Start Blog Seite 272

Verspäteter COVID-19 Racing Auftakt in Rohr im Gebirge! Walzer Factory Teamfahrer Walter Feichtinger gewinnt die ÖEC E2 Klasse!

Lang ersehnt war der Auftakt zur diesjährigen ÖEC und Enduro ÖM Rennsaison und umso erwartungsvoller waren knapp 400 Teilnehmer im niederösterreichischen Rohr im Gebirge welch sich den Herausforderungen der Strecke nur allzu gerne stellten.

Die vier Factory Team Walzer Fahrer Walter Feichtinger, Michael Feichtinger, Florian Reichinger und Armin Steiner waren natürlich am Start in den jeweiligen ÖEC Klassen und natürlich auch mit einer Lizenz ausgestattet um für die Enduro ÖM Punkte zu sammeln.

Walter Feichtinger #10

„Dies war mein erstes ÖEC Rennen überhaupt! Aus diesem Grund war ich auch ein wenig nervös zumal ich den Modus der hier gefahren wird noch nicht so genau kannte. Aber bereits beim Training bzw. der Einführungsrunde hat mir die Strecke auf Anhieb gut gefallen. Besonders die Sonderprüfung haben wir uns ganz genau angeschaut und sind diese zu Fuß abgegangen, damit wir uns die Ideallinie einprägen und um zu schauen wo noch die eine oder andere Sekunde gut zu machen wäre.

Meine Prolog Runde konnte ich sehr gut rüber bringen und die zweitschnellste Zeit in den Boden brennen!

Am Sonntag ging es dann gut los mit der Etappe und der ersten Sonderprüfung, wo ich die drittschnellste Zeit einfahren konnte.

Auch die SP 2 und SP 3 sind sehr gut für mich verlaufen! Leider habe ich aber in der SP 4 einige Fehler gemacht die mich vom zweiten Platz auf den vierten Platz zurück geworfen haben.

Hier war ich dann wohl doch etwas zu aufgeregt und machte mir selbst großen Druck!

Schlussendlich konnte ich aber dennoch die E2 Klasse in der ÖEC Wertung gewinnen und die ÖM Wertung in der Open Klasse auf Platz 4 abschließen.

So wie es aussieht zählt die Platzierung vom drittplatzierten Scharl Robert nicht zur ÖM Wertung da dieser mit einer deutschen Lizenz fährt, was bedeuten würde das ich dann somit auf Platz 3 liegen würde.“

ÖEC E2 Klasse: 1. Platz

ÖM Open Wertung: 3. Platz

Florian Reichinger #2

„Nach meiner einjährigen Rennpause freue ich mich sehr wieder am Renngeschehen teilnehmen zu können und bin ganz besonders stolz auf meine viertschnellste Prolog Zeit! Hier fehlte nur eine hundertstel Sekunde auf Platz drei!

Am Sonntag konnte ich alle vier Sonderprüfungen konstant und ohne grobe Fehler durch bringen. Speziell die zweite SP macht mich happy, denn dort konnte ich die drittschnellste Zeit einfahren!

Ein tolles Rennen und auch die Verbindungsetappen waren echt kernig zu durchfahren!

ÖEC E2 Klasse: 4. Platz

ÖM Open Wertung: 7. Platz

Walzer

Michael Feichtinger #12

„Die Samstägliche Prologrunde konnte ich gut absolvieren! Am Sonntag ging es auf der Etappe und der ersten Sonderprüfung noch ganz gut!

Leider machte ich in der SP 2 einen Fehler und ich stürzte! Mit einem ordentlich ramponierten Ellbogen nahm ich das Rennen wieder in Angriff…aber an Top Zeiten war ab dem Zeitpunkt nicht mehr zu denken!

Der Umstieg von Husqvarna auf KTM fällt mir doch etwas schwerer als erwartet! Ich hoffe aber dass ich mich für die kommenden ÖM Rennen noch besser auf das Motorrad einstellen und noch besser vorbereitet an den Start gehen kann!“

ÖEC E2 Klasse: 5. Platz

ÖM Open Wertung: 10. Platz

Armin Steiner #60

„Das ÖEC/ÖM Rennen hier in Rohr im Gebirge war wirklich eine tolle Veranstaltung! Die Sonderprüfungen waren sehr selektiv aber auch schnell!

Bereits bei meiner gezeiteten Prologrunde hatte ich Troubles…hier fuhr Thomas Hostinsky eine etwas zu aggressive Line und schickte mich bei einem Überholvorgang in die Büsche was mich einiges an Nerven und wichtiger Zeit kostete.

Dies bedeutete dann somit nur die dritte Startreihe für das Rennen am Sonntag!

Am Sonntag ist der erste Teil des Rennens noch recht gut verlaufen, aber leider bekam ich bei einer sehr schnellen bergauf Passage am Schi-Hang mit eingelegtem 5. Gang und ordentlich Zunder einen ordentlichen Schlag aufs Hinterrad sodass es mich übelst bergauf überschlagen und ordentlich in die niederösterreichische Botanik gesteckt hat!

