Mit dem vierten und letzten Offroad-Tag sind die Red Bull Romaniacs 2026 am Samstag erfolgreich zu Ende gegangen. Nach den beiden anspruchsvollen Auswärtstagen rund um Straja führte die finale Etappe das internationale Fahrerfeld zurück nach Sibiu. Das Ziel befand sich traditionell im Stadtteil Gușterița, wo zahlreiche Zuschauer die erschöpften, aber glücklichen Fahrer in Empfang nahmen.
Bereits nach dem Prolog hatte sich ein spannendes Rennen um den Gesamtsieg angekündigt. In den folgenden Offroad-Tagen übernahm jedoch Manuel Lettenbichler zunehmend die Kontrolle über das Geschehen. Der KTM-Werksfahrer gewann den ersten Offroad-Tag mit einem Vorsprung von fast acht Minuten und baute seine Führung am zweiten Renntag weiter aus. Auch wenn er den dritten Offroad-Tag nach einem spannenden Duell knapp verpasste, ging Lettenbichler mit einer komfortablen Führung in das Finale.

Dort ließ der Deutsche keine Zweifel mehr aufkommen. Mit einer eindrucksvollen Fahrt gewann er auch den letzten Offroad-Tag und setzte sich am Ende mit einem Vorsprung von über einer Stunde gegen die Konkurrenz durch. Mit seinem siebten Gesamtsieg bei den Red Bull Romaniacs stellte Lettenbichler den bisherigen Rekord ein und feierte gleichzeitig seinen vierten Romaniacs-Erfolg in Serie.
„Den siebten Sieg bei den Red Bull Romaniacs zu holen, hätte ich mir nie vorstellen können. Jeder Erfolg hier erfordert unglaublich viel Arbeit und Vorbereitung. Die Ziellinie zu überqueren ist jedes Mal ein ganz besonderes Gefühl“, erklärte Lettenbichler nach seinem Triumph.
Auch aus für die weiteren Deutschen Fahrer verlief die Veranstaltung insgesamt äußerst erfolgreich. Lenny Geretzky beendete die 2026er Ausgabe auf Rang 13. Peter Fakler verpasste leider das Ziel da er nach Tag 1 auch am letzten Tag nochmals über der Zeit war.

In der Bronze Klasse siegte Benjamin Richter und Maik Schubert wurde vierter. Mit den Siegen von Nico Friedmann in der Iron Klasse, und martin Dosch in der Emoto Hobby Klasse waren die Deutschen Piloten die erfolgreichste Nation überhaubt.
Fotos: Karsten Lorenz & Britta Lorenz Niebergall







