Nach einem spektakulären Saisonauftakt in Gliwice (Polen) macht die FIM SuperEnduro Weltmeisterschaft 2026 bereits an diesem Samstag Station in Riesa. Der zweite WM-Lauf verspricht nicht nur sportlich Hochspannung, sondern wird für viele deutsche Fahrer zum echten Heimspiel.

Beim Auftakt in Gliwice präsentierte sich die WM in beeindruckender Form. In der Prestige-Klasse setzte sich einmal mehr Billy Bolt durch und sicherte sich den Tagessieg. Die Juniorenklasse wurde klar von Milan Schmüser dominiert, der alle drei Läufe gewann und mit der Maximalpunktzahl in die neue Saison startete. Im Europacup war Eric Miguel (Spanien) mit zwei Laufsiegen das Maß der Dinge, während sich in der Youth-Klasse Wojtek Walczak mit einem Heimsieg vor den polnischen Fans durchsetzte.

Nun richtet sich der Blick nach Riesa, wo morgen der zweite Lauf der Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Besonders im Fokus stehen dabei die deutschen Piloten in der WM. In der Prestige-Klasse gehen Manuel Lettenbichler und Tim Apolle vor heimischem Publikum an den Start und wollen den Rückenwind der Fans nutzen.
Auch in der Juniorenklasse ist Deutschland stark vertreten: Milan Schmüser, Henry Strauss, Maximilian Spieß und Felix Bähker stellen sich der internationalen Konkurrenz. Ergänzt wird das deutsche Aufgebot durch zahlreiche Starter im Europacup sowie Bastian Serlitzky, der in der Youth-Klasse antritt.
Für die passende Atmosphäre ist gesorgt: Die WT Energiesysteme Arena Riesa ist ausverkauft und wird erneut eine eindrucksvolle Kulisse für den SuperEnduro-Zirkus bieten. Bereits am heutigen Freitag standen die Maschinenabnahme sowie das Track Scouting auf dem Programm. Tim Apolle absolvierte dabei die offizielle GoPro-Runde, die auf dem YouTube-Kanal der SuperEnduro-WM abrufbar ist.

Der Kurs in Riesa verspricht einmal mehr Spannung und Überraschungen. Die Strecke wartet mit mehreren spektakulären Sektionen auf, die den Fahrern alles abverlangen werden. Als möglicher Knackpunkt gilt erneut die für Riesa typische Brücke, die in diesem Jahr direkt in eine 180-Grad-Kehre führt, bevor es wieder unter dem Bauwerk hindurchgeht – ein Abschnitt, der das Rennen entscheidend prägen könnte.

Wer kein Ticket mehr ergattern konnte, hat dennoch die Möglichkeit, die Rennen live zu verfolgen: Der offizielle Livestream unter www.fim-moto.tv bringt die Action aus Riesa direkt nach Hause.
Fotos: DG Design/Denis Günther & Michel238pic/Michel Kuchel