Leider konnte ich das Rennen nicht wieder aufnehmen, da sowohl mein Motorrad als auch ich ziemlich ramponiert war!“

ÖEC E3 Klasse: DNF

ÖM Open Wertung: DNF

Ebenfalls am Start waren drei unserer Fahrer aus dem Team KTM Walzer!

Christoph Santeler, Maurice Egger und Marcel Forcher…allesamt startend in der Rookies Klasse der ÖEC.

Christoph Santeler #36

„Nach der Prologrunde hab ich mich über Startplatz 43 sehr gefreut! Am Sonntag konnte ich das Rennen in meiner Klasse auf P 23 beenden!

Wir mussten im Gegensatz zu den ÖM Startern „nur“ drei Runden absolvieren und somit drei Sonderprüfungen durchfahren.

In der SP 1 ist es mir gut gegangen aber in der SP 2 konnte ich meine Zeit nochmal um fünf Sekunden verringern!

Leider hab ich dann in der SP 3 bei einem Baum eingefädelt, was zum einen schmerzhaft war und zum anderen natürlich etwas Zeit gekostet hat.

Bin aber dennoch ganz zufrieden mit meinem Ergebnis!“

ÖEC Rookies Klasse: 23. Platz

Maurice Egger #22

„Die Strecke war Top! Es war sonnig und warm! Der Boden war griffig! Kurzum…beste Bedingungen das ganze Rennwochenende über.

Die schwierigen Streckenteile in den Verbindungsetappen konnte ich alle immer gut meistern.

Meine Prologrunde hab ich wirklich gut erwischt! Overall wurde es der 35. Platz was für mich die zweite Startreihe.

Am Sonntag konnte ich alle 3 SP’s gut durchfahren und machte keine groben Fehler und konnte somit die Rookies Klasse auf dem zehnten Platz beenden!“

ÖEC Rookies Klasse: 10. Platz

Marcel Forcher #617

„Leider ist mir die Prologstrecke nicht so sehr gelegen und es war für mich nicht mehr drinnen als ein 54. Platz Overall was die dritte Startreihe bedeutete.

Resümieren kann ich den Sonntag mit zwei beinahe Stürzen und einem Hänger was auch hier meine Zeit nicht perfekt machte!

Ich hoffe dass ich beim nächsten Rennen eher in meinen Rhythmus finden werde und werde natürlich dort wieder mein Bestes zu geben!

Rene Novak

Presse/PR

Team KTM Walzer

Fotos: DG Design / Denis Günther

Blick in die Klassen des ÖEC

Den Hauptteil des Feldes in Rohr im Gebirge bildeten natürlich die Hobbyfahrer des ÖEC. Der Österreichische Endurocup ist 2020 die einzige Enduroserie im Alpenland und kann sich somit über volle und auch starke Starterfelder freuen. Natürlich bilden die Klassenspitzen die Fahrer der ÖM aber gerade die Senioren und Junioren stehen im ÖEC im Vordergrund.

Mit 391 Fahrern war der Auftakt ( Mountain Enduro ) voll besetzt. Somit tummelten sich auch in den einzelnen Klassen bis zu 120 Fahrer.

Die vollständigen Klassenergebnisse sind unter https://www.endurocup.at/oeec-2020/oeec-mountainenduro-2020/ergebnislisten.html zu finden.

Der nächste Lauf des ÖEC findet am 01./02.08. in Pramlehen in der Nähe von Lunz am See statt.

Foto: DG Design / Denis Günther

PREMIERE: ERSTE DOPPELVERANSTALTUNG IN DER NÜRBURGRING LANGSTRECKEN-SERIE

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt Ende Juni geht es in der Nürburgring Langstrecken-Serie Schlag auf Schlag weiter. Am kommenden Wochenende (11.-12. Juli 2020) steht die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte des Nordschleifen-Championats an. Samstag findet das 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen statt, tags drauf folgt der 52. ADAC Barbarossapreis. Beide Rennen führen über die Distanz von vier Stunden. Die vorläufigen Teilnehmerlisten versprechen jede Menge Motorsportaction: 155 Fahrzeuge haben sich den Samstag und 141 für den Sonntag angekündigt. Leider sind aufgrund der Corona-Pandemie nach wie vor keine Zuschauer an der Strecke zugelassen. Damit Fans die Rennen trotzdem verfolgen und mitfiebern können, wird an beiden Renntagen zusammen rund 16 Stunden im Livestream vom Nürburgring berichtet. Die Live-Übertragung beginnt morgens um 08:15 Uhr jeweils mit dem Training; Rennstart ist um 12 Uhr.

Zwei Langstreckenrennen an zwei Tagen – das ist kein Pappenstiel. Während sich Fans und Fahrer über einen hundertprozentigen Aufschlag Fahrspaß freuen, ist die Doppelbelastung für die Teams eine große Herausforderung. Quasi über Nacht muss der Rennbolide für den nächsten Tag fit gemacht werden. Und in dieser Rechnung ist ein möglicher Unfall oder technischer Defekt im ersten Rennen noch nicht berücksichtigt. Sollte dieser Fall eintreten, schlägt die Stunde der Techniker und Mechaniker – hier werden Helden geboren.

Packendes Racing garantiert: 29 GT3-Renner am Start

Nicht weniger als 29 GT3-Teams haben für das zweite Saisonrennen gemeldet. Neu dabei sind diesmal RaceIng – powered by HFG mit einem Audi R8 LMS, KCMG – KC Motorgroup Limited mit zwei Porsche 911 GT3 R, das Audi Sport Team Land Motorsport mit einem weiteren Audi R8 LMS, das BMW Team Schnitzer mit einem BMW M6 GT3 sowie Konrad Motorsport mit einem Lamborghini Huracan GT3 Evo. Sie alle jagen die erfolgreichen Teams des Auftaktrennens: Walkenhorst Motorsport sowie die Mercedes AMG Teams HRT und GetSpeed.

DNLS-Sieger Sami-Matti Trogen startet jetzt auch real auf der Nordschleife durch

Eine interessante Premiere steht Sami-Matti Trogen bevor. Der 18-jährige Finne ist ein echter Tausendsassa. Im Alter von 11 Jahren startete er seine Karriere in der finnischen Crosscart Meisterschaft. 2017 stieg er in die Formel 4 auf, seit 2019 geht er in der Rallyecross Weltmeisterschaft in der Klasse RX2 an den Start. Parallel dazu baute Trogen seine Aktivitäten im Simracing aus und ist seit diesem Jahr bei Williams Esport unter Vertrag. Hier schließt sich der Kreis: Mit dem Audi R8 LMS des britischen Traditionsrennstalls gewann Trogen Anfang April das zweite Rennen der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie.

Nach unzähligen Runden in der virtuellen Grünen Hölle geht es für Trogen jetzt endlich auch real rund. Zusammen mit Mario von Bohlen bestreitet er die Rennen zwei und drei der Nürburgring Langstrecken-Serie im BMW M2 CS Racing von Walkenhorst Motorsport. „Ich freue mich sehr, diese einzigartige Rennstrecke jetzt auch in der Realität unter die Räder nehmen zu können“, sagt Trogen, der Mitte Juni seine DMSB Permit Nordschleife gemacht hat. „Ich kenne die Nordschleife von meinen Einsätzen mit Williams in der DNLS und einigen virtuellen 24h-Rennen. Es ist sehr aufregend für mich, mit dem brandneuen BMW M2 CS zu fahren. Damit kann ich Erfahrungen sammeln. Und wenn ich dann irgendwann die große DPN in der Tasche habe, bin ich gespannt, wie es weiter geht.“

Ex-Meister, Publikumslieblinge und starke Klassen

Für die Meister der Saison 2014 steht der persönliche Saisonauftakt auf dem Programm. Rolf Derscheid und Michael Flehmer bringen zum ersten Mal in 2020 ihren BMW 325i an den Start. In der Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum) trifft das Duo auf 15 erfolgshungrige Konkurrenten. Ebenfalls zum ersten Mal mit von der Partie ist Familie Strycek. Der langjährige Opel Motorsportchef Volker Strycek fährt gemeinsam mit seinen Kindern Lena und Robin einen Opel Astra OPC. Natürlich wäre Volker Strcek nicht er selbst, wenn er nicht auch parallel das Rennen zusammen mit Olaf Beckmann und Peter Hass im Opel Manta bestreiten würde. Bei den Fans steht das Kult-Coupé aus Rüsselsheim hoch im Kurs.

Die Klasse mit den meisten Nennungen für Rennen 2 ist die VT2 (VLN-Produktionswagen bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo). Hier geht es erneut sehr bunt zu – es kämpfen Front- gegen Hecktriebler. Am Start sind Fahrzeuge der Marken BMW, Hyundai, Mercedes-Benz, Renault und Volkswagen. Neben jeder Menge Privatiers sind unter anderem auch drei Teams mit von der Partie, die in den vergangenen Jahren in Sachen Meisterschaft ein Wörtchen mitgeredet haben: Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport, Team AVIA Sorg Rennsport und Manheller Racing.

Volles Haus – Hygienekonzept angepasst

Die Teilnehmerzahlen der Nürburgring Langstrecken-Serie unter Corona-Bedingungen liegen deutlich über den Erwartungen. Lange hat die VLN dafür gekämpft, überhaupt Rennen austragen zu können. Die Teams danken es den Verantwortlichen mit großem Zuspruch. Das bei Rennen eins angewandte Hygiene-Konzept mit der Boxengasse im Fahrerlager war ein voller Erfolg, mit rund 140 Fahrzeugen war die zur Verfügung stehende Fläche allerdings auch nahe dem Limit. Um keine Nennungen ablehnen zu müssen, wurde das Konzept für die Rennen zwei und drei nun weiterentwickelt. Die GT3-Teams kehren in die Boxengasse zurück und richten sich hier unter unverändert strengen Hygienevorschriften ein. Dabei kommt es nicht zu einer Durchmischung unterschiedlicher Teams, denn jedes erhält mindestens eine eigene Box. Die weiteren Teams verbleiben in der erweiterten Boxengasse im Fahrerlager, wo ebenfalls für räumliche Distanz zwischen den Teams gesorgt ist.

An beiden Tagen entscheidet das Zeittraining von 08:30 bis 10:00 Uhr über die Startplätze. Rennstart ist am Samstag und Sonntag um 12 Uhr. Der Livestream auf VLN.de beginnt jeweils um 08:15 Uhr.

Starterliste Rennen 2: https://to.vln.de/entrylist_022020

Starterliste Rennen 3: https://to.vln.de/entrylist_032020

Foto: Gruppe C Photography

Rund um Zschopau – EnduroGP 2020 ist gestrichen

In einer kurzen Meldung berichtet Enduro GP Promotor ABC Communication die Absage von Rund um Zschopau 2020: Aufgrund anhaltender weltweiter gesundheitlicher Bedenken und Einschränkungen in Deutschland im Hinblick auf COVID-19 bedauern die FIM, ABC Communication, der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) und der Veranstalter MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC die Absage der Deutschen FIM Enduro Weltmeisterschaft 2020, die vom 16. bis 18. Oktober in Zschopau, Deutschland, stattfinden soll, bekannt zu geben.

Diese Absage kommt wenige Stunden nachdem die Sächsische Regierung in ihrer heutigen Kabinettssitzung beschlossen hat ab September auch Sportveranstaltungen über 1000 Zuschauer zuzulassen. Ein Konzept wäre allerdings dennoch nötig gewesen.

Foto: DG Design / Denis Günther

Bernhard Schöpf gewinnt das Mountain Enduro – Auftakt zur Enduro ÖM

Neben Italien fand auch in Österreich am Wochenende der Auftakt in die Saison statt. Die Enduro-ÖM ist in diesem Jahr ins Feld des ÖEC ( Österreichischer Endurocup ) integriert, somit treffen Hobbyfahrer auf die Profis aus Österreich. Neuer Promotor der ÖM sind Benjamin Diesel (X-Grip) und Philipp Bertl (HED Enduroshop). Leider sind Internationale Fahrer in der ÖM in diesem Jahr noch nicht punktberechtigt, dies betrifft vor allem Robert Scharl. Er fährt regelmäßig in die Spitze der Meisterschaft. Mit einer mehr Internationalen Ausrichtung sollten sich dann auch weitere Fahrer aus Deutschland anlocken lassen. Nach seiner Stippvisite in Tschechien war auch Marcel Teucher erstmals in Österreich am Start.

Bernhard Schöpf konnte sich gegen 46 weitere in der ÖM Wertung teilnehmende Fahrer durchsetzen. Der beste Österreichische Endurofahrer aktuell setzte sich nach 4 Prüfungen mit einem Vorsprung von über 30 Sekunden gegen Scharl und Hostinsky durch.

Über 400 Fahrer im anspruchsvollen Luxus-Gelände rund um das edle Furtner Wirtshaus der weltoffenen NÖ Gemeinde Rohr im Gebirge haben sich nicht geirrt: Die Enduro-ÖM zu Gast im einzigartigen ÖEC Racingkonzept mit Platz für Einsteiger und Genießer, trotzdem höchsten Ansprüchen für echten Spitzensport und vor allem weitläufigen, technisch herzhaften Trails kommt stark aus dem Lockdown zurück.

Bei Prachtbedingungen stellte die 2020er Enduro-ÖM schon in den ersten Austragungsstunden klar, dass hier mitten in Österreich Premiumsport organisiert wird, dessen Ruf weit über die Landesgrenzen hinausreicht und internationale Fahrer aus allen Nachbarstaaten anzieht.

In die Klassen des ÖEC werfen wir in den nächsten Tagen einen Blick.

Fotos: DG Design / Denis Günther – Text Denis Günther mit REITWAGEN Group

Fotogalerie

ADAC Supercross Stuttgart für 2020 abgesagt

Das ADAC Supercross Stuttgart, geplant für den 6. und 7. November 2020 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle, ist abgesagt. Neuer Termin ist der 5. und 6. November 2021.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und das noch bis Ende Oktober gültige Veranstaltungsverbot für Großveranstaltungen zwingen den ADAC Württemberg zur Absage des legendären Hallencross-Events.
„Die Gesundheit unserer Besucher, der Fahrer und Teams sowie der vielen Helfer vor und hinter den Kulissen steht für uns an erster Stelle. Daher haben wir uns schweren Herzens für eine Absage des ADAC Supercross Stuttgart entschieden“, sagt Michael Saur, Vorstand Sport im ADAC Württemberg. Für 2020 hatte der ADAC Württemberg erneut nationale und internationale Stars der Supercross-Szene in Stuttgart erwartet. „Wir sind sehr traurig, dass dieses Jahr die Fahrer und vor allem die Fans auf ihr Event verzichten müssen“, sagt Ilona Zink, Organisationsleiterin des ADAC Supercross Stuttgart. „Daher arbeiten wir noch stärker daran, 2021 mit einem mitreißenden Programm wieder für eine großartige Atmosphäre in der Schleyer-Halle zu sorgen.“

Motorsport mit Tradition in Stuttgart

Das ADAC Supercross Stuttgart steht seit über 35 Jahren für packende Motocross-Action mit internationalen Spitzenfahrern. Dazu verwandelt sich die Hanns-Martin-Schleyer-Halle jährlich im November in eine Motorsport-Arena. Die Streckenbauer modellieren aus 3800 Tonnen Lehmerde einen abwechslungsreichen Parcours aus Hügeln, Wellen und Rampen: eine große Herausforderung für die Fahrer und viel Spannung für die rund 15.000 Zuschauer. 2019 krönte sich der US-Amerikaner Ryan Breece in der SX1 zum „König von Stuttgart“ – auf den weiteren Plätzen folgten die gewohnt dominanten Fahrer aus Frankreich und den USA. In der Nachwuchsklasse SX2 hielt der Erfurter Paul Haberland die deutschen Farben hoch und eroberte nach einem packenden Rennen am Samstagabend den ersten Rang im Gesamtklassement. Für enorme Begeisterung unter den Fans sorgt beim ADAC Supercross Stuttgart zudem die spektakuläre Sprungshow, bei der die Luftakrobaten unter dem Hallendach scheinbar die Grenzen der Physik aushebeln. Vergangenes Jahr gab es die Freestyler erstmals im Doppelpack zu sehen: Ein Auftritt erfolgte direkt nach der Pause, die zweite Show bildete den krönenden Abschluss der beiden Abende.

ADAC SX Cup // Termine 2021

Der ADAC SX Cup ist eine dreiteilige Hallen-Rennserie mit internationalen Supercross-Fahrern. Der Auftakt findet alljährlich in Stuttgart in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle statt. Danach zieht die Supercross-Szene nach Chemnitz und zum Finale nach Dortmund in die Westfalenhalle weiter. Auch die beiden Events in Chemnitz und Dortmund finden 2020 nicht statt. Die nächsten Termine für die Saison 2021/2022:
Stuttgart 5. und 6. November 2021
Chemnitz wird noch bekannt gegeben
Dortmund 14. bis 16. Januar 2022

Porsche-Junior Jaxon Evans startet mit perfektem Start-Ziel-Sieg in die Saison

„Ein perfekter Start in die Saison. Erster Einsatz für mein neues Team, erster Sieg – so kann’s weitergehen“, freute sich Evans, der am Ende weniger als eine Sekunde Vorsprung auf seinen Teamkollegen Dylan Pereira hatte. „Ich habe zwischen Qualifying und Rennen ein paar Details an der Fahrwerksabstimmung geändert, das hat super funktioniert“, sagte der Luxemburger, der sich schon in der ersten Runde von Startplatz 4 um zwei Positionen verbesserte.

Die Mannschaft der österreichischen Teamchef-Legende Walter Lechner feierte beim Heimspiel auf dem 4,318 Kilometer langen Red-Bull-Ring in der Steiermark sogar einen Dreifachsieg: Als Dritter kam Leon Köhler ins Ziel. Der 20-Jährige aus dem fränkischen Kleinwallstadt war gleichzeitig Schnellster der insgesamt neun Rookies. „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, war Köhler über seine eigene Leistung ein wenig verblüfft. „Ich konnte mit meinen beiden Teamkollegen sehr gut mithalten. Mal schauen, ob im nächsten Rennen sogar noch mehr geht.“

Hinter dem an der Spitze enteilenden Lechner-Trio entwickelten sich mit vollem Einsatz geführte Positionskämpfe. Bei der Verfolgung der Spitzengruppe übertrieb es Porsche-Junior Ayhancan Güven (TR/Martinet by Alméras) nach Einschätzung der Rennleitung. Weil er wiederholt neben der offiziell markierten Strecke fuhr, erhielt er eine Zeitstrafe von fünf Sekunden. Als Vierter im Ziel, wurde er nachträglich auf Rang 8 zurückgestuft. So rückte Larry ten Voorde (NL/Team GP Elite) auf, der fünf Zehntelsekunden Vorsprung vor Florian Latorre (F/CLRT) und Rookie Jean-Baptiste Simmenauer (F/Lechner Racing Middle East) ins Ziel retten konnte.

Mit Rang 7 unterstrich auch Marvin Klein (F/Martinet by Alméras) die Klasse der Jugend. Hinter Porsche-Junior Ayhancan Güven komplettierten Marius Nakken (N/Dinamic Motorsport) und Laurin Heinrich (D/MRS GT-Racing) die Top 10. Mateo Llarena (GT), im Alter von 16 Jahren, vier Monaten und zehn Tagen jüngster Teilnehmer aller Zeiten in einem Rennen zum Porsche Mobil 1 Supercup, belegte Rang 19.

In der ProAm-Wertung erzielte der Österreicher Philipp Sager (Dinamic Motorsport) einen Heimsieg. Roar Lindland (N/Pierre Martinet by Alméras), der aufgrund eines technischen Problems während der Einführungsrunde zunächst seine Mechaniker aufsuchen musste und dem Feld aus der Boxengasse hinterherstartete, wurde Zweiter. Dritter Mann auf dem ProAm-Podium war Stéphane Denoual (F/Pierre Martinet by Alméras).

Ergebnis Lauf 1 von 8, Spielberg/Österreich

1. Jaxon Evans (NZ/BWT Lechner Racing), 26.14,443 Minuten
2. Dylan Pereira (L/BWT Lechner Racing), + 0,728 Sekunden
3. Leon Köhler (D/Lechner Racing Middle East), + 1,721 Sekunden
4. Larry ten Voorde (NL/Team GP Elite), + 6,609 Sekunden
5. Florian Latorre (F/CLRT), + 7,129 Sekunden
6. Jean-Baptiste Simmenauer (F/Lechner Racing Middle East), + 7,316 Sekunden

Foto: Porsche Motorsport

Neuer Veranstaltungstermin für die Red Bull Romaniacs 2020: 27.-31. Oktober

Die Red Bull Romaniacs 2020 finden im Oktober statt – beginnend am 27. Oktober und endend am 31. Oktober. Die Online-Anmeldung für die Teilnehmer ist ab sofort möglich: Alle zuvor getätigten Reservierungen bleiben gültig und neue Startplätze stehen für alle Klassen zur Verfügung. Gehen Sie auf www.redbullromaniacs.com /, um sich jetzt anzumelden!

Nach Hawkstone Park, Extreme XL Lagares und Hixpania werden die Red Bull Romaniacs die vierte und letzte Station der World Enduro Super Series und das Ende einer sehr kurzen Hard Enduro Rennsaison sein. Mit dem neuen Termin im Oktober wird sich die Veranstaltung in einer völlig neuen Atmosphäre präsentieren und die Hard-Enduro-Athleten auf neue Extreme führen. Die meisten Teilnehmer kennen die Spielplätze der Red Bull Romaniacs in sengender Hitze, die nur von den häufigen Sommergewittern unterbrochen wird. Nur wenige Teilnehmer sind im schönen, goldenen Herbst der Karpaten gegen die Red Bull Romaniacs angetreten: Nur die erste Auflage im Jahr 2004 fand Ende Oktober statt. Für Insider ist dies die schönste Zeit, um in Rumänien zu fahren.

Die Entscheidung, das Rennen von seinem ursprünglichen Termin im Juli auf Oktober zu verschieben, war jedoch eine harte Entscheidung. Trotz der großen Unsicherheiten und der raschen Veränderungen der Situation während der Corona-Krise hatte das Team um Gründer Martin Freinademetz den Juli-Termin im Auge behalten – immer in der Überzeugung, dass es eine Chance für die „Normalität“ gab, rechtzeitig zurückzukehren, und dass dies die beste Option für die angemeldeten Teilnehmer war, die ihre internationale Reise bereits gebucht hatten. Leider wurden die Reisebeschränkungen für einen Veranstaltungstermin im Sommer zu langsam aufgehoben – und einige der wichtigsten Länder könnten nicht von und nach Rumänien reisen. Mit einem Veranstaltungstermin im Oktober hat nicht nur die allgemeine Situation eine Chance, sich mehr zu normalisieren, sondern auch der internationale Reiseverkehr wird hoffentlich weniger eingeschränkt.

Um die Veranstaltung an die „Corona“-Umstände anzupassen, wurden eine Reihe von Änderungen am Format der Veranstaltung vorgenommen, um die Gesundheit der Öffentlichkeit, der Teilnehmer und des Organisationsteams zu schützen. Die größte Änderung ist die Abschaffung der Zuschauermöglichkeiten. Der Stadtprolog, der normalerweise von Tausenden von Zuschauern besucht wird, wird 2020 nicht Teil des Veranstaltungskonzepts sein. Stattdessen wurde eine Offroad-Qualifikation für den ersten Tag der Veranstaltung hinzugefügt. Diese „Zeitfahr-Qualifikation“ präsentiert den Klassen Gold, Silber, Bronze, Eisen und Atom eine individuelle, ihrem Können angepasste ca. 20 km lange Rennstrecke. Die Ergebnisse werden die Startreihenfolge für den Offroad-Tag 1 festlegen.

Darüber hinaus werden Covid19 spezifische Maßnahmen ergriffen, um physische Interaktionen innerhalb des Teams und der Teilnehmer einzuschränken, wenn diese nicht in den Bergen sind. Die Arbeitsbereiche im Fahrerlager, im Hauptquartier und in den Serviceparks werden in weitaus größerer Entfernung neu angeordnet, und die Interaktion mit den Organisatoren während der administrativen und technischen Kontrollen wird mit sozialen Distanzierungsmaßnahmen durchgeführt. Die tägliche Fahrerbesprechung wird online durchgeführt. Alle aktuellen Sicherheitsvorschriften für Veranstaltungen zur Verhinderung von Infektionen und der Verbreitung des Covid19 werden eingehalten und umgesetzt. Vorschriften und Maßnahmen zur Vermeidung von Covid19-Infektionen sind für alle Veranstaltungsteilnehmer verbindlich. Weitere Informationen: www.redbullromaniacs.com/information/covid19/

Martin Freinademetz: „Während der gesamten Krise haben wir uns darauf konzentriert, das Rennen vorzubereiten, ohne zu wissen, ob wir es durchziehen können oder nicht. Wir haben unsere Kämpfe hinter den Kulissen ausgetragen und unsere Veranstaltung weiter vorbereitet. 1000 km Rennstrecke sind ausgekundschaftet und vorbereitet, und das Personal steht in Bereitschaft – bereit zum Start. Ich bin froh, dass wir gute Nerven hatten, und ich freue mich, dass wir in diesem schwierigen Jahr noch immer Rennen fahren können. Wir sind die Red Bull Romaniacs bereits im Oktober (2004) gefahren, und die Vertical Madness Edition wird einen interessanten Kontrast zu unserer üblichen hochsommerlichen Atmosphäre bilden. Tatsächlich ist Rumänien im Herbst viel schöner!“

Foto: DG Design / Denis Günther

Freeman und Oldrati gewinnen Italienischen Enduro Auftakt

Im Zeichen von Brad Freeman, dem amtierenden Absolut-Champion aus England, der die Saison ab der zweiten Jahreshälfte praktisch dominierte, beginnen die Absoluti d’Italia-Coppa FMI/Coppa Italia das neue Jahr wieder. Der in diesem Jahr unter dem offiziellen Zelt von Beta Motor stehende blonde Mann mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem ungewöhnlichen Gaspedal brachte heute, Samstag, 4. Juli, im ersten offiziellen Rennen 2020 den Sieg nach Hause.

Die letzten vier Monate waren voller Angst und Furcht; jeden Tag schien es, als sei das Ende des gesundheitlichen Notstands und die Rückkehr ins Leben wie immer immer immer weiter entfernt, aber endlich konnten wir heute das Gaspedal öffnen und wieder das dröhnende Geräusch unserer geliebten Enduro hören.

Gastgeber der ersten Etappe der Saison Carpineti (RE), die den Offroad-Zirkus mit großem Enthusiasmus aufgenommen hat; Organisator der ersten offiziellen Veranstaltung in dieser Periode Covid-19 der Motoclub Crostolo, der wirklich mit Herz und Seele nicht nur eine Strecke auf höchstem Niveau gestaltete, sondern vor allem bei der Organisation der gesamten bürokratischen und gesundheitlichen Betreuung, vor allem in diesem historischen Moment.

Die ersten Teilnehmer starteten heute Morgen um 8.30 Uhr vom zentralen Platz von Carpineti (RE); die Strecke umfasste drei Sonderprüfungen im Umkreis von 50 km abseits der Strecke. Der erste Test, dem man sich stellte, war der Enduro-Test, der speziell im Unterholz auf Strecken von Maultierpfaden mit einem gemischten Hintergrund aus Steinen gezeichnet wurde. Nach der Trasse, dem Airoh Cross Test, entwickelte sich ein spektakuläres Rennen an den Hängen von zwei Hügeln, die voller Gegenhänge sind. Der nach Airoh benannte Test war gültig für die Airoh Cross Test Trophy, die heute von dem französischen TM Pilot Loic Larrieu gewonnen wurde.

Nach dem C.O. traten die Fahrer des Absolute of Italy unter den undurchdringlichen Steinen der schönen und technischen Extremprüfung an, die für den X-CUP Motocross Marketing-Galfer galt. Der schnellste Fahrer des Tages war Brad Freeman, der die ersten 20 Punkte der Saison gewann. Alles wurde dreieinhalb Runden lang wiederholt.

Brad Freeman unterschrieb die Bilanz, indem er den Zweitplatzierten sowie seinen Teamkollegen Steve Holcombe um 26 Sekunden verkürzte! Der dritte Platz im Gesamtklassement des Tages geht an Loic Larrieu, während der erste Italiener im Gesamtklassement an vierter Stelle liegt und es Thomas Oldrati (Honda Redmoto) ist, der seine Kategorie gewinnt, die 250 4t vor dem Neueinsteiger Andrea Verona (TM Racing).

In den anderen Kategorien ging der erste Tag an Tommaso Montanari (KTM TNT Corse) in 125, Deny Philippaerts (Beta Boano) in 250 2t, Davide Guarneri (TM E50) in 300 und Matteo Cavallo (Sherco) in 450.

Bei den Junioren dominierte ein schneller Manolo Morettini (KTM ProRacingSport), Schreiber der absoluten Bestzeit beim zweiten Durchgang des Airoh-Cross-Tests, während in der Jugend nichts gegen Claudio Spanu (Husqvarna Osellini) zu machen ist, der mit über einer Minute Vorsprung den ersten Platz belegt.

Thomas Oldrati übernimmt den zweiten Tag. Steve Holcombe neuer Tabellenführer

Steve Holcombe

Der Tag2 der höchsten nationalen Italienischen Meisterschaft sah einen sehr engen Kampf um den Gesamtsieg unter den ersten sechs Fahrern. Der Tag begann im Zeichen von Matteo Cavallo (Sherco), der bis zur dritten Sonderprüfung in Führung bleibt, als Brad Freeman (Beta) an der Spitze vorbeizieht, aber sofort den provisorischen ersten Platz an einen schnellen Steve Holcombe (Beta) abgibt, der bis zum Beginn der letzten Runde auf der ersten Position bleibt.

Hinter ihm folgten inzwischen Thomas Oldrati (Honda Redmoto) und Davide Guarneri (TM E50), die sich nur eine Sekunde vor dem letzten Special auf den Plätzen eins und zwei wiederfanden. Der Extremtest-X-CUP-Motocross-Marketing-Galfer war das entscheidende Special dieses zweiten Renntages; die Natursteine des spektakulären Extremtests gaben ihr Urteil zum Gesamtsieg in Oldratis Händen ab.

Der zweite Platz ging an Steve Holcombe, der zum neuen 24mx-Führenden der Meisterschaft wird, und der dritte an Matteo Cavallo, der die 450 vor Alex Salvini (Honda S2motorsporti) und Emanuele Facchetti (TM E50) gewinnt. Bei den 250 4t wird das Podium von dem Gesamtführenden Thomas Oldrati, Andrea Verona (TM ) und Patrick Grigis (KTM) gebildet, während die 300 an Davide Guarneri gingen, der 1 Minute auf den zweitklassierten Gianluca Martini (Beta) folgt. Der dritte ging an Rudy Moroni (KTM Proracingsport).

Die Protagonisten des Tages in der 250 2t waren Davide Soreca und Deny Philippaerts, beide vom Team Beta Boano, die nach drei Runden und neun Sonderprüfungen im Abstand von nur einer Sekunde ins Ziel kamen! Niedrigste Stufe auf dem Podium für Maurizio Micheluz (Husqvarna Osellini).

Domination stattdessen für den 125er mit Tommaso Montanari (KTM TNT Corse) großer Protagonist des Achtelliters; der umbrische Fahrer gewinnt die Klasse hinter Giuliano Mancuso (Fantic Sicilia Racing) und Igor Brunengo (Fantic Jet Racing).

Im großen Juniorentest siegte Matteo Pavoni (Beta Boano) vor seinem Teamkollegen Lorenzo Macoritto und Alberto Capoferri (KTM Sissi). Der unglückliche Manolo Morettini, der in der letzten Runde sieht, wie der dritte Platz aufgrund eines technischen Problems verblasst, während er sich dem Airoh Cross-Test stellte.

Bei der Jugend war der beste Fahrer des Tages Claudio Spanu (Husqvarna Osellini) vor Gabriele Pasinetti (Beta Junior Team) und Riccardo Fabris (Husqvarna Jet).

Fotos: G.Chillemi

NEUE KLASSE „BMW M2 CS RACING“ GEHT AUF NORDSCHLEIFE AN DEN START

Nachdem die Nürburgring Langstrecken-Serie am letzten Juni Wochenende ihren erfolgreichen Saisonstart 2020 gefeiert hat, gibt es nun weitere gute Nachrichten von der Nordschleife: Ab der kommenden Saisonveranstaltung, die am 11. und 12. Juli im Rahmen eines Doppelevents ausgetragen wird, können Teams in der „VLN-Klasse BMW M2 CS Racing“ antreten.

Diese Kategorie ist für das neue Einstiegsmodell im Programm von BMW M Customer Racing vorgesehen, dem BMW M2 CS Racing. Neben dem BMW M240i Racing Cup, in dem der Vorgänger BMW M240i Racing an den Start geht, ist es die zweite reine BMW Klasse in der Nürburgring Langstrecken-Serie.

Mit dem BMW M2 CS Racing, der mit der DMSB Permit Nordschleife Stufe B gefahren werden kann, setzt BMW M Customer Racing die Tradition von seriennahen Kundensport-Fahrzeugen fort. Wie schon der BMW M235i Racing und der BMW M240i Racing ermöglicht auch das neueste Mitglied der BMW M Kundensport Produktpalette ambitionierten Teams und Fahrern den Einstieg in den Rennsport.

Nach ersten Erprobungsläufen in Miramas und Portimão folgten in der vergangenen NLS-Saison die ersten Einsätze unter Rennbedingungen. Beim Auftakt 2020 am vergangenen Wochenende hatte der BMW M2 CS Racing zudem seinen ersten Auftritt in Kundenhand. Das Fahrzeug von Walkenhorst Motorsport erreichte auf Position zwei der SP8T-Klasse das Ziel.

Foto: Jan Brucke