nur noch die letzte Etappe trennt es von der Ziellinie in Jeddah. Das Hero MotoSports Team Rally ist bereit für ein starkes Finish, denn sowohl Joaquim als auch Bühler liegen auf den Plätzen 12 und 15 in der Gesamtwertung.

Die morgige letzte Etappe der Rallye Dakar 2021 bietet den Fahrern eine letzte Gelegenheit, wenn auch eine kurze mit 225 Wettbewerbskilometern, um einen letzten Spurt zur Ziellinie in Jeddah zu machen.

Joaquim Rodrigues (Startnummer 27) sagte: “Ich habe versucht, es ruhig angehen zu lassen und es bis zur Ziellinie zu schaffen, denn wir sind sehr nah dran, die Rallye zu beenden. Den größten Teil der Etappe lief alles gut, ich hatte ein gutes Tempo und einen guten Rhythmus. Aber 20 km vor dem Ziel konnte ich einen Wegpunkt nicht mehr finden. Ich suchte weiter, bis ich einen Punkt erreichte, an dem mir der Sprit ausging, und entschied mich dann, weiterzufahren. Dort habe ich viel Zeit verloren, aber ich habe es ins Ziel geschafft, damit bin ich zufrieden.”

Sebastian Bühler (Startnummer 24) sagte: “Heute war es eine sehr lange Etappe mit einigen schwierigen und gefährlichen Zonen. Deshalb habe ich versucht, mich zu entspannen und mich darauf konzentriert, keine Fehler zu machen. Gegen Ende gab es eine schwierige Navigation, bei der ich etwas langsamer gefahren bin und versucht habe, mich darauf zu konzentrieren, alles richtig zu machen, was mir gut gelungen ist, da ich dort nicht zu viel Zeit verloren habe. Für die letzte Etappe habe ich mir vorgenommen, sie wie die erste Etappe anzugehen, denn das Rennen ist erst vorbei, wenn man die Ziellinie überquert hat.”

Denis Guenther
Denis Günther ist der Kopf vom motorsport-life.com Network. Seit 2003 hauptberuflich im Motorsport tätig ist er auf allen Rennstrecken in Europa zuhause. Egal ob Tourenwagen oder Endurosport, in allen Bereichen ist er der Experte.